Badminton-Verband Berlin-Brandenburg e.V.
 Sie sind nicht eingelogt -Login- (nur für redaktionelle Beiträge erforderlich)  

9. Deutscher Badminton-Aktionsmonat 2013

Zum 9. Deutscher Badminton-Aktionsmonat 2013 stehen hier weitere Informationen und Anmeldeformulare zur Verfügung.

Jahresrückblick ds DBV auf 2011

Hier der Jahresrückblick des DBV auf 2011. Schaut ruhig mal 'rein!

 

3:2 in Siegen – Die DBV-Auswahl nahm Revanche



Karin Schnaase (©Pauli)

Im Rahmen der Freundschafts-Länderspiele am 29. und 30. März 2011 gegen die Niederlande

 

Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat sich mit einem 3:2-Sieg im zweiten der beiden

für diese Woche angesetzten Freundschafts-Länderspiele gegen das Team der Niederlande für

die tags zuvor erlittene 2:3-Niederlage revanchiert.

 

Dabei verzeichnete der Deutsche Vizemeister im Herreneinzel, Lukas Schmidt (PTSV

Rosenheim), vor 1.000 Zuschauern in Siegen (Nordrhein-Westfalen) ein erfolgreiches Länderspiel-

Debüt im Bereich O19: Der 22-Jährige gewann seine Partie gegen Erik Meijs mit 21:17, 21:15.

 

Die weiteren Punkte für die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) steuerten die

Deutsche Vizemeisterin im Dameneinzel, Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen), und – wie

am Dienstagabend in Elsenfeld (Bayern) – die Gewinner der Estonian International 2011, Welsh

International 2010 und Hungarian International 2010, Peter Käsbauer und Josche Zurwonne

(PTSV Rosenheim/SC Union Lüdinghausen), bei.

 

„Im letzten Spiel mussten unsere Leute über drei Sätze gehen. Aber als es am Ende reichte, war

natürlich der Jubel in der Halle groß. Die beiden Länderspiele waren wieder einmal herrliche

Werbung für den Badmintonsport", meinte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.

 

Weitere Informationen zu den Länderspielen der deutschen Badminton-Nationalmannschaft seit

1954 finden Sie auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de (Rubrik „Nationalmannschaft“,

Unterrubrik „Länderspiele“). Im Internet erhalten Sie zudem nähere Auskünfte (z.B. Geburtsdatum,

Anzahl der Länderspieleinsätze, Trainings-/Wohnort) zu den deutschen Athletinnen und Athleten

(Rubrik „Stars“, ggf. Unterrubrik „Steckbriefe DBV-KaderathletInnen“).

 

Die einzelnen Ergebnisse:

 

Mittwoch, 30.03.2011 in Siegen, Deutschland – Niederlande 3:2

 

MX: Peter Käsbauer/Carla Nelte

(PTSV Rosenheim/TV Refrath) - Jelle Maas/Selena Piek 23:25, 18:21

HE: Lukas Schmidt (PTSV Rosenheim) - Erik Meijs 21:17, 21:15

DE: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) - Patty Stolzenbach 21:16, 21:17

DD: Johanna Goliszewski/Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath) - Selena Piek/Iris Tabeling 17:21, 12:21

HD: Peter Käsbauer/Josche Zurwonne (PTSV Rosenheim/SC Union Lüdinghausen) - Jacco Arends/Jelle Maas 14:21, 21:13, 21:15

 

 

Dienstag, 29.03.2011 in Elsenfeld, Deutschland – Niederlande 2:3

 

MX: Peter Käsbauer/Johanna Goliszewski

(PTSV Rosenheim/1. BV Mülheim) - Jelle Maas/Iris Tabeling 21:23, 15:21

HE: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) - Saber Afif 21:13, 21:14

DE: Carola Bott (BV Gifhorn) - Patty Stolzenbach 14:21, 21:18, 13:21

HD: Peter Käsbauer/Josche Zurwonne (PTSV Rosenheim/SC Union Lüdinghausen) - Jacco Arends/Jelle Maas 21:15, 21:18

DD: Johanna Goliszewski/Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath) - Selena Piek/Iris Tabeling 19:21, 21:12, 13:21

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Der Rekordgegner kommt



Karin Schnaase (Foto©Pauli)

Freundschafts-Länderspiele am 29. und 30. März 2011 gegen die Niederlande

 

Alle Badmintonfans dürfen sich auf einen Länderspiel-Klassiker freuen: Ende März empfängt Vize-

Europameister Deutschland anlässlich zweier Freundschafts-Begegnungen die Mannschaft der

Niederlande. Zunächst treffen die beiden Teams am 29. März in Elsenfeld (Bayern) aufeinander,

tags darauf stehen sich die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) und das

„Oranje“-Team in Siegen (Nordrhein-Westfalen) gegenüber.

 

Die Niederlande sind mit bislang 59 Aufeinandertreffen der Rekordgegner der deutschen

Badminton-Nationalmannschaft. Zugleich waren sie im Januar 1954 der erste Länderspielgegner

der DBV-Auswahl. In den bisherigen Partien gelangen dem deutschen Team 36 Siege.

 

Das Länderspiel in Elsenfeld wird von der Badmintonabteilung des TV Großwallstadt in

Zusammenarbeit mit Advantage Sportmarketing (Vermarkter Heinz Bußmann) aus Delmenhorst

ausgerichtet. Für die Partie in Siegen zeichnen die Badmintonabteilung der SG Siegen-Giersberg

und Advantage Sportmarketing verantwortlich. Beide Aufeinandertreffen beginnen um 19.00 Uhr.

Ausgetragen werden pro Begegnung ein Herreneinzel, ein Dameneinzel, ein Herrendoppel, ein

Damendoppel und ein Mixed.

 

In Elsenfeld werden Carola Bott (BV Gifhorn), Johanna Goliszewski (1. BV Mülheim), Carla Nelte

(TV Refrath), Tim Dettmann (SG EBT Berlin), Andreas Heinz (SG Anspach) und Lukas Schmidt

(PTSV Rosenheim) bzw. Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim)* den DBV vertreten. Dabei ist die

Partie für die DM-Dritte im Dameneinzel, Carola Bott, gewissermaßen ein Heimspiel: Sie stammt

aus dem etwa 20 km entfernt gelegenen Aschaffenburg. In Siegen bilden abermals Johanna

Goliszewski und Carla Nelte sowie zudem Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen), Peter

Käsbauer (PTSV Rosenheim), Marcel Reuter bzw. Lukas Schmidt und Josche Zurwonne (SC

Union Lüdinghausen) das deutsche Aufgebot.

 

Als gemischte Mannschaften (Damen und Herren als ein Team) trafen Deutschland

und die Niederlande zuletzt im Mai 2009 im Rahmen des Sudirman Cup (Mixed-

Team-WM) aufeinander. Damals siegte die DBV-Auswahl mit 3:0. Bei der Mixed-

Team-EM 2011, die Mitte Februar in Amsterdam ausgetragen wurde, verhinderte

die Mannschaft Russlands ein Duell der Nachbarn: Deutschlands Halbfinalgegner

bezwang das Team der Niederlande im Viertelfinale mit 3:0. Die DBV-Asse

wiederum verzeichneten dank des 3:1-Sieges über die Osteuropäer einen

historischen Erfolg: Erstmals erreichte eine deutsche Mannschaft bei Titelkämpfen

dieser Art das Endspiel.

 

Sowohl Elsenfeld als auch Siegen sind zum zweiten Mal in der Geschichte Austragungsort eines

Länderspiels im Badminton: Während die deutsche Mannschaft im Dezember 2003 in Siegen das

Team aus Belgien mit 4:1 schlug, verbuchten die Gastgeber im März 2008 in Elsenfeld gegen

Spanien einen 5:0-Kantersieg.

 

Weitere Informationen zu den Länderspielen der deutschen Badminton-Nationalmannschaft seit

1954 finden Sie auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de (Rubrik „Nationalmannschaft“,

Unterrubrik „Länderspiele“). Im Internet erhalten Sie zudem nähere Informationen (z.B.

Geburtsdatum, Anzahl der Länderspieleinsätze, Trainings-/Wohnort) zu den Nominierten (Rubrik

„Stars“, ggf. Unterrubrik „Steckbriefe DBV-KaderathletInnen“).

*: Lukas Schmidt wird ebenso wie Marcel Reuter Ende März in einem Länderspiel im Herreneinzel zum

Einsatz kommen. Derzeit steht allerdings noch nicht fest, welcher Athlet in welcher Partie aufschlägt.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Herausragende Resultate bei den All England Open



Marc Zwiebler (Foto©Pauli)

Weitere Besonderheit im Badmintonsport hierzulande: Erstmals erreichten Spielerinnen und

Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bei einem Premier Super Series-Turnier das

Halbfinale. Bei den All England Open (8. bis 13. März in Birmingham/England) wurden sogar gleich

zwei Vorschlussrundenpartien unter Beteiligung deutscher Akteure ausgetragen: Der EM-Dritte im

Herreneinzel, Marc Zwiebler (1. BC Beuel), stand bei der prestigeträchtigen Veranstaltung ebenso

in der Runde der besten Vier wie die US Open-Gewinner im Mixed, Michael Fuchs und Birgit

Michels (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel).

 

Der fünfmalige Deutsche Meister Marc Zwiebler präsentierte sich eine Woche nach seiner

Zweitrunden-Niederlage bei den YONEX German Open (1. bis 6. März in Mülheim an der Ruhr) in

glänzender Verfassung. So bezwang der Weltranglisten-16. in Birmingham auf seinem Weg ins

Halbfinale unter anderem den Weltranglistensechsten und amtierenden Weltmeister Chen Jin

(China/Nr. 6), der in Mülheim an der Ruhr Zweiter geworden war, in zwei Sätzen. In der Runde der

besten acht Herren setzte sich Marc Zwiebler in drei Durchgängen gegen den japanischen

Weltranglisten-24. Kazushi Yamada durch. In seiner Halbfinalpartie, gegen den Olympiasieger von

2008, dreimaligen Weltmeister und frisch gebackenen YONEX German Open-Champion, Lin Dan

aus China, bot der gebürtige Bonner abermals eine hervorragende Leistung. Einen Tag vor seinem

27. Geburtstag musste sich Marc Zwiebler dem an Nummer drei gesetzten Weltranglistendritten

erst nach mehr als einer Stunde Spielzeit mit 9:21, 21:16, 11:21 geschlagen geben.

 

Auch für Michael Fuchs und Birgit Michels verliefen die All England Open äußerst erfreulich: Als

ungesetzte Paarung spielten sich die Weltranglisten-13. unter anderem mit Drei-Satz-Siegen über

die an Position sieben notierten Indonesier Tantowi Ahmad/Liliyana Natsir und die an Nummer vier

gesetzten Polen Robert Mateusiak/Nadiezda Zieba bis ins Halbfinale. Darin unterlagen die

Deutschen Meister den Chinesen Xu Chen/Ma Jin mit 19:21, 17:21. Während Ma Jin im

vergangenen Jahr den WM-Titel in dieser Disziplin gewann (zusammen mit Zheng Bo), holte

Liliyana Natsir 2005 und 2007 (jeweils an der Seite von Nova Widianto) WM-Gold.

 

Beim ersten Premier Super Series-Turnier in der Geschichte, den mit dem Rekord-

Preisgeld in Höhe von 1,2 Mio. US-Dollar dotierten Korea Open (25. bis 30. Januar

2011 in Seoul/Korea), standen für den DBV drei Achtelfinalteilnahmen zu Buche.

 

Unter anderem erreichte die Vize-Europameisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT

Berlin), bei der Veranstaltung die Runde der besten 16. Bei den All England Open verzeichnete die

28-Jährige einen Sieg mehr und zog entsprechend ins Viertelfinale ein. Darin unterlag die

dreimalige Deutsche Meisterin als Nummer sieben der Setzliste erst nach fast einer Stunde

Spielzeit der topgesetzten Weltranglistenersten Wang Shixian (China), Bronzemedaillengewinnerin

der letztjährigen WM, in drei Durchgängen.

 

Alle Ergebnisse von den All England Open finden Sie auf der DBV-Homepage unter

www.badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Besser als je zuvor





Siegerehrungen im XD, MS und WS (©Pabst)

YONEX German Open Badminton Championships 2011 in Mülheim an der Ruhr

 

Zwei Olympiasieger sowie ein amtierender Weltmeister im Finale, eine Rekordbesucherzahl,

Begeisterung über das neue Lichtkonzept, hervorragende Stimmung in der RWE-Sporthalle und

spektakulärere Ballwechsel denn je: Die YONEX German Open Badminton Championships 2011

(1. bis 6. März in Mülheim an der Ruhr) haben die vorherigen – und auch schon sehr gelungenen –

Austragungen noch einmal getoppt.

 

Grandiose Show der Superstars

 

Dabei kamen am Finaltag die rund 2.000 Zuschauer in den Genuss eines absoluten „Badminton-

Leckerbissens“: Der chinesische Superstar Lin Dan, Olympiasieger von 2008 und dreimaliger

Weltmeister (2007-2009), traf im Herreneinzel-Endspiel auf seinen Landsmann Chen Jin, der im

Sommer 2010 erstmals in seiner Karriere den WM-Titel gewonnen hatte. Mit faszinierenden

Sprüngen, fantastischen Abwehraktionen und insgesamt einer grandiosen Show sorgten die

Nummer eins und die Nummer zwei der Setzliste für Begeisterungsstürme seitens des Publikums.

Nach einer Spielzeit von 48 Minuten machte Lin Dan seinen vierten Titelgewinn nach 2004, 2005

und 2007 bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier perfekt.

Chen Jin hingegen verpasste es durch die 19:21, 11:21-Niederlage, zum zweiten Mal nach 2006

bei der Siegerehrung das oberste Podest besteigen zu dürfen. Der Weltranglistendritte Lin Dan

hatte in der Vorschlussrunde mit 21:11, 21:11 gegen den thailändischen Weltranglistensiebten

Boonsak Ponsana (Setzplatz 3) gewonnen. Chen Jin (Weltranglistenplatz 6) setzte sich in seiner

Halbfinalpartie mit 21:14, 21:7 gegen den in Mülheim an der Ruhr an Position vier notierten WMDritten

Park Sung Hwan aus Korea (Weltranglistenplatz 15) durch.

 

Juliane Schenks Bezwingerin neue Titelträgerin

 

Auch im Dameneinzel ging der Titel ins „Reich der Mitte“: Die an Nummer fünf gesetzte Liu Xin, die

im Viertelfinale die topgesetzte dreimalige Deutsche Meisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) in

zwei Sätzen aus dem Turnier geworfen hatte, freute sich am Sonntagabend über ihren ersten

Turniersieg bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland. Die

Weltranglisten-13. setzte sich im Finale mit 21:13, 15:21, 21:9 gegen die ungesetzte Japanerin

Ayane Kurihara (Weltranglistenplatz 42) durch. Auch diese hatte zuvor eine Vertreterin des

Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) ausgeschaltet: Im Achtelfinale musste sich Olga Konon

(1. BC Bischmisheim) in drei Durchgängen der Asiatin geschlagen geben. Liu Xin verzeichnete im

Halbfinale einen 21:19, 21:16-Erfolg über die ungesetzte Koreanerin Sung Ji Hyun, Ayane

Kurihara besiegte Wong Mew Choo aus Malaysia mit 21:18, 21:15. Nachdem im Jahr 2009 Wang

Yihan in Mülheim an der Ruhr den Titel im Dameneinzel geholt und 2010 Wang Xin gewonnen

hatte, war in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge eine chinesische Spielerin in dieser Disziplin

erfolgreich.

 

„Triple“ für den Olympiasieger

 

Zum Abschluss der 54. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland bekamen die

Zuschauer in der RWE-Sporthalle ein weiteres Mal ein Badminton-Erlebnis der Extraklasse

geboten. Die topgesetzten Weltranglistendritten Jung Jae Sung/Lee Yong Dae aus Korea lieferten

sich mit ihren Landsleuten Kim Ki Jung/Kim Sa Rang eine Drei-Satz-Partie mit zahlreichen

beeindruckenden Ballwechseln. Letztlich jubelte Lee Yong Dae, der Olympiasieger von 2008 im

Mixed, über seinen dritten Titelgewinn im Herrendoppel bei den YONEX German Open insgesamt

und über seinen zweiten an der Seite von Jung Jae Sung. Zusammen mit ihm hatte der

koreanische Spitzenathlet bereits 2006 in Mülheim an der Ruhr den Turniersieg verzeichnet. Drei

Jahre später ließ Lee Yong Dae an gleicher Stelle zusammen mit Shin Baek Choel die gesamte

Konkurrenz hinter sich. Zudem gelang Lee Yong Dae bereits einmal im Mixed (2008) der

Titelgewinn bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland. Im diesjährigen

Herrendoppel-Finale setzte sich das Duo Jung Jae Sung/Lee Yong Dae mit 21:19, 18:21, 21:11

durch, nachdem es in der Vorschlussrunde die WM-Zweiten Koo Kien Keat/Tan Boon Heong aus

Malaysia (Setzplatz 3) deutlich mit 21:9, 21:11 geschlagen hatte. Kim Ki Jung/Kim Sa Rang, die

ihre Viertelfinalpartie gegen die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs und Oliver Roth (1. BC

Bischmisheim/PTSV Rosenheim) gewonnen hatten, behielten in der zweiten Halbfinalbegegnung

mit 18:21, 21:15, 21:15 die Oberhand über ihre Landsleute Ko Sung Hyun/Yoo Yeon Seong.

 

Deutlicher Sieg für Japans Damen

 

Das Endspiel im Damendoppel war eine klare Angelegenheit für die Japanerinnen Mizuki Fujii und

Reika Kakiiwa. Das an Position fünf notierte Duo besiegte die ungesetzten Koreanerinnen Ha Jung

Eun/Kim Min Jung binnen 33 Minuten mit 21:6, 21:14 und verzeichnete damit seinen ersten

Titelgewinn bei den YONEX German Open. Mizuki Fujii und Reika Kakiiwa hatten in der Runde der

besten vier Paarungen die Koreanerinnen Kim Ha Na/Kim Min Seo mit 21:14, 21:13 besiegt. Ha

Jung Eun/Kim Min Jung, die Gewinnerinnen der Achtelfinalbegegnung mit den an Nummer acht

gesetzten Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello/Birgit Michels (1. BC Düren/1. BC Beuel),

waren in ihrem Halbfinalspiel mit 21:17, 26:24 gegen die Japanerinnen Shizuka Matsuo/Mami

Naito (Setzplatz 7) erfolgreich.

 

Blair/White halten die Fahne Europas hoch

 

Das Mixed Robert Blair/Gabrielle White holte ebenfalls erstmals den Titel bei den YONEX German

Open. Der Schotte und die Engländerin hatten in diesem Jahr als einzige Europäer das Finale

erreicht. Als Nummer sechs der Setzliste bezwangen sie darin nach einer Spielzeit von 53 Minuten

die ungesetzte japanische Paarung Shintaro Ikeda/Reiko Shiota, die im Achtelfinale die Deutschen

Vizemeister Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren)

ausgeschaltet hatte, mit 16:21, 21:16, 21:15. Robert Blair stand bereits im Vorjahr in Mülheim an

der Ruhr im Endspiel, musste darin jedoch aufgrund einer Verletzung im ersten Satz aufgeben.

2010 trat er gemeinsam mit Imogen Bankier bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften

von Deutschland an, in diesem Jahr besiegte er sie im Halbfinale mit 21:17, 21:17. Die Schottin

bildete 2011 mit Chris Adcock (England) eine Paarung. Shintaro Ikeda/Reiko Shiota hatten in der

Vorschlussrunde einen 21:19, 21:17-Erfolg gegen die an Nummer drei gesetzten Thailänder

Songphon Anugritayawon/Kunchala Voravichitchaikul verzeichnet.

 

DBV-Asse im Viertelfinale

 

Als erfolgreichste Vertreter des DBV erreichten die Vize-Europameisterin im Dameneinzel, Juliane

Schenk, und die Deutschen Vizemeister im Herrendoppel, Michael Fuchs und Oliver Roth (1. BC

Bischmisheim/PTSV Rosenheim), bei dem mit 120.000 US-Dollar dotierten Turnier das

Viertelfinale. „Als Grand Prix Gold-Turnier sind die YONEX German Open diesmal extrem stark

besetzt, das Niveau ist so hoch wie noch nie. Gerade auch für viele Asiaten ist es – eine Woche

vor den All England Open – sehr interessant hier zu spielen“, meinte DBV-Sportdirektor Martin

Kranitz in der Turnierwoche. Chef-Bundestrainer Jakob Høi ergänzte: „Viele unserer Spieler haben

gute Leistungen gezeigt. Man darf nicht vergessen, dass dies ein Weltklasse-Turnier ist. Die

Teilnehmer hier sind sehr, sehr stark!“

 

14.000 Zuschauer von Dienstag bis Sonntag

 

Insgesamt verfolgten an den sechs Veranstaltungstagen 14.000 Sportbegeisterte das Geschehen

in der RWE-Sporthalle. Damit verzeichneten die Organisatoren der YONEX German Open erneut

eine Steigerung in den Besucherzahlen. Im Vorjahr wohnten rund 12.000 Fans den Internationalen

Badminton-Meisterschaften von Deutschland bei. Seit das Turnier im Jahr 2005 in die Stadt am

Fluss zurückkehrte, nahmen die Zuschauerzahlen in jedem Jahr zu.

 

Positive Resonanz auf Lichtkonzept

 

Überaus gut, sowohl bei den Aktiven als auch bei den Zuschauern und bei den Fotografen, kam

das neue Lichtkonzept an. Vom ersten Veranstaltungstag an wurde die Halle abgedunkelt und

jedes Feld separat beleuchtet. Dies garantierte einerseits optimale Sichtverhältnisse für die

Spielerinnen und Spieler und erwies sich andererseits als äußerst attraktiv für das Publikum.

Genauso konnte der Einmarsch der Athletinnen und Athleten in die Halle durch die veränderten

Bedingungen eindrücklich in Szene gesetzt werden, die Übertragungen auf den Großleinwänden

kamen ebenfalls noch besser zur Geltung.

 

Alle Ergebnisse sowie zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-

Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX in diesem Jahr zum 25. Mal in

Folge als Haupt- und Titelsponsor fungierte, finden Sie auf der Veranstaltungshomepage unter

www.german-open-badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin Deutscher Badminton-Verband)

DBV-Asse ausgeschieden



Juliane Schenk (©Pabst)

Bei den YONEX German Open Badminton Championships vom 1. bis zum 6. März 2011

 

Die erstklassig besetzten YONEX German Open Badminton Championships 2011 (1. bis 6. März

in Mülheim an der Ruhr) werden am Samstag ohne Beteiligung deutscher Spieler/innen

fortgesetzt. Als erfolgreichste Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) schieden am

Freitag die Vize-Europameisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), und die

Deutschen Vizemeister im Herrendoppel, Michael Fuchs und Oliver Roth (1. BC

Bischmisheim/PTSV Rosenheim), im Viertelfinale aus.

 

Die Weltranglistensiebte Juliane Schenk unterlag als Topgesetzte der an Position fünf notierten

Chinesin Liu Xin mit 16:21, 17:21. Nachdem die 28 Jahre alte Sportsoldatin der Bundeswehr im

Vorjahr bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier das Finale erreicht hatte und 2008 ins

Halbfinale eingezogen war, platzte ihr Traum von einer weiteren Top-Platzierung in Mülheim an

der Ruhr nach einer Spielzeit von 41 Minuten.

 

„Ich habe heute nicht das richtige Konzept gefunden. Ich hatte mich riesig auf das Spiel gefreut,

das muss ich jetzt erst einmal sacken lassen. Ich habe heute nicht den besten Tag erwischt um

dem Publikum zu bieten, was es verdient hat“, meinte die gebürtige Krefelderin, die in der Stadt

am Fluss wohnt und am dort ansässigen Badminton-Spitzensportzentrum trainiert, enttäuscht. Der

bislang letzte Turniersieg einer Athletin des DBV im Dameneinzel bei den Internationalen

Badminton-Meisterschaften von Deutschland datiert aus dem Jahr 1966. Damals holte Irmgard

Gerlatzka (geb. Latz) in dieser Disziplin den Titel.

 

Insgesamt gesehen, standen bei ihrem Heimturnier zuletzt im Jahr 1975 Aktive aus Deutschland

bei der Siegerehrung auf dem obersten Podest. Vor 36 Jahren gab es sogar einen Doppelerfolg:

Marieluise Zizmann (geb. Wackerow) ließ sowohl im Damendoppel an der Seite von Brigitte

Steden (geb. Potthoff) als auch im Mixed gemeinsam mit Wolfgang Bochow die gesamte

Konkurrenz hinter sich.

 

Michael Fuchs und Oliver Roth mussten sich einen Tag nach ihrem begeisternden Auftritt gegen

die an Position vier notierten Japaner Hirokatsu Hashimoto/Noriyasu Hirata den ungesetzten

Koreanern Kim Ki Jung/Kim Sa Rang geschlagen geben. Vor 2.000 Zuschauern in der Mülheimer

RWE-Sporthalle unterlagen die Vize-Europameister mit dem deutschen Mixed-Team ihren

asiatischen Gegnern im „Match of the Day“ nach 33 Minuten mit 21:23, 11:21.

 

„Das Tempo war enorm hoch, Wir haben im ersten Satz ganz gut gespielt, aber dann haben

unsere Gegner eins draufgelegt, während wir ein wenig nachgelassen haben“, sagten die DBVAsse,

die am Bundesstützpunkt der Herren in Saarbrücken auf ihr großes Ziel, die Teilnahme an

den Olympischen Spielen 2012 in London, hinarbeiten.

 

Kim Ki Jung/Kim Sa Rang bestreiten erst seit wenigen Monaten gemeinsam Turniere und mussten

daher bei den mit 120.000 US-Dollar dotierten YONEX German Open in die Qualifikation. Mit

seinem vorherigen Doppelpartner, Shin Baek Choel, wird Kim Ki Jung in der Weltrangliste noch auf

Rang 14 geführt.

 

Im Herreneinzel-Wettbewerb waren am Freitag ebenso wie im Damendoppel- und im Mixed-

Wettbewerb keine deutschen Spieler/innen mehr vertreten. „Als Grand Prix Gold-Turnier sind die

YONEX German Open diesmal extrem stark besetzt, das Niveau ist so hoch wie noch nie. Gerade

auch für viele Asiaten ist es – eine Woche vor den All England Open – sehr interessant hier zu

spielen“, so DBV-Sportdirektor Martin Kranitz und hob speziell die Leistung von Michael Fuchs und

Oliver Roth im Achtelfinale positiv hervor.

 

Alle Ergebnisse sowie zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-

Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX in diesem Jahr zum 25. Mal in

Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden Sie auf der Veranstaltungshomepage unter

www.german-open-badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin Deutscher Badminton-Verband)

Schenk und Fuchs/Roth im Viertelfinale




Wisnu Haryo Putro (Italien) und Michael Fuchs/Oliver Roth (Fotos© Pabst)

Marc Zwiebler ausgeschieden +++ Samstag nahezu ausverkauft

 

Bei den YONEX German Open Badminton Championships vom 1. bis zum 6. März 2011

 

Bei den hochklassig besetzten YONEX German Open Badminton Championships 2011 (1. bis 6.

März in Mülheim an der Ruhr) werden zwei Viertelfinals mit deutscher Beteiligung ausgetragen.

Die topgesetzte Weltranglistensiebte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin),

verzeichnete am Donnerstag ebenso einen Sieg im Achtelfinale wie die Deutschen Vizemeister im

Herrendoppel, Michael Fuchs und Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim).

 

Dabei stand der Erfolg von Vize-Europameisterin Juliane Schenk über die ungesetzte Thailänderin

Inthanon Ratchanok im „Match of the Day“ zu keiner Zeit außer Frage. Die 28 Jahre alte gebürtige

Krefelderin, die im Vorjahr bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten

Turnier das Finale erreicht hatte, machte den Einzug in die Runde der besten acht Damen nach 37

Minuten mit 21:17, 21:12 perfekt.

 

Extrem spannend gestaltete sich dagegen die Partie von Michael Fuchs und Oliver Roth, die mit

ihrem Auftritt gegen die an Nummer vier gesetzten Japaner Hirokatsu Hashimoto/Noriyasu Hirata

Begeisterungsstürme seitens der 1.100 Zuschauer in der Mülheimer RWE-Sporthalle entfachten.

Die Vize-Europameister mit dem deutschen Mixed-Team entschieden ihre Achtelfinalbegegnung

mit 21:18, 18:21, 22:20 für sich. Zweifelsohne bemerkenswert dabei: Im dritten Satz lagen die

ungesetzten Deutschen mit 15:20 zurück und legten dann einen furiosen Endspurt hin.

 

Im Viertelfinale treffen Michael Fuchs und Oliver Roth am Freitag im „Match of the Day“ (19.00

Uhr, Center Court) auf die Koreaner Kim Ki Jung/Kim Sa Rang. Die Asiaten erspielten sich über

eine erfolgreiche Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld und schalteten darin zuletzt das an

Nummer fünf gesetzte Herrendoppel Tazari Mohd Fairuzizuan Mohd/Ong Soon Hock aus Malaysia

aus. Juliane Schenk steht der an Position fünf notierten Chinesin Liu Xin gegenüber. Die Partie

beginnt nicht vor 18.00 Uhr.

 

Der Herreneinzel-Wettbewerb wird ebenso wie der Damendoppel- und der Mixed-Wettbewerb

ohne Beteiligung deutscher Spieler/innen fortgesetzt.

 

Der fünfmalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) unterlag am Donnerstagvormittag in

seiner Partie aus der zweiten Runde als Nummer sechs der Setzliste seinem ungesetzten Gegner

Hsu Jen Hao aus Taiwan mit 15:21, 13:21. Auch der DM-Dritte Dieter Domke (1. BC

Bischmisheim) und Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg) verpassten den Einzug ins Achtelfinale.

Der frühere Vize-Europameister der Jugend, Dieter Domke, musste sich dem in Mülheim an

Position 14 notierten Dänen Hans-Kristian Vittinghus mit 10:21, 15:21 geschlagen geben. Sven

Eric Kastens hatte beim 15:21, 17:21 gegen den an Nummer 10 gesetzten Japaner Kazushi

Yamada das Nachsehen.

 

Im Dameneinzel musste Olga Konon (1. BC Bischmisheim) am Donnerstag ihrem kräftezehrenden

Auftritt vom Vortag Tribut zollen: Die 21-Jährige verlor in der Runde der besten 16 Spielerinnen mit

21:15, 12:21, 16:21 gegen die Japanerin Ayane Kurihara.

Im Damendoppel verzeichneten die Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello und Birgit Michels

(1. BC Düren/1. BC Beuel) als Nummer acht der Setzliste in ihrem Achtelfinalmatch gegen die

ungesetzten Koreanerinnen Ha Jung Eun/Kim Min Jung eine 15:21, 17:21-Niederlage. Nach 34

Minuten war der Traum des derzeit erfolgreichsten deutschen Damenduos vom Einzug in die

Runde der besten acht Paarungen geplatzt. Wenige Stunden später schied Sandra Marinello bei

dem mit 120.000 US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „Grand Prix Gold“ auch im Mixed aus.

Die 27-Jährige und ihr Doppelpartner Johannes Schöttler (1. BC Bischmisheim) unterlagen den

Japanern Shintaro Ikeda/Reiko Shiota mit 16:21, 14:21.

 

Wie Turnierdirektor Boris Reichel mitteilte, sind Eintrittskarten für Samstag (5. März 2011,

Halbfinals) nach dem hervorragend verlaufenen Vorverkauf nur noch in äußerst geringer Anzahl

vorhanden. „Wir empfehlen all jenen, die noch kein Ticket haben und einen Besuch am Samstag

ins Auge fassen, früh zu kommen. Wir können allerdings keinen Einlass garantieren." Die

Veranstaltung beginnt am Samstag um 14.00 Uhr, Einlass ist ab zwei Stunden vorher. Wer

sichergehen möchte, dass er die Top-Stars der internationalen Badmintonszene hautnah in Aktion

erleben kann, der sollte auf den Freitag ausweichen.

 

Alle Ergebnisse sowie zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-

Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX in diesem Jahr zum 25. Mal in

Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden Sie auf der Veranstaltungshomepage unter

www.german-open-badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin Deutscher Badminton-Verband)

Edelmetall für die DBV-Auswahl



Birgit Michels/Michael Fuchs (©Dr. Pauli)

Bei der Mixed-Team-Europameisterschaft vom 15. bis 20. Februar 2011 in Amsterdam

 

Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft steht bei der Mixed-Team-Europameisterschaft (15.

bis 20. Februar 2011) in Amsterdam/Niederlande im Halbfinale und hat damit eine Medaille sicher.

Am Freitagabend gewann die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) ihre

Viertelfinalpartie gegen die Mannschaft Frankreichs mühelos mit 3:0. Nachdem sowohl die US

Open-Gewinner im Mixed, Michael Fuchs und Birgit Michels, als auch der EM-Dritte im

Herreneinzel, Marc Zwiebler, und die Vize-Europameisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk, ihre

Matches gewonnen hatten, mussten das Herrendoppel und das Damendoppel nicht mehr

ausgetragen werden.

 

Da der dritte Platz bei den Titelkämpfen nicht ausgespielt wird und die unterlegenen Halbfinalisten

beide eine Bronzemedaille erhalten, darf die Mannschaft von Chef-Bundestrainer Jakob Høi

bereits jetzt über die insgesamt dritte Medaille für eine DBV-Auswahl in der Historie der Mixed-

Team-Europameisterschaft jubeln.

 

Im Jahr 1972, bei der erstmaligen Austragung dieser Veranstaltung, hatte Deutschland ebenso wie

im Jahr 2004 Bronze geholt. Ziel der in Amsterdam an Nummer zwei gesetzten deutschen

Badminton-Nationalmannschaft ist es nun, durch einen Sieg in der Vorschlussrunde erstmals das

Finale einer Mixed-Team-EM zu erreichen. Gegner im Halbfinale am Samstag (19.02.2011, 15.00

Uhr) ist der amtierende EM-Dritte Russland, der sich in seinem Viertelfinalspiel mit 3:0 gegen

Gastgeber Niederlande durchsetzte.

 

Damit bietet sich für die DBV-Asse zugleich die Möglichkeit, Revanche für die bei

der letzten Mixed-Team-EM erlittene Niederlage zu nehmen. Vor zwei Jahren, als

der Wettbewerb in Liverpool/England ausgetragen wurde, unterlag die deutsche

Mannschaft Russland im Viertelfinale mit 2:3. Die Osteuropäer sicherten sich damit

zum ersten Mal bei Titelkämpfen dieser Art eine Medaille. Garant für den Erfolg

waren damals die starken russischen Doppel.

 

Viertelfinale, Freitag, 18.02.2011: Deutschland – Frankreich 3:0

 

Die einzelnen Ergebnisse:

 

MX: Michael Fuchs/Birgit Michels (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Baptiste Careme/Laura Choinet 21:11, 17:21, 21:12

 

HE: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Brice Leverdez 21:9, 21:12

 

DE: Juliane Schenk (SG EBT Berlin) - Perrine Le Buhanic 21:4, 21:3

 

HD: Ingo Kindervater/Johannes Schöttler(1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim) - Baptiste Careme/Sylvain Grosjean nicht mehr ausgetragen

 

DD: Sandra Marinello/Birgit Michels (1. BC Düren/1. BC Beuel) - Laura Choinet/Audrey Fontaine nicht mehr ausgetragen

 

Alle Ergebnisse von der Mixed-Team-EM 2011 finden Sie im Internet unter

www.tournamentsoftware.com (Stichwort „European Mixed Team Championships 2011”) sowie auf

der DBV-Homepage unter www.badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Top-Gesetzte in allen Disziplinen siegreich




Juliane Schenk und Kindervater/Schöttler (Fotos©Dr. Pauli)

Bei den 59. Deutschen Einzelmeisterschaften vom 3. bis 6. Februar 2011 in Bielefeld

 

Bei den 59. Deutschen Einzelmeisterschaften in Bielefeld (3. bis 6. Februar 2011) haben in allen

Disziplinen die Top-Gesetzten den Titel geholt: Im Herreneinzel gewann Marc Zwiebler (1. BC

Beuel) seine insgesamt fünfte Goldmedaille, bei den Damen schaffte Juliane Schenk (SG EBT

Berlin) den Hattrick. Im Herrendoppel sicherten sich Ingo Kindervater und Johannes Schöttler (1.

BC Beuel/1. BC Bischmisheim) erstmals gemeinsam den DM-Sieg, nachdem sie zuvor bereits

mehrmals mit anderen Partnern bei den nationalen Titelkämpfen erfolgreich gewesen waren.

 

Zur erfolgreichsten Teilnehmerin der Deutschen Meisterschaften O19 avancierte auch 2011 Birgit

Michels. Die 26-Jährige gewann wie im Vorjahr sowohl im Damendoppel als auch im Mixed die

Goldmedaille. Im Damendoppel war Birgit Michels zum dritten Mal in Folge gemeinsam mit Sandra

Marinello erfolgreich, im Mixed erstmals an der Seite von Michael Fuchs. Dieser sicherte sich bei

den diesjährigen Titelkämpfen ebenso zweimal Edelmetall wie Sandra Marinello, Johannes

Schöttler, Juliane Schenk, Ingo Kindervater, Johanna Goliszewski und Peter Käsbauer.

 

Herreneinzel:

 

Der amtierende EM-Dritte Marc Zwiebler gewann bei den 59. Deutschen Einzelmeisterschaften

seine fünfte Goldmedaille im Herreneinzel nach 2005, 2008, 2009 und 2010. Im Endspiel setzte er

sich binnen 45 Minuten gegen Lukas Schmidt durch, der bei dem Turnier ausgezeichnet auftrat.

Der 22 Jahre alte mehrmalige Deutsche Meister der Jugend bzw. bei den Junioren holte erstmals

bei den nationalen Titelkämpfen im O19-Bereich Edelmetall. Lukas Schmidt, in Bielefeld an

Nummer 5/8 gesetzt, hatte im Halbfinale seinen an Position zwei notierten Trainingskollegen

Marcel Reuter in drei Sätzen bezwungen. Dieser gewann damit wie ein Jahr zuvor die

Bronzemedaille. Ebenfalls Dritter wurde Dieter Domke, der sich in der Vorschlussrunde – einer

Neuauflage des Vorjahresfinals – Marc Zwiebler geschlagen geben musste.

 

Dameneinzel:

 

Im Dameneinzel war Juliane Schenk auch 2011 in Bielefeld das Maß aller Dinge.

Die 28 Jahre alte Weltranglistensiebte holte sich überlegen ihren dritten DM-Sieg in

Folge. In einer Neuauflage des Endspiels von 2010 bezwang die Vize-

Europameisterin ihre Nationalmannschaftskollegin Karin Schnaase mit 21:10, 21:6.

Diese fügte ihrer Sammlung damit die dritte Medaille nach Silber 2009 und Bronze

2006 hinzu.

Fabienne Deprez, Teilnehmerin für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) an den 1.

Olympischen Jugendspielen in der Geschichte, unterlag wie im Vorjahr im Halbfinale Juliane

Schenk und erhielt folglich erneut die Bronzemedaille. Ebenfalls Dritte – zum dritten Mal nach 2007

und 2009 – wurde Carola Bott.

 

Herrendoppel:

 

Johannes Schöttler gewann bei den 59. Deutschen Einzelmeisterschaften seinen dritten DM-Titel

im Herrendoppel in Serie und auch insgesamt. Nachdem der 26-Jährige 2009 und 2010 jeweils an

der Seite von Kristof Hopp einen Finalerfolg verbucht hatte, setzte er sich diesmal gemeinsam mit

Ingo Kindervater gegen die gesamte Konkurrenz durch. Der 32 Jahre alte Ingo Kindervater, in den

vergangenen beiden Jahren zusammen mit Michael Fuchs Deutscher Vizemeister, verzeichnete

damit seinen fünften DM-Sieg im Herrendoppel. Bereits von 2003 bis 2006 (2003 und 2004 mit

Björn Siegemund, 2005 und 2006 mit Kristof Hopp) war Ingo Kindervater mit seinem jeweiligen

Partner bei den nationalen Titelkämpfen nicht zu schlagen. Im Duell mit ihren Trainingskollegen

vom Bundesstützpunkt der Herren in Saarbrücken, Michael Fuchs und Oliver Roth, setzten sich

die Weltranglisten-15. Ingo Kindervater/Johannes Schöttler mit 21:8, 24:22 durch. Der zweimalige

Deutsche Meister Michael Fuchs (2007 und 2008 jeweils mit Roman Spitko) wurde damit zum

fünften Mal Zweiter auf nationaler Ebene. Er stand nun schon siebenmal in Serie im Finale des

Herrendoppel-Wettbewerbs. Oliver Roth hatte 2010 zusammen mit Peter Käsbauer die

Bronzemedaille gewonnen, der auch diesmal das Halbfinale erreichte: gemeinsam mit seinem

älteren Bruder Hannes. Maurice Niesner und Till Zander kamen ebenfalls wie im Vorjahr bis in die

Runde der besten vier Paarungen und durften sich somit abermals über die Bronzemedaille

freuen.

 

Damendoppel:

 

Im Damendoppel setzten sich die Titelverteidigerinnen Sandra Marinello und Birgit Michels

souverän gegen die Konkurrenz durch und gewannen damit zum dritten Mal in Folge gemeinsam

DM-Gold. Im Turnierverlauf gaben die Weltranglisten-15. keinen Satz ab. Aber auch die

unterlegenen Finalistinnen Kim Buss und Claudia Vogelgsang präsentierten sich in Bielefeld

hervorragend. Beide verzeichneten das beste Abschneiden bei den nationalen Titelkämpfen O19

in ihrer Karriere: Kim Buss holte erstmals eine Medaille, Claudia Vogelgsang sicherte sich zum

zweiten Mal nach 2009 Edelmetall. Vor zwei Jahren hatte die heute 34-Jährige zusammen mit

Stefanie Müller Platz drei belegt. Bronze ging in diesem Jahr zum einen an das ungesetzte Duo

Astrid Hoffmann/Inken Wienefeld und zum anderen an Johanna Goliszewski/Carla Nelte, die als

Nummer zwei der Setzliste in der Vorschlussrunde der an Position 3/4 eingestuften Paarung Kim

Buss/Claudia Vogelgsang unterlagen. Inken Wienefeld wiederholte dadurch ihren Vorjahreserfolg.

2010 hatte sie an der Seite von Isabel Herttrich das Halbfinale erreicht. Die anderen drei Damen

gewannen erstmals eine DM-Medaille im Bereich O19. Für Birgit Michels war es der vierte DMTitel

im Damendoppel insgesamt: 2008 war sie gemeinsam mit Carina Mette (verh. Grewe)

erfolgreich gewesen.

 

Mixed:

 

Im Mixed standen sich die siegreichen Doppelpartnerinnen Sandra Marinello und

Birgit Michels im Finale mit ihren jeweiligen Partnern gegenüber. Mit 21:14, 21:12

behielten die US Open-Sieger Michael Fuchs und Birgit Michels die Oberhand.

Letztere verteidigte damit ihren im Vorjahr errungenen Titel erfolgreich, als sie an

der Seite von Ingo Kindervater das Turnier gewann – ebenfalls gegen Johannes

Schöttler und Sandra Marinello. Birgit Michels stand 2011 zum siebten Mal in Serie

im Endspiel des Mixed-Wettbewerbs, für Johannes Schöttler bedeutete der zweite

Platz die dritte Silbermedaille in dieser Disziplin in Folge bei den Deutschen

Meisterschaften. Michael Fuchs verzeichnete seinen zweiten Titelgewinn im Mixed

auf nationaler Ebene: 2009 war er zusammen mit der früheren Nationalspielerin

Annekatrin Lillie erfolgreich. Im Vorjahr sowie 2005 hatte Michael Fuchs jeweils

Platz drei im Gemischten Doppel belegt. Bronze sicherten sich bei den diesjährigen

Titelkämpfen die an Position 3/4 gesetzten Paarungen Ingo Kindervater/Juliane

Schenk und Peter Käsbauer/Johanna Goliszewski nach ebenfalls guten Leistungen.

 

Die Halbfinal- und Finalspiele:

 

Herreneinzel, Finale: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1/TV) - Lukas Schmidt (PTSV Rosenheim/Nr.

5/8) 21:18, 21:12

Halbfinals: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1/TV) – Dieter Domke (1. BC Bischmisheim/Nr. 3/4)

21:10, 21:19, Lukas Schmidt (PTSV Rosenheim/Nr. 5/8) – Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim/Nr.

2) 16:21, 21:13, 21:14

 

Dameneinzel, Finale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1/TV) – Karin Schnaase (SC Union

Lüdinghausen/Nr. 2) 21:10, 21:6

Halbfinals: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1/TV) – Fabienne Deprez (FC Langenfeld/Nr. 3/4)

21:10, 21:8, Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen/Nr. 2) – Carola Bott (BV Gifhorn/Nr. 3/4)

16:21, 21:19, 21:18

 

Herrendoppel, Finale: Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim/Nr.

1) - Michael Fuchs/Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim/Nr. 2) 21:8, 24:22

Halbfinals: Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim/Nr. 1) – Hannes

Käsbauer/Peter Käsbauer (beide PTSV Rosenheim/Nr. 3/4) 21:6, 19:21, 21:19, Michael

Fuchs/Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim/Nr. 2) – Maurice Niesner/Till Zander

(BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) 21:11, 26:24

 

Damendoppel, Finale: Sandra Marinello/Birgit Michels (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 1/TV) - Kim

Buss/Claudia Vogelgsang (TV Refrath/1. BC Viernheim/Nr. 3/4) 21:15, 21:15

Halbfinals: Sandra Marinello/Birgit Michels (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 1/TV) – Astrid

Hoffmann/Inken Wienefeld (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg) 21:11, 21:15, Kim Buss/Claudia

Vogelgsang (TV Refrath/1. BC Viernheim/Nr. 3/4) – Johanna Goliszewski/Carla Nelte (1. BV

Mülheim/TV Refrath/Nr. 2) 21:13, 21:19

 

Mixed, Finale: Michael Fuchs/Birgit Michels (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 1) - Johannes

Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren/Nr. 2) 21:14, 21:12

Halbfinals: Michael Fuchs/Birgit Michels (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 1) – Ingo

Kindervater/Juliane Schenk (1. BC Beuel/SG EBT Berlin/Nr. 3/4) 23:21, 21:19, Johannes

Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren/Nr. 2) – Peter Käsbauer/Johanna

Goliszewski (PTSV Rosenheim/1. BV Mülheim/Nr. 3/4) 21:17, 21:17.

 

 

Die Medaillengewinner/innen 2011:

 

Herreneinzel:

 

Gold: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1/TV)

Silber: Lukas Schmidt (PTSV Rosenheim/Nr. 5/8)

Bronze: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim/Nr. 3/4)

Bronze: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim/Nr. 2)

 

Dameneinzel:

 

Gold: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1/TV)

Silber: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen/Nr. 2)

Bronze: Fabienne Deprez (FC Langenfeld/Nr. 3/4)

Bronze: Carola Bott (BV Gifhorn/Nr. 3/4)

 

Herrendoppel:

 

Gold: Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim/Nr. 1)

Silber: Michael Fuchs/Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim/Nr. 2)

Bronze: Hannes Käsbauer/Peter Käsbauer (beide PTSV Rosenheim/Nr. 3/4)

Bronze: Maurice Niesner/Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4)

 

Damendoppel:

 

Gold: Sandra Marinello/Birgit Michels (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 1/TV)

Silber: Kim Buss/Claudia Vogelgsang (TV Refrath/1. BC Viernheim/Nr. 3/4)

Bronze: Astrid Hoffmann/Inken Wienefeld (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg)

Bronze: Johanna Goliszewski/Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath/Nr. 2)

 

Mixed

 

Gold: Michael Fuchs/Birgit Michels (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 1)

Silber: Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren/Nr. 2)

Bronze: Ingo Kindervater/Juliane Schenk (1. BC Beuel/SG EBT Berlin/Nr. 3/4)

Bronze: Peter Käsbauer/Johanna Goliszewski (PTSV Rosenheim/1. BV Mülheim/Nr. 3/4).

 

Alle Ergebnisse erhalten Sie im Internet unter www.alleturniere.de (Stichwort „59. Deutsche Meisterschaften 2011“) bzw.

auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie auf der Veranstaltungswebseite unter www.dm-badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Der Olympiasieger plant einen Start in Mülheim: Kartenvorverkauf wird verlängert

Für die YONEX German Open Badminton Championships vom 1. bis zum 6. März 2011

 

Besondere, überaus erfreuliche, Umstände haben das Organisationskomitee der YONEX German

Open Badminton Championships 2011 (1. bis 6. März) dazu veranlasst, den Kartenvorverkauf für

die prestigeträchtige Veranstaltung zu verlängern: „Lin Dan, der Olympiasieger von 2008 und

dreimalige Weltmeister im Herreneinzel, hat ein Visum beantragt. Das bedeutet, dass er

beabsichtigt, in Mülheim zu spielen“, sagt Turnierdirektor Boris Reichel begeistert.

 

Da der Vorverkauf für die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland regulär am

31. Januar 2011 endet, jedoch erst nach dem Meldeschluss am 1. Februar 2011 Gewissheit über

das Teilnehmerfeld besteht, beschloss das Organisationskomitee kurzfristig, den Kartenvorverkauf

bis zum 10. Februar 2011 auszuweiten. „Wir möchten vielen Fans die Möglichkeit zu geben, in der

RWE-Sporthalle unter anderem die weltbesten asiatischen Badmintonasse agieren zu sehen. Nun

können Interessierte gegebenenfalls noch auf die eingegangenen Meldungen reagieren und sich

zu Vorzugspreisen Tickets sichern“, erläutert Boris Reichel die Gründe für die kurzfristig getroffene

Entscheidung.

 

Der chinesische Superstar Lin Dan würde die Zuschauer in der Stadt am Fluss zum vierten Mal mit

seinem Können beeindrucken. 2005, als das für den Deutschen Badminton-Verband (DBV)

bedeutsamste Turnier nach 23 Jahren an anderen Orten nach Mülheim an der Ruhr zurückkehrte,

holte er sich ebenso den Siegerpokal wie zwei Jahre später an gleicher Stelle. 2006 unterlag Lin

Dan in Mülheim an der Ruhr im Halbfinale seinem Landsmann und späteren Zweiten Chen Hong

in drei Sätzen. Seinen ersten von insgesamt drei Titelgewinnen bei den YONEX German Open

verbuchte der aktuelle Weltranglistenfünfte Lin Dan im Jahr 2004 bei der bislang letzten

Austragung der Veranstaltung in Duisburg.

 

Auch im Dameneinzel plant der Badminton-Verband Chinas einen Start seiner Spitzenleute bei

den YONEX German Open 2011. So steht neben der amtierenden Weltmeisterin Lin Wang zum

Beispiel die Gewinnerin der Bitburger Badminton Open 2010, Liu Xin, auf der Liste derjenigen

Personen, für die ein Visum beantragt wird. Die Eingaben anderer Top-Nationen lassen ebenfalls

auf eine hochkarätige Besetzung des Turniers schließen. „Japan beispielsweise hat lückenlos

angefragt, aus den Top 20 fehlt niemand. Auch Hongkong möchte mit sehr guten Spielerinnen und

Spielern zu uns kommen“, meint Boris Reichel.

 

Die YONEX German Open haben in diesem Jahr erstmals den Status eines Grand Prix Gold-

Turniers. Die Höherstufung im internationalen Turniersystem (zuvor zählten die Internationalen

Badminton-Meisterschaften von Deutschland zur Kategorie der Grand Prix-Turniere) ermöglichte

der Haupt- und Titelsponsor durch eine Aufstockung des Preisgeldes von bislang 80.000,- USDollar

auf nun 120.000,- US-Dollar. So erhält beispielsweise der Turniersieger im Herreneinzel

diesmal 9.000,- US-Dollar, zuvor waren es 6.000,- US-Dollar.

 

Im Kartenvorverkauf werden Rabatte in Höhe von 20 Prozent auf den Normalpreis an der

Tageskasse gewährt. Auf der Veranstaltungshomepage www.german-open-badminton.de ist ein

Online-Shop eingerichtet, der eine unkomplizierte Bestellung gestattet. Im Internet finden Sie auch

zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von

Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2011 zum 25. Mal in Folge als Haupt- und

Titelsponsor fungiert.

 

Kontakt YONEX German Open 2011:

Event Office YONEX German Open 2011

c/o Deutscher Badminton-Verband (DBV)

Südstraße 25

D-45470 Mülheim an der Ruhr

Tel.: 0208 – 30 82 719

Fax: 0208 – 30 82 755

E-Mail: office@german-open-badminton.de

 

Pressekontakt YONEX German Open 2011:

Dr. Claudia Pauli

Pressesprecherin

Deutscher Badminton-Verband (DBV)

Tel. (mobil): 0173 – 497 498 0

E-Mail: claudia.pauli@cp-presse.de




Lin Dan (©Dr. Pauli)

Badmintonfans votierten für Birgit Michels und Marc Zwiebler



Bei der Wahl zur „Spielerin des Jahres 2010“ und zum „Spieler des Jahres 2010“

 

Die Olympiateilnehmer Birgit Michels (geb. Overzier) und Marc Zwiebler vom Badminton-

Erstligisten 1. BC Beuel sind die „Spielerin des Jahres 2010“ und der „Spieler des Jahres 2010“.

 

Während der amtierende EM-Dritte im Herreneinzel bei der vom Deutschen Badminton-Verband

(DBV) und dem Fachmagazin „Badminton Sport“ ausgeschriebenen Wahl zum dritten Mal in Folge

siegte, erhielt US Open-Gewinnerin Birgit Michels von den deutschen Badmintonfans zum zweiten

Mal nach 2008 die meisten Stimmen aller Nominierten.

 

Die 26 Jahre alte Spezialistin für Damendoppel und Mixed und ihr gleichaltriger Vereinskollege

werden im Rahmen der 59. Deutschen Einzelmeisterschaften in Bielefeld (03.-06.02.2011) für

ihren Wahlerfolg ausgezeichnet. Die Zeremonie, bei der die Nationalspieler unter anderem den

entsprechenden Wanderpokal überreicht bekommen, findet am Halbfinaltag der Titelkämpfe

(05.02.2011) statt.

 

Die Wahl zum „Spieler des Jahres“ bzw. zur „Spielerin des Jahres“ wurde im November 2010 zum

insgesamt vierten Mal vom DBV und von der DBV-Verbandszeitschrift „Badminton Sport“

durchgeführt.

 

Die „Spielerin des Jahres“ und der „Spieler des Jahres“ seit der Einführung der Wahl:

2007: Fabienne Deprez / Björn Joppien

2008: Birgit Overzier / Marc Zwiebler

2009: Juliane Schenk / Marc Zwiebler

2010: Birgit Michels (geb. Overzier) / Marc Zwiebler

 

Weitere Informationen über Birgit Michels und Marc Zwiebler erhalten Sie auf der

DBV-Homepage unter www.badminton.de (Rubrik „Stars“).

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Finale in Hongkong ohne Juliane Schenk


Aber: bestes Resultat bei einem Super Series-Turnier bislang

 

Vize-Europameisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat den erstmaligen Einzug in das Finale

eines Super Series-Turniers knapp verpasst, darf aber dennoch mit ihrer Leistung bei den mit

250.000 US-Dollar dotierten Hongkong Open (6. bis 12. Dezember 2010 in Hongkong) absolut

zufrieden sein: Mit dem Erreichen des Halbfinals verzeichnete die 28 Jahre alte

Weltranglistensechste im Dameneinzel das beste Resultat in ihrer Karriere bei einer Veranstaltung

mit einem derartigen Stellenwert.

 

In der Runde der erfolgreichsten vier Damen musste sich die zweimalige Olympiateilnehmerin als

Nummer sechs der Setzliste der Weltranglistenvierten Saina Nehwal aus Indien mit 19:21, 21:17,

12:21 geschlagen geben. Nach 53 Minuten machte die an Position zwei notierte Jugend-

Weltmeisterin von 2008 im siebten Vergleich mit der Deutschen Meisterin den fünften Sieg perfekt.

Saina Nehwal trifft im Endspiel auf die chinesische Weltranglistenfünfte Wang Shixian (Setzplatz

3). Die amtierende WM-Dritte gewann ihre Vorschlussrundenpartie gegen die topgesetzte WMZweite

Wang Xin (ebenfalls China) mit 21:13, 21:14.

 

Juliane Schenk hatte am Freitag durch einen 21:14, 16:21, 21:12-Erfolg über die Chinesin Yanjiao

Jiang (Setzplatz 4) erstmals in ihrer Karriere das Halbfinale eines Super Series-Turniers erreicht.

Zuvor stand die Sportsoldatin der Bundeswehr bereits mehrmals im Viertelfinale einer solchen

Veranstaltung, sie unterlag darin jedoch stets ihrer Gegnerin.

 

Der EM-Dritte Marc Zwiebler (1. BC Beuel), der derzeit in der Weltrangliste auf Rang 14 im

Herreneinzel geführt wird, war in Hongkong in der ersten Runde mit 18:21, 13:21 am chinesischen

Weltranglistenvierten Chen Long gescheitert.

Die einzelnen Ergebnisse von den Hongkong Open finden Sie auf der DBVHomepage

unter www.badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Premiere für Juliane Schenk


Erstmals im Halbfinale eines Super Series-Turniers +++ Bei den Hongkong Open vom 06.-12.12.2010

 

Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für Vize-Europameisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin):

Die 28 Jahre alte Weltranglistensechste im Dameneinzel steht erstmals in ihrer Karriere im

Halbfinale eines Super Series-Turniers.

 

Bei den mit 250.000 US-Dollar dotierten Hongkong Open (6. bis 12. Dezember 2010 in Hongkong)

besiegte die zweimalige Olympiateilnehmerin als Nummer sechs der Setzliste im Viertelfinale die

Chinesin Yanjiao Jiang (Setzplatz 4) mit 21:14, 16:21, 21:12.

 

Die Weltranglistenachte aus Asien hatte in der Woche zuvor die ebenfalls der Super Series

angehörenden China Open (30. November bis 5. Dezember in Schanghai) gewonnen und zählt

derzeit zu den drei leistungsstärksten Damen ihres Landes im Einzel.

 

Im Halbfinale trifft die Deutsche Meisterin auf die Weltranglistenvierte Saina Nehwal aus Indien

(Setzplatz 2). Die Jugend-Weltmeisterin von 2008 hatte bei ihrem 21:11, 21:10-Erfolg über die

Weltranglistenzwölfte Pui Yin Yip aus Hongkong leichtes Spiel.

 

Zuvor hatte Juliane Schenk mehrmals bei Super Series-Turnieren das Viertelfinale erreicht, sich

jedoch darin stets geschlagen geben müssen.

 

Der EM-Dritte Marc Zwiebler (1. BC Beuel), der derzeit in der Weltrangliste auf Rang 14 im

Herreneinzel geführt wird, unterlag in Hongkong in der ersten Runde mit 18:21, 13:21 dem

chinesischen Weltranglistenvierten Chen Long.

 

Die einzelnen Ergebnisse von den Hongkong Open finden Sie auf der DBVHomepage

unter www.badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Historische Weltranglistenpositionen

DBV in zwei Disziplinen in den Top 10 und in allen Disziplinen in den Top 20

 

Deutschlands Badmintonasse sind derzeit in der Weltrangliste so gut platziert wie nie zuvor:

Erstmals in der Geschichte ist der Deutsche Badminton-Verband (DBV) zeitgleich in zwei

Disziplinen in den Top 10 vertreten, zudem zählen erstmals in allen fünf Disziplinen gleichzeitig

deutsche Spielerinnen bzw. Spieler zu den besten 20 der Welt.

 

Geradezu sensationell verlief die Entwicklung im Mixed: Die US Open-Gewinner Michael Fuchs

und Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel), die erst seit diesem Jahr gemeinsam

Turniere bestreiten, verbesserten sich im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF binnen

etwa fünf Monaten um 179 Plätze und stehen in der Weltrangliste vom 25. November 2010 als

neuntbeste Paarung nun beide erstmals in ihrer Karriere in den Top 10.

 

Einen persönlichen Rekord verbuchte auch Vize-Europameisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin):

Die 28-Jährige ist derzeit Weltranglistensechste im Dameneinzel. Zwar gehörte sie in diesem und

im vergangenen Jahr insgesamt bereits mehrere Wochen dem illustren Kreis der besten zehn

Spielerinnen der Welt an, jedoch war sie noch nie so gut platziert wie jetzt.

 

Der EM-Dritte Marc Zwiebler (1. BC Beuel) als 13. im Herreneinzel, das Herrendoppel Ingo

Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim) auf Rang 16 und Sandra

Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel) als 17. im Damendoppel komplettieren die

herausragende Bilanz des DBV.

 

Die Weltranglisten finden Sie auf der Homepage des Badminton-Weltverbandes BWF unter

www.bwfbadminton.org (Rubrik „Ranking“, Unterrubrik „Current Ranking“).

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Drei Titel für den DBV

Fuchs/Overzier und Kindervater/Schöttler erneut mit starken Leistungen

 

Deutschlands Badmintonasse bleiben in der Erfolgsspur: Zwei Wochen nach ihrem Finaleinzug bei

den French Open in Paris (2. bis 7. November 2010) verzeichneten Michael Fuchs und Birgit

Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) sowie Ingo Kindervater und Johannes Schöttler (1. BC

Beuel/1. BC Bischmisheim) bei den Norwegian International (18. bis 21. November 2010) jeweils

den Turniersieg.

 

Die US Open-Gewinner Michael Fuchs und Birgit Overzier bezwangen als Nummer eins der

Setzliste im Mixed-Finale das russische Duo Evgeny Dremin/Anastasia Russkikh mit 22:20, 21:10,

während das an Position zwei notierte Herrendoppel Ingo Kindervater/Johannes Schöttler mit

21:17, 23:21 über die topgesetzten Engländer Marcus Ellis/Peter Mills die Oberhand behielt.

 

Den dritten Titelgewinn für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) in Oslo verbuchte die

gebürtige Weißrussin Olga Konon durch einen 21:17, 21:7-Endspiel-Erfolg über die an Nummer

drei gesetzte Ukrainerin Larisa Griga. Die 21-Jährige, die seit mehreren Jahren in Saarbrücken

trainiert und wohnt, hat vor einiger Zeit einen deutschen Pass beantragt und kann bei bestimmten

internationalen Turnieren bereits für den DBV antreten, ohne dass die Einbürgerung vollzogen ist.

 

Zudem gewann Birgit Overzier bei dem mit 15.000 US-Dollar dotierten Turnier in Norwegen

gemeinsam mit Sandra Marinello (1. BC Düren) die Silbermedaille im Damendoppel, Johannes

Schöttler und Sandra Marinello erreichten im Mixed das Halbfinale.

 

Alle Ergebnisse von den Norwegian International finden Sie auf der DBV-Homepage unter

www.badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Ein Turnier der Rekorde



M. Fuchs/B. Overzier (©Pabst)

Kindervater/Schöttler und Fuchs/Overzier erreichten bei den French Open das Finale

 

Die French Open in Paris (2. bis 7. November 2010) gehen als „Turnier der Rekorde“ in die

Statistik des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) ein:

 

• Erstmals in der Historie wurden bei einem Super Series-Turnier, einer  Veranstaltung der

zweithöchsten Kategorie im internationalen Turniersystem, zwei Endspiele unter deutscher

Beteiligung ausgetragen.

• Erstmals schaffte ein deutsches Herrendoppel bei einem Super Series-Turnier den Einzug ins

Finale.

• Erstmals stand eine Mixed-Paarung des DBV bei einem Turnier dieser Kategorie im Endspiel.

• Mehr Spielerinnen und Spieler aus Deutschland als je zuvor bei einem Super Series-Turnier

erreichten in Paris das Achtelfinale.

 

Sowohl das Herrendoppel Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim)

als auch das Mixed Michael Fuchs/Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 7) spielte

am Sonntag bei den mit 200.000 US-Dollar dotierten French Open um den ersten Titelgewinn für

den DBV bei einem Super Series-Turnier. Diesmal reichte es allerdings noch nicht zum Finalerfolg:

Ingo Kindervater und Johannes Schöttler, die als ungesetzte Paarung das Endspiel erreicht hatten,

mussten sich darin mit 15:21, 9:21 den topgesetzten Dänen Matthias Boe und Carsten Mogensen

geschlagen geben. Einige Stunden später hatten dann auch Michael Fuchs und Birgit Overzier, die

wie ihre Nationalmannschaftskollegen erst seit einigen Monaten gemeinsam Turniere bestreiten

und in dieser Zeit bereits beachtliche Erfolge erzielten, beim 15:21, 15:21 gegen die Thailänder

Sudket Prapakamol/Saralee Thoungthongkam (Nr. 4) das Nachsehen. Für alle vier DBV-Asse

stellt das Erreichen des zweiten Platzes aber zweifelsohne eines der besten Resultate in ihrer

Karriere dar.

 

Michael Fuchs und Birgit Overzier, die im Juli die US Open gewinnen konnten

(Grand Prix Gold-Turnier) und bei den Denmark Open in der vergangenen Woche

im Viertelfinale standen, hatten auf ihrem Weg ins Finale von Paris unter anderem

die an Nummer eins gesetzten Indonesier Hendra Adripa Gunawan/Vita Marissa

bezwungen. Ingo Kindervater und Johannes Schöttler schalteten in der

Vorschlussrunde nach einer großartigen kämpferischen Leistung die Olympiasieger

von 2008 und diesjährigen WM-Dritten, Markis Kido und Hendra Setiawan

(Indonesien/Nr. 2), aus.

 

Zuvor war es seitens des DBV einzig Marc Zwiebler (1. BC Beuel) gelungen, bei einem Super

Series-Turnier ins Finale einzuziehen. Bei den Denmark Open im Herbst 2009 gewann der

Spezialist für Herreneinzel letztlich ebenfalls die Silbermedaille.

Ein Woche vor den French Open, bei den Denmark Open in Odense (26. bis 31. Oktober 2010),

wurden erstmals in der Geschichte der Super Series-Turniere drei Viertelfinals unter deutscher

Beteiligung ausgetragen. Diesen Erfolg wiederholten die DBV-Asse in Paris. Im Achtelfinale des

dort durchgeführten Turniers standen gar acht deutsche Paarungen bzw. Spieler/innen – mehr als

je zuvor.

Alle Ergebnisse von den French Open finden Sie auf der DBV-Homepage unter

www.badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

YONEX GERMAN OPEN 2011



Prestigeträchtiges Turnier erstmals mit „Gold-Status“

 

Bereits zum siebten Mal in Folge werden im Jahr 2011 (1. bis 6. März) die YONEX German Open Badminton

Championships in Mülheim an der Ruhr (NRW) ausgetragen. Doch wer denkt, größere Innovationen wären

nun kaum mehr möglich, der irrt. Vielmehr gelingt es den Organisatoren in jedem Jahr auf´s Neue, die

Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland in einigen Bereichen wesentlich im Vergleich

zu den vorherigen Austragungen zu verändern.

 

2011 betrifft eine der bedeutsamsten Neuerungen den Status der Veranstaltung: Die YONEX German Open

zählen im kommenden Jahr nämlich erstmals zur Kategorie Grand Prix Gold, der dann vierthöchsten

Kategorie im internationalen Turniersystem. Von 2005 bis 2010 waren die Internationalen Badminton-

Meisterschaften von Deutschland als Grand Prix-Turnier (eine Kategorie unter den Grand Prix Gold-

Turnieren) im Kalender des Badminton-Weltverbandes BWF aufgeführt. Das Preisgeld beträgt statt der

bisherigen 80.000 US-Dollar nun 120.000 US-Dollar. Die Höherstufung im internationalen Turniersystem

wird sich nicht zuletzt positiv auf das Teilnehmerfeld auswirken. Schon in den Vorjahren galt die

Veranstaltung in Mülheim an der Ruhr als eine der am besten besetzten ihrer Kategorie – traditionell waren

zahlreiche Badmintonasse aus den Top 20 der Weltrangliste in den verschiedenen Disziplinen vertreten. Die

Aussichten für 2011 hinsichtlich der Meldungen sind erst recht glänzend.

 

Spitzensport und Unterhaltung, Weltklasse-Leistungen und „Gänsehautatmosphäre“ – eine attraktive

Veranstaltung ist sowohl wegen der beschlossenen Veränderungen als auch aufgrund der Erfahrungen der

Vorjahre quasi garantiert. Übrigens sind bei den YONEX German Open des kommenden Jahres vermutlich

auch einige dann frisch gebackene EM-Medaillengewinner am Start: Schließlich findet zwei Wochen vorher

die Mixed-Team-Europameisterschaft statt.

 

Wer frühzeitig Karten für die YONEX German Open 2011 ordert, der darf sich auf kräftige Rabatte im

Vergleich zum Ticketpreis an der Tageskasse freuen. Eine Kartenbestellung ist wie in den Vorjahren ganz

unkompliziert über die Veranstaltungshomepage www.german-open-badminton.de möglich. Im Internet

erfahren Sie auch Einzelheiten zum Vorverkauf, zu den Ticketpreisen, zu Kartenarten sowie zum Turnier als

solches.

 

Die Stadt Mülheim an der Ruhr zeichnet im Jahr 2011 insgesamt bereits zum 13. Mal als Gastgeber der

1955 erstmals ausgetragenen Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland verantwortlich,

während die Firma YONEX sogar schon zum 25. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor der Veranstaltung

fungiert.

 

Kontakt YONEX German Open 2011:

Event Office YONEX German Open 2011

c/o Deutscher Badminton-Verband e. V. (DBV)

Südstraße 25

D-45470 Mülheim an der Ruhr

Tel.: 0208 – 30 82 719

Fax: 0208 – 30 82 755

E-Mail: office@german-open-badminton.de

 

Pressekontakt YONEX German Open 2011:

Dr. Claudia Pauli

Pressesprecherin

Deutscher Badminton-Verband e. V. (DBV)

Mobil: 0173 – 497 498 0

E-Mail: claudia.pauli@cp-presse.de

 

 

DBV-Auswahl schlägt den Europameister



Fotos©Pabst

3:2-Erfolg gegen Dänemark in Dessau +++ 2.000,- Euro Preisgeld für den Gesamtsieg in der Dreierserie

 

Klasse-Leistung der deutschen Badminton-Nationalmannschaft: Die Auswahl des Deutschen

Badminton-Verbandes (DBV) gewann das erste von insgesamt drei für diese Woche angesetzten

Länderspielen gegen das Team von Serien-Europameister Dänemark mit 3:2.

Vor knapp 1.800 Zuschauern in Dessau fiel die Entscheidung über den Sieg erst im

abschließenden Herrendoppel. Darin erzielten Michael Fuchs und Oliver Roth (1. BC

Bischmisheim/PTSV Rosenheim) durch ihren Zweisatzerfolg gegen den zweimaligen

Europameister in dieser Disziplin, Jonas Rasmussen, und dessen Doppelpartner Mads Conrad

Pedersen den dritten Punkt für die Gastgeber. Zuvor hatten beide Mannschaften jeweils zwei

Matches gewinnen können. Für Deutschland waren dabei Karin Schnaase (SC Union

Lüdinghausen) im Dameneinzel und Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) im Herreneinzel

erfolgreich. Bei seinem Dreisatzsieg über Joachim Persson, den Vize-Europameister von 2008 in

dieser Disziplin, präsentierte sich der Dritte der Deutschen Meisterschaften 2010 in hervorragender

Verfassung.

Durch den 3:2-Erfolg gelang den DBV-Assen in der insgesamt 47. Begegnung mit der Mannschaft

Dänemarks in der Geschichte der fünfte Sieg. Gleichzeitig setzte das Team von Chef-

Bundestrainer Jakob Høi im Kampf um den Gewinn der als „Team Match Challenge“ angelegten

Dreierserie ein erstes Ausrufezeichen. Die Mannschaft, die als Gesamtsieger aus der Drei-Städte-

Tour hervorgeht, darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 2.000,- Euro freuen.

Am Donnerstag (30.09.2010, 19.00 Uhr) trifft die deutsche Mannschaft nun im nordrheinwestfälischen

Senden auf die Dänen, die seit 1996 achtmal in Folge bei der Mixed-Team-

Europameisterschaft die Goldmedaille holten. Abgeschlossen wird die „Team Match Challenge“

am Freitag (01.10.2010, 19.30 Uhr) in Hamburg.

 

29.09.2010, Deutschland – Dänemark in Dessau 3:2

 

MX: Michael Fuchs/Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel)-Mikkel Delbo Larsen/Mie Schjøtt-Kristensen 19:21, 21:17, 20:22

 

DE: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen)-Nanna Brosolat Jensen 15:21, 21:15, 21:8

 

HE: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim)-Joachim Persson 21:14, 17:21, 21:17

 

DD: Carla Nelte/Karin Schnaase (TV Refrath/SC Union Lüdinghausen)-Lena Frier Kristiansen/Marie Røpke 19:21, 15:21

 

HD: Michael Fuchs/Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim)-Jonas Rasmussen/Mads Conrad Pedersen 21:19, 22:20

 

Die Ergebnisse der Länderspiele finden Sie auch auf der DBV-Homepage unter

www.badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Fünffach-Triumph durch DBV-Asse


Bei den Belgian International vom 09.-12.09.2010 in Leuven/Belgien

 

Bei den Belgian International (09.-12.09.2010 in Leuven) haben in allen fünf Disziplinen

Spielerinnen und/oder Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) den Titel gewonnen.

Im Herrendoppel und im Mixed ging außerdem noch der zweite Platz an Paarungen des DBV.

 

Erfolgreichste deutsche Vertreterin bei dem mit 15.000 US-Dollar dotierten Turnier war Birgit

Overzier (1. BC Beuel). Die 25 Jahre alte Olympiateilnehmerin von 2008 siegte sowohl gemeinsam

mit Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim) im Mixed als auch an der Seite von Sandra Marinello (1.

BC Düren) im Damendoppel. Finalerfolge verbuchten zudem Vize-Europameisterin Juliane Schenk

(SG EBT Berlin) im Dameneinzel, der EM-Dritte Marc Zwiebler (1. BC Beuel) im Herreneinzel und

das Herrendoppel Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim).

Johannes Schöttler erreichte ferner zusammen mit Sandra Marinello das Endspiel im Mixed,

Michael Fuchs kam mit Oliver Roth (PTSV Rosenheim) im Herrendoppel auf Platz zwei.

 

Bereits in der Woche zuvor, bei den Bitburger Badminton Open in Saarbrücken, hatten die

deutschen Badmintonasse hervorragend abgeschnitten: Bei dem mit 120.000 US-Dollar dotierten

Turnier erreichten sowohl Michael Fuchs und Birgit Overzier im Mixed als auch Ingo Kindervater

und Johannes Schöttler im Herrendoppel das Endspiel.

 

Die Finalspiele bei den Belgian International:

 

HE: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1) – Eric Pang (Niederlande/Nr. 2) 21:15, 21:17

DE: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1) – Elizabeth Cann (England/Nr. 2) 21:7,

21:5

HD: Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim/Nr. 7) –

Michael Fuchs/Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim/Nr. 6) kampflos

DD: Sandra Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 2) – Lotte

Jonathans/Paulien van Dooremalen (Niederlande/Nr. 1) 21:19, 18:21, 21:12

MX: Michael Fuchs/Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) – Johannes

Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren) 22:20, 21:19.

 

Alle Ergebnisse finden Sie auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Gelungener Auftakt für Fabienne Deprez


©Pabst

Bei den 1. Olympischen Jugendspielen vom 14. bis 26. August 2010 in Singapur

Badminton-Nationalspielerin Fabienne Deprez (FC Langenfeld) ist mit einem deutlichen Sieg in die

1. Olympischen Jugendspiele in der Geschichte gestartet. Die zweifache Deutsche

Jugendmeisterin gewann am Sonntag ihr Auftaktmatch gegen Bridget Shamim Bangi aus Uganda

binnen 21 Minuten mit 21:10, 21:16.

In den weiteren Vorrundenspielen in der Gruppe G trifft die 18-Jährige, die bei der Jugend-WM

2010 sowohl in ihrer Spezialdisziplin Dameneinzel als auch im Damendoppel das Viertelfinale

erreicht hatte, zunächst am Montagvormittag (16.08.2010, Ortszeit) auf Aishath Afnaan Rasheed

von den Malediven. Am Montagabend folgt dann gegen die Dänin Lene Clausen das

abschließende Gruppenspiel. Nur die jeweiligen Gruppenersten erreichen das Viertelfinale, in

welchem es im K.o.-System weitergeht.

Die Badmintonwettbewerbe im Rahmen der Olympischen Jugendspiele werden vom 15. bis 19.

August 2010 durchgeführt. Startberechtigt sind ausschließlich Athletinnen und Athleten der

Jahrgänge 1992 und 1993, außerdem werden einzig die Einzeldisziplinen ausgetragen. Badminton

ist eine von insgesamt 26 Sportarten, in denen bei den Olympischen Jugendspielen in Singapur

Medaillen vergeben werden.

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)




© 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim

„Einige Kracher dabei!“

Meldungen der Chinesen für Bitburger Badminton Open

 

Es ist kein Geheimnis: Die Chinesen sind im Badminton das Maß aller Dinge. Das Nonplusultra dieses Sports. Wenn ein Land in der aktuellen Weltrangliste in allen fünf Disziplinen insgesamt sieben Spieler beziehungsweise Paare besitzt, die unter den ersten drei Plätzen stehen, kann man getrost von absoluter Dominanz sprechen. Jetzt trafen aus dem Reich der Mitte die Meldungen für die vom 31. August bis 5. September 2010 stattfindenden Bitburger Badminton Open ein. „Und es sind einige Kracher dabei!“, wie es Veranstaltungsleiter Frank Liedke ausdrückt.

 

Beim Grand-Prix Gold Turnier in der Saarbrücker Saarlandhalle schlagen beispielsweise die amtierenden Herrendoppel-Weltmeister Yun Cai und Haifeng Fu auf. Die Finalisten des Super Series Turniers in Korea werden begleitet von der Nummer 13 der aktuellen Weltrangliste: Biao Chai und Nan Zhang. Weiter haben Xiaoli Wang und Yang Yu für das mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierte Turnier gemeldet. Die beiden Doppel-Spezialistinnen bilden ein Aufsehen erregendes Gespann: Die beiden Damen beherrschen mit jeweils anderen Doppelpartnern die Weltspitze. Xiaoli Wang steht auf Nummer eins der Weltrangliste und Yang Yu auf Platz zwei.

 

Mit Chen Long kommt die aktuelle Nummer sieben der Welt im Herreneinzel an die Saar. Und neben dem Finalisten bei den Super Series Swiss Open 2010 hat auch Zhengming Wang gemeldet, der sich im Endspiel der Asienmeisterschaften im April 2010 nur dem mehrfachen Weltmeister und Olympiasieger Lin Dan geschlagen geben musste. Im Dameneinzel haben die Chinesen ihre Senkrechtstarterin mit im Gepäck: Xuerui Li startete bei den Asienmeisterschaften als Qualifikantin, räumte nach und nach die Weltspitze aus dem Weg und holte sich den Titel. Ebenfalls am Start sind im Mixed-Wettbewerb Nan Zhang und Yunlei Zhao. Sie konnten in diesem Jahr das älteste Badminton-Turnier der Welt gewinnen: Die prestigeträchtigen All England. Die weiteren Nominierungen Chinas sind Nachwuchsspieler, die aber auch schon punktuell gezeigt haben, was sie können. Wie beispielsweise Jingyun Xia, die im Dameneinzel der China Super Series bis ins Viertelfinale vordrang. Darunter sind also sicherlich auch einige Weltmeister von übermorgen.

 

Dass die Zuschauer bei den Bitburger Badminton Open die frisch gekürten Weltmeister zu sehen bekommen, wird mit dieser Meldeliste der Chinesen immer wahrscheinlicher. „Viele der für Saarbrücken angekündigten Athleten aus China haben das Potenzial, bei der eine Woche vor der Bitburger Badminton Open stattfindenden Weltmeisterschaft in Paris einen Titel zu gewinnen“, sagt Frank Liedke. Noch bis 3. August ist die Meldeliste geöffnet. „Und ich hätte nichts dagegen, wenn es mit solch namhaften Anmeldungen weitergeht“ freut sich der Veranstaltungsleiter.

 

Alle Informationen zum Grand-Prix Gold Turnier unter: www.bitburger-open.de

1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gewinnt Europapokal der Landesmeister



©1. BC Saarbrücken-Bischmisheim


Der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat im Finale des Europapokals die Sensation geschafft und gegen Favorit-Ramenskoe mit 4:2 gewonnen. In einem über lange Zeit ausgeglichenen und dramatischen Endspiel erkämpfte sich der Deutsche Meister den bedeutendsten Titel für europäische Vereinsmannschaften.

 

Das Team aus Saarbrücken war nach dem 4:2 Sieg im Halbfinale gegen Nizhni Novgorod am Samstagabend in das Endspiel eingezogen. Hier wartete die russische Mannschaft Favorit-Ramenskoe, gegen die man im vergangenen Jahr im Viertelfinale gescheitert war. Trotz der Belastung von zwei Spielen am Vortag konnte das Team erneut überzeugen.

Im Mixed gerieten Johannes Schöttler und Emma Wengberg zunächst mit einem Satz in Rückstand. Doch das deutsch-schwedische Duo kam zurück in die Partie und drehte das Match noch zu ihren Gunsten. Ein ebenso schöner wie überraschender Punktgewinn für den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim.

 

Im zweiten Spiel verlor Kestutis Navikas vom BCB gegen den Weltranglisten-Fünfundzwanzigsten Przemyslaw Wacha.

 

Nach dem Ausgleich für Favorit-Ramenskoe entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Top-Mannschaften Europas. Zunächst brachte Olga Konon im ersten Dameneinzel gegen Tatjana Bibik die Saarländer wieder in Front. Konon gewann klar in zwei Sätzen mit 21:10 und 21:12.

 

Aber in der Folge konnte die russische Mannschaft erneut ausgleichen: Johannes Schöttler und Kristof Hopp verloren ihr Match gegen Przemyslaw Wacha und Alexander Nikolaenko knapp in drei Sätzen.

 

Doch wieder war auf Olga Konon und Emma Wengberg Verlass: Die Bischmisheimer Spielerinnen gewannen im Damendoppel deutlich in zwei Sätzen. Nach einer halben Stunde hieß es 21:16 und 21:10. Der Sieg bedeutete die 3:2 Führung für den BCB.

 

Wie am Vortag waren nun alle Augen auf Marcel Reuter gerichtet. Bereits im Halbfinale gegen Nizhni Novgorod hatte der 28-Jährige für den entscheidenden Punkt zum 4:2 Sieg gesorgt und auch heute behielt er einen kühlen Kopf. In drei Sätzen gewann er gegen seinen ukrainischen Kontrahenten Atrashchenkov. Im letzten Satz wehrte er mehrere Matchbälle ab und gewann den Satz noch mit 23:11. Damit war der Gewinn des Europapokals perfekt.

 

„Dieser Sieg ist eine absolute Sensation. Ich bin seit vielen Jahren dabei, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt“, freute sich Teammanager Thomas Tesche und auch Vereinspräsident Frank Liedke war nach dem Titelgewinn stolz auf das Team: „Ich kann mich nur vor der Mannschaft verbeugen. Sie hat toll gekämpft und unmögliches vollbracht. Zwei russische Mannschaften mit Top-Spielern auszuschalten ist einfach bewundernswert.“

 

Der Sieg bedeutet den ersten Titelgewinn einer deutschen Mannschaft seit 1999 und den zweiten deutschen Gesamtsieg seit Bestehen des Turniers, das erstmals 1978 ausgetragen wurde.

DBV-Herren verpassen knapp eine Medaille



Das deutsche Team (©Edwin Leung)

Bei den Thomas und Uber Cup-Finals (WM Mannschaften) vom 09.-16.05.2010 in Malaysia

 

Die deutschen Badmintonspieler haben bei der Weltmeisterschaft für Herren- bzw.

Damennationalmannschaften (Thomas und Uber Cup-Finals vom 09.-16.05.2010 in Kuala

Lumpur/Malaysia) den Einzug ins Halbfinale knapp verpasst, dürfen sich aber über ihr bestes

Abschneiden beim Thomas Cup seit 2004 freuen. Im Viertelfinale musste sich die Auswahl des

Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) dem Team aus Japan in einer spannenden

Begegnung mit 1:3 geschlagen geben. In der K.o.-Runde werden die Partien jeweils abgebrochen,

sobald eine der beiden beteiligten Mannschaften drei Matches gewonnen hat.

 

Bei einem Sieg gegen die Asiaten hätte die deutsche Herrennationalmannschaft erstmals in der

Geschichte des mehr als 60 Jahre bestehenden Thomas Cup eine Medaille gewonnen. Vor etwa

10.000 enthusiastischen Zuschauern im Putra Stadium konnte am Mittwoch jedoch einzig das

Herrendoppel Michael Fuchs/Kristof Hopp (beide vom Deutschen Mannschaftsmeister 1. BC

Bischmisheim) seine Partie für sich entscheiden. Vor sechs Jahren hatten die deutschen Herren

ebenfalls das Viertelfinale um den Thomas Cup erreicht, aber „so nah wie heute waren wir noch

nie an einer Medaille dran. Noch vor zehn Jahren waren wir meilenweit von den Top-Teams

entfernt. Und heute war die Chance, erstmals Edelmetall zu gewinnen, zweifelsohne da“, meinte

DBV-Sportdirektor Martin Kranitz. Bei den letzten beiden Austragungen des Thomas Cup, in den

Jahren 2008 und 2006, kamen die Herren des DBV jeweils bis ins Achtelfinale.

 

Die Damen des DBV gewannen im analogen Wettbewerb (Uber Cup; seit

1956/1957) bereits zweimal Edelmetall: Sie erreichten sowohl 2006 als auch 2008

das Halbfinale und holten damit Bronze. Diesmal schieden die deutschen

Spielerinnen, die in Kuala Lumpur mit einem stark verjüngten und aufgrund von

Ausfällen einiger leistungsstarker Athletinnen zudem nicht optimal besetzten

Aufgebot angetreten waren, nach der Gruppenphase aus.

 

Die einzelnen Ergebnisse:

Mittwoch, 12.05.2010, Thomas Cup,

 

Viertelfinale, Deutschland – Japan 1:3

1. HE: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Kenichi Tago 21:15, 18:21, 18:21

1. HD: Michael Fuchs/Kristof Hopp (beide 1. BC Bischmisheim) - Hiroyuki Endo/Yoshiteru Hirobe 16:21, 21:19, 24:22

2. HE: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Sho Sasaki 19:21, 17:21

2. HD: Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim) - Kenichi Hayakawa/Kenta Kazuno 16:21, 16:21

3. HE: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) - Shoji Sato nicht mehr ausgetragen

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

DBV-Herren als Gruppenzweiter im Viertelfinale


Bei den Thomas und Uber Cup-Finals (WM Mannschaften) vom 09.-16.05.2010 in Malaysia

 

Die deutschen Badmintonspieler sind bei der Weltmeisterschaft für Herren- bzw.

Damennationalmannschaften (Thomas und Uber Cup-Finals vom 09.-16.05.2010 in Kuala

Lumpur/Malaysia) als Zweiter der Vorrundengruppe C ins Viertelfinale eingezogen. Im Spiel um

den Gruppensieg unterlag die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) am

Dienstag Europameister Dänemark mit 1:4. Da die DBV-Herren ihr Auftaktmatch gegen Vize-

Europameister Polen am Montag mit 5:0 gewonnen und die Osteuropäer zuvor bereits mit dem

gleichen Ergebnis gegen Dänemark verloren hatten, war dem EM-Dritten aus Deutschland der

Einzug in die Runde der besten acht Mannschaften des Thomas Cups vor dem abschließenden

Gruppenspiel nicht mehr zu nehmen. Eine starke Leistung bot in der Partie gegen Dänemark

speziell Dieter Domke, der sein Einzel gegen Vize-Europameister Jan Ø. Jørgensen in zwei

Sätzen für sich entschied. Im Viertelfinale treffen die deutschen Herren am Mittwoch auf Japan.

„Von den Nationen, die uns zugelost werden konnten, sind die Japaner die vermeintlich leichtesten

Gegner“, meinte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz erfreut.

 

Deutschlands Damen sind hingegen als Dritter der Uber Cup-Gruppe C nach der Vorrunde

ausgeschieden. Nach der 1:4-Auftaktniederlage gegen Japan gelang den DBV-Assen auch gegen

Vize-Europameister Russland nur in einer Partie ein Punktgewinn (1:4). Dabei war es erneut die

Vize-Europameisterin im Dameneinzel und aktuelle Weltranglistenelfte, Juliane Schenk, welche

siegreich aus ihrer Begegnung hervorging. Voraussetzung, um das Viertelfinale zu erreichen, war

mindestens ein zweiter Platz in der drei Nationen umfassenden Vorrundengruppe.

 

Die einzelnen Ergebnisse:

Dienstag, 11.05.2010, Thomas Cup,

 

Vorrunde, Dänemark – Deutschland 4:1

1. HE: Peter Hoeg Gade - Marc Zwiebler (1. BC Beuel) 21:12, 21:7

1. HD: Carsten Mogensen/Mathias Boe - Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim) 21:18, 21:13

2. DE: Jan Ø. Jørgensen - Dieter Domk (1. BC Bischmisheim) 19:21,17:21

2. HD: Lars Paaske/Jonas Rasmussen - Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim) 21:13, 21:15

3. DE: Joachim Persson - Fabian Hammes (SV Fischbach) 21:3, 21:12

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Erneute Qualifikation ein großer Erfolg


Für die Thomas und Uber Cup-Finals (WM Mannschaften) vom 09.-16.05.2010 in Malaysia

 

Ende dieser Woche beginnt für Deutschlands beste Badmintonspielerinnen und –spieler eines der

prestigeträchtigsten Turniere im internationalen Badmintongeschehen: Vom 09.-16.05.2010

werden in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur die Thomas und Uber Cup-Finals ausgetragen –

auch bekannt als Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften.

 

Bereits zum fünften Mal in Folge ist es gleich beiden Teams des Deutschen Badminton-Verbandes

e. V. (DBV) gelungen, sich für den Wettbewerb zu qualifizieren, an dem sowohl bei den Damen als

auch bei den Herren nur zwölf Nationen teilnehmen dürfen. „Das ist ein großer Erfolg. Es zeigt die

Konstanz über die Jahre - dass wir es schaffen, das Niveau zu halten. Bei den Damen ist

erfreulich, dass wir es nach dem Rücktritt von Huaiwen Xu trotzdem geschafft haben uns zu

qualifizieren“, meint DBV-Sportdirektor Martin Kranitz. Beide deutschen Teams hatten Mitte

Februar 2010, bei der EM für Damen- und für Herrennationalmannschaften in Warschau, die

Bronzemedaille gewonnen und damit das Ticket zur WM gelöst.

 

Die teilnehmenden Mannschaften:

Thomas Cup (Herren):                                                            Uber Cup (Damen):

• China

• Indonesien

• Malaysia

• Korea

• Japan

• Indien

• Deutschland

• Dänemark (in einer Gruppe mit GER)

• Polen (in einer Gruppe mit GER)

• Peru

• Nigeria

• Australien

                                                                                              • China

                                                                                              • Korea

                                                                                              • Japan (in einer Gruppe mit GER)

                                                                                              • Malaysia

                                                                                              • Indonesien

                                                                                              • Indien

                                                                                              • Deutschland

                                                                                              • Dänemark

                                                                                              • Russland (in einer Gruppe mit GER)

                                                                                              • USA

                                                                                              • Südafrika

                                                                                              • Australien

 

Die zwölf teilnehmenden Mannschaften sind sowohl bei den Spielerinnen als auch bei den

Spielern in vier Vorrundengruppen à jeweils drei Nationen aufgeteilt. Deutschlands Herren treffen

in der Vorrundengruppe C auf Team-Europameister Dänemark und den EM-Zweiten Polen. Die

Damen des DBV müssen sich – ebenfalls in der Vorrundengruppe C – mit Vize-Europameister

Russland und mit Japan auseinandersetzen. Ziel beider DBV-Auswahlen ist es, mindestens das

Viertelfinale zu erreichen. Dazu müssen sie in ihrer jeweiligen Vorrundengruppe wenigstens

Zweiter werden. Titelverteidiger ist sowohl bei den Damen als auch bei den Herren China.

 

Die Nominierten seitens des DBV:

Damen*:                                                           Herren:

Juliane Schenk, SG EBT Berlin                            Marc Zwiebler, 1. BC Beuel

Karin Schnaase, SC Union Lüdinghausen          Dieter Domke, 1. BC Bischmisheim

Fabienne Deprez, FC Langenfeld                       Marcel Reuter, 1. BC Bischmisheim

Birgit Overzier, 1. BC Beuel                                Fabian Hammes, SV Fischbach

Johanna Goliszewski, SG Anspach                     Ingo Kindervater, 1. BC Beuel

Carla Nelte, TV Refrath                                      Michael Fuchs, 1. BC Bischmisheim

                                                                          Kristof Hopp, 1. BC Bischmisheim

                                                                          Johannes Schöttler, 1. BC Bischmisheim

                                                                          Peter Käsbauer, PTSV Rosenheim

                                                                          Oliver Roth, PTSV Rosenheim

 

*Anmerkung: Carola Bott (1. BC Bischmisheim) laboriert nach wie vor an einer Verletzung, während für Sandra Marinello

(1. BC Düren) aus studienbedingten Gründen eine Teilnahme an der WM-Endrunde nicht möglich ist. Beide Damen

standen im erfolgreichen DBV-Aufgebot von Warschau.

 

Der zeitliche Ablauf der WM:

Sonntag, 09.05.2010:            Vorrundenspiele Thomas Cup und Uber Cup

Montag, 10.05.2010:              Vorrundenspiele Thomas Cup und Uber Cup

Dienstag, 11.05.2010:            Vorrundenspiele Thomas Cup und Uber Cup

Mittwoch, 12.05.2010:            Viertelfinals Thomas Cup und Uber Cup

Donnerstag, 13.05.2010:       Halbfinals Uber Cup

Freitag, 14.05.2010:               Halbfinals Thomas Cup

Samstag, 15.05.2010:            Finale Uber Cup

Sonntag, 16.05.2010:            Finale Thomas Cup

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Vorstoß in neue Dimensionen


Bitburger Badminton Open ist jetzt Grand Prix Gold Turnier

 

Es ist ein echter Quantensprung! Bei den Bitburger Badminton Open ist eine neue Ära angebrochen. Hier ist alles Gold, was glänzt! Erstmals in seiner 23-jährigen Geschichte ist das Grand Prix Turnier in der SaarLorLux Region jetzt in die Gold-Kategorie des internationalen Badminton Welt Verbandes (BWF) aufgestiegen. Damit einher geht eine Erhöhung des Preisgeldes von 50.000 auf nunmehr 120.000 US-Dollar. Das vom 31. August bis 5. September 2010 in der Saarbrücker Saarlandhalle ausgetragene Turnier ist hiermit das am höchsten dotierte Badminton-Turnier in Deutschland – und das einzige Grand Prix Gold-Turnier in Europa. „Die Bitburger Open haben in der Badminton-Welt schon länger einen guten Ruf – doch nun spielen wir mit den Großen in einer Liga. Und wir hoffen, dass wir in diesem Jahr so manchen frischgebackenen Weltmeister oder WM-Medaillengewinner bei uns begrüßen können“, sagt Veranstaltungsleiter Frank Liedke.

 

Die Chancen dafür sind in der Tat so gut wie nie zuvor: Denn die Bitburger Open finden direkt im Anschluss an die Weltmeisterschaft statt. Die wird vom 23. bis 29. August in Paris ausgetragen – mit dem Schnellzug gerade eineinhalb Stunden von Saarbrücken entfernt. Neben dem gestiegenen Preisgeld und der kurzen Entfernung wird sicherlich auch die Erhöhung der nun zu gewinnenden Weltranglistenpunkte die Badminton-Asse anlocken. „Aus meiner Sicht ist die Aufwertung des Turniers ein wichtiger Schritt nach vorne. Die unmittelbare Terminierung nach der WM könnte einige der weltbesten Top-Spieler motivieren, in die Landeshauptstadt nach Saarbrücken zu kommen und dieses Turnier ebenfalls zu spielen. Ich persönlich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge – je leistungsstärker die Konkurrenz, desto schwieriger wird es natürlich für unsere deutschen Athleten, möglichst weit nach vorne zu kommen“, betont Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton Verbands.

 

Die Badminton-Fans aus aller Welt können sich jetzt schon online über die Homepage www.bitburger-open.de ihre Tickets bestellen. Es gibt wieder Gruppenermäßigungen und zeitlich gestaffelte Frühbucherrabatte. Wer sich beispielsweise noch bis zum 30. Mai seine Karten sichert, bekommt satte 25 Prozent Preisnachlass – und bis zum 30. Juni sind es immerhin noch 15 Prozent. „Ungeachtet dem neuen Grand Prix Gold-Status konnten wir die Preise für die Eintrittskarten nahezu stabil halten“, erklärt Liedke und sagt weiter: „Neu in diesem Jahr: Mit dem Familien- und dem Feierabendticket haben wir noch zwei attraktive Eintritts-Kategorien ins Leben gerufen.“ Die Zuschauer können sich auf ein großartiges Badminton-Spektakel freuen. Und wer einmal da war, weiß: Bei den Bitburger Open geht es nicht ausschließlich nur um den schnellen Sport mit den gefiederten Bällen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ist immer fester Bestandteil des Turniers. Im attraktiven Publikumsbereich sorgt ein bunter Mix aus Sport, Unterhaltung und Shopping dafür, dass das Traditionsturnier zum Erlebnis für die ganze Familie wird.

 

Alle Informationen zum Grand Prix Gold Turnier unter: www.bitburger-open.de

 

Fünfte Meisterschaft in Folge für den 1. BC Bischmisheim


1. BC Bischmisheim (©Pabst)


Gravierende Veränderungen in der 1. Bundesliga ab der kommenden Saison

 

Der 1. BC Bischmisheim hat zum fünften Mal in Folge und zum fünften Mal insgesamt die

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Badminton gewonnen. Nachdem sich der Titelverteidiger

aus dem Saarland und der nordrhein-westfälische Verein 1. BC Beuel am Samstag (24.04.2010)

im Hinspiel des Play-off-Finals in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle 4:4-Unentschieden

getrennt hatten, setzten sich die Bischmisheimer tags darauf in der Bonner Erwin-Kranz-Halle mit

6:2 durch. Die Entscheidung fiel im siebten Spiel, als BCB-Akteur Dieter Domke mit einem Sieg im

2. Herreneinzel den Punkt zum 5:2 für die Mannschaft aus Saarbrücken erzielte. Das parallel

laufende Mixed wurde daraufhin von den Gastgebern abgebrochen. Der 1. BC Bischmisheim ist

nach dem 1. BV Mülheim an der Ruhr, der sich von 1968 bis 1980 13 Mal in Serie zum besten

Bundesligaverein der jeweiligen Saison krönte, der Verein mit den meisten aufeinander folgenden

Titelgewinnen.

 

Die einzelnen Ergebnisse des Play-off-Finals finden Sie im Internet unter www.alleturniere.de

(Stichwort „Ligen DBV 2009/2010“).

 

Die Punkterunde der Erstligasaison 2009/2010 hatte der 1. BC Beuel als Tabellenführer,

unmittelbar vor dem 1. BC Bischmisheim, abgeschlossen - mit dem gleichen Punkteverhältnis wie

der Titelverteidiger, jedoch mit dem geringfügig besseren Spielverhältnis. Als einzigem Team war

es den Bonnern in der Hauptrunde gelungen, dem BCB Punkte abzunehmen: Einem 4:4-

Unentschieden im Hinspiel im Rheinland ließ der 1. BC Beuel im Rückspiel in Saarbrücken einen

5:3-Sieg folgen.

 

Im Play-off-Halbfinale hatte sich der 1. BC Bischmisheim am 27./28.03.2010 in einer Neuauflage

des Vorjahres-Endspiels gegen die SG EBT Berlin durchgesetzt (Hinspiel 5:3, Rückspiel 5:3),

während der 1. BC Beuel den SC Union Lüdinghausen bezwang (Hinspiel 6:2, Rückspiel 3:5).

 

Ab der kommenden Saison erfährt die Badminton-Bundesliga zahlreiche

Veränderungen. Mit dem Ziel, die Attraktivität der Liga für Zuschauer und Medien zu

steigern und damit auch das Vermarktungspotenzial speziell der Eliteklasse zu

erhöhen, beschlossen die Manager der Erst- und Zweitligisten zusammen mit dem

Ausschuss für Bundesligaangelegenheiten im Deutschen Badminton-Verband e. V.

(DBV) mehrere Modifikationen. Die wichtigsten lauten wie folgt:

 

• Eine Mannschaftsbegegnung in der 1. Bundesliga wird künftig nur noch sechs statt wie bisher

acht Spiele umfassen: zwei Herreneinzel, ein Dameneinzel, ein Herrendoppel, ein

Damendoppel und ein Mixed. Weggefallen sind das dritte Herreneinzel sowie das zweite

Herrendoppel.

• In einem Pilotprojekt wurden für die Erstligasaison 2010/2011 vier Spieltage auf einen Dienstag

festgelegt. Dabei handelt es sich um den 21.09.2010, den 30.11.2010, den 25.01.2011 und

den 22.02.2011.

 

Hinsichtlich weiterer beschlossener Veränderungen bedarf es noch der Bestätigung des 46.

Ordentlichen Verbandstages des DBV, der am 12. Juni 2010 in Frankfurt abgehalten wird. In zwei

Lesungen hat die Bundesligavollversammlung jeweils einstimmig die folgenden Beschlüsse

gefasst, welche dem Verbandstag zur Bestätigung vorgelegt werden:

 

• Die 1. Bundesliga wird ab der Saison 2011/2012 von derzeit acht auf zehn Mannschaften

aufgestockt. Während in der Saison 2010/2011 keine Mannschaft aus der 1. Bundesliga

absteigen soll und die Meister der beiden 2. Bundesligen (Nord und Süd) die Eliteklasse

ergänzen werden, gibt es ab der Saison 2011/2012 in der dann neuen 10er-Liga zwei

Absteiger.

• Die Play-down-Runde, an welcher bislang jene Erstligateams beteiligt waren, die nach

Beendigung der 14 Spieltage umfassenden Hauptrunde die Plätze 5-8 belegten, wird

abgeschafft.

• Die Play-offs werden dahingehend verändert, dass der Tabellenführer nach der 14 Spieltage

umfassenden Hauptrunde direkt ins Play-off-Finale einzieht und die Teams auf den Rängen

zwei und drei eine Halbfinalpartie bestreiten, um den zweiten Finalisten zu ermitteln (nur

„Hinspiel“). Dabei hat der Zweitplatzierte Heimrecht. Bislang bestritten die Vereine auf den

Rängen 1-4 zunächst zwei Halbfinals (Erster gegen Vierten und Zweiter gegen Dritten), wobei

diese jeweils aus einem Hin- und einem Rückspiel bestanden.

• Auch das Play-off-Finale wird auf ein Spiel reduziert. Das Heimrecht liegt in dem Fall beim

Tabellenführer, der sich direkt für das Endspiel qualifiziert hat.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Historischer Erfolg: Bronzemedaille für den DBV



Isabel Herttrich (©Pabst)

Bei der Jugend-WM vom 16.-25.04.2010 in Guadalajara/Mexiko

 

Die Nachwuchsasse Max Schwenger und Isabel Herttrich haben dem Deutschen Badminton-

Verband e. V. (DBV) die erste Medaille bei Jugend-Weltmeisterschaften seit der Einführung dieser

Titelkämpfe im Jahr 1992 beschert: Bei der U19-WM im mexikanischen Guadalajara (16.-

25.04.2010) erreichten die 17 bzw. 18 Jahre alten Badminton-Talente im Mixed-Wettbewerb nach

glänzenden Leistungen das Halbfinale und gewannen somit die Bronzemedaille. Der dritte Platz

wird bei der Jugend-WM nicht ausgespielt.

 

Auch in der Runde der besten vier Paarungen boten die an Position 9/16 notierten

Regionalligaspieler des TSV Lauf (Bayern) beim 18:21, 15:21 über die topgesetzten Chinesen Liu

Cheng/Bao Yixing eine starke Vorstellung und hielten die Partie lange Zeit offen. In den Spielen

zuvor hatten Max Schwenger und Isabel Herttrich, die an den DBV-Nachwuchsstützpunkten in

Mülheim an der Ruhr bzw. Hamburg trainieren, gleich mehrfach bewiesen, dass sie nicht nur mit

Duos aus Asien mithalten, sondern diese auch schlagen können.

 

Max Schwenger und Isabel Herttrich erreichten zudem mit Fabian Holzer (SV Fun-Ball Dortelweil)

bzw. Fabienne Deprez (FC Langenfeld) das Viertelfinale im jeweiligen Doppel-Wettbewerb. Das

exzellente Abschneiden des DBV bei den diesjährigen U19-Titelkämpfen komplettierte Fabienne

Deprez mit dem Einzug in die Runde der besten acht Damen in der Einzel-Konkurrenz. Die 18-

Jährige wird Deutschland im Sommer bei den ersten Olympischen Jugendspielen in der

Geschichte vertreten, die vom 14. bis 26. August in Singapur ausgetragen werden.

 

Mit drei Viertelfinalteilnahmen plus einer Medaille verzeichnete der DBV mit Abstand sein bestes

Ergebnis in der Historie von Jugend-Weltmeisterschaften. Im Team-Wettbewerb kam Deutschland

als drittbeste europäische Nation nach Dänemark (6.), gegen das die DBV-Auswahl Anfang April

beim Sechs-Nationen-Turnier U19 noch gewonnen hatte, und England (10.) auf Rang zwölf unter

insgesamt 24 Mannschaften.

 

Alle Ergebnisse von der Jugend-WM 2010 finden Sie im Internet auf der DBVHomepage

unter www.badminton.de (Rubrik „Jugend“) bzw. unter

www.tournamentsoftware.com (Stichwort „BWF BIMANTARA CUPS WORLD

JUNIOR CHAMPIONSHIPS“).

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Bischmisheim oder Beuel?



Olga Konon (©Pabst)

Am Wochenende steigt das Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

 

Am kommenden Wochenende (24./25.04.2010) fällt in der Badminton-Bundesliga die Entscheidung über den Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2010. Im Play-off-Finale stehen sich Titelverteidiger 1. BC Bischmisheim aus dem Saarland und der nordrhein-westfälische Verein 1. BC Beuel gegenüber. Das Hinspiel wird am Samstag, den 24.04.2010 um 14.00 Uhr in der Joachim-Deckarm-Halle in Saarbrücken ausgetragen, das Rückspiel tags darauf um die gleiche Uhrzeit in der Bonner Erwin-Kranz-Halle. Während der 1. BC Bischmisheim seinen fünften Titelgewinn - sowohl insgesamt als auch in Folge - verbuchen möchte, strebt das Team aus dem Rheinland den vierten Mannschaftserfolg nach 1981, 1982 und 2005 an.

 

Die Punkterunde der Erstligasaison 2009/2010 hatte der 1. BC Beuel als Tabellenführer, unmittelbar vor dem 1. BC Bischmisheim, abgeschlossen - mit dem gleichen Punkteverhältnis wie

der Titelverteidiger, jedoch mit dem geringfügig besseren Spielverhältnis. Als einzigem Team war es den Bonnern in der Hauptrunde gelungen, den

Saarbrückern Punkte abzunehmen: Einem 4:4- Unentschieden im Hinspiel im

Rheinland ließ der 1. BC Beuel im Rückspiel in Saarbrücken einen 5:3-Sieg folgen. Doch in den Play-offs sind diese Ergebnisse irrelevant, es geht wieder bei null los.

 

In den Aufgeboten beider Vereine stehen frisch gebackene EM-Medaillengewinner aus Deutschland: So schlägt für den viermaligen Gewinner des Hans-Riegel-Pokals, den 1. BC Bischmisheim, Michael Fuchs auf, der in der vergangenen Woche bei den Individual-Europameisterschaften in Manchester die Bronzemedaille im Herrendoppel geholt hatte. Dies gelang ihm zusammen mit Ingo Kindervater - der für den 1. BC Beuel antritt und seinem Doppelpartner somit am kommenden Wochenende ausnahmsweise möglichst wenige

Punktgewinne wünscht. Auch Bonns Nummer eins im Herreneinzel sicherte sich in Manchester Edelmetall: Marc Zwiebler erreichte ebenso wie Michael Fuchs und Ingo Kindervater die

Vorschlussrunde und holte entsprechend die Bronzemedaille.

 

Im Play-off-Halbfinale hatte sich der 1. BC Bischmisheim am 27./28.03.2010 in einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels gegen die SG EBT Berlin durchgesetzt

(Hinspiel 5:3, Rückspiel 5:3), während der 1. BC Beuel den SC Union Lüdinghausen

bezwang (Hinspiel 6:2, Rückspiel 3:5).

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Toller Erfolg: Silbermedaille für Juliane Schenk



Juliane Schenk (©Holger Bräutigam)

Bei den Individual-Europameisterschaften vom 14.-18.04.2010 in Manchester

 

Toller Erfolg für die Deutsche Badminton-Meisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin): Nach zwei

Bronzemedaillen im Dameneinzel bei den Individual-Europameisterschaften 2006 und 2008 holte

sich die 27 Jahre alte Weltranglistenelfte bei den diesjährigen Titelkämpfen die Silbermedaille.

 

Die WM-Viertelfinalistin hatte in Manchester mit einer Weltklasse-Leistung im Halbfinale erstmals

in ihrer Karriere bei einer Individual-EM das Endspiel im Dameneinzel-Wettbewerb erreicht. Auch

darin präsentierte sich die Sportsoldatin der Bundeswehr in hervorragender Verfassung,

wenngleich sie letztlich in einem außerordentlich engen Match der an Position zwei notierten

Weltranglistenneunten, Tine Rasmussen aus Dänemark, den Sieg überlassen musste. Die Vize-

Europameisterin von vor zwei Jahren verwandelte am Sonntag ihren dritten Matchball zum 21:19,

14:21, 21:18-Erfolg.

 

Während Juliane Schenk in Manchester ihre insgesamt fünfte Medaille bei einer Individual-EM

holte, gewann die Dänische Meisterin zum zweiten Mal Edelmetall: Nach Platz zwei im

Dameneinzel im Jahr 2008, als Tine Rasmussen im EM-Endspiel der fünfmaligen Deutschen

Meisterin Huaiwen Xu in drei Durchgängen unterlag, setzte sie sich nun erstmals die EM-Krone

auf. Juliane Schenk hatte neben den Bronzemedaillen im Dameneinzel zudem 2004 (Bronze) und

2006 (Silber) bei den kontinentalen Titelkämpfen Edelmetall im Damendoppel gewonnen.

 

In der Vorschlussrunde hatte Juliane Schenk einen deutlichen 21:14, 21:13-Erfolg über die

Nummer zehn der Welt und bei der EM in Manchester Topgesetzte, Pi Hongyan aus Frankreich,

erzielt. Juliane Schenk wäre die dritte Spielerin des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV)

nach Irmgard Latz (1968) und Huaiwen Xu (2006 und 2008) gewesen, die im Dameneinzel den

EM-Titel gewonnen hätte.

 

Eine begeisternde Vorstellung bot in Manchester auch der viermalige Deutsche

Meister im Herreneinzel, Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3). Der 26 Jahre alte

Weltranglisten-20. musste sich erst im Halbfinale – und dies zudem äußerst knapp –

dem viermaligen Europameister und bei der diesjährigen EM an Nummer eins

Gesetzten, Peter Hoeg Gade aus Dänemark, geschlagen geben. Nach 1:18

Stunden Spielzeit verlor der gebürtige Bonner mit 21:18, 12:21, 17:21, durfte sich

aber über den Gewinn seiner ersten Medaille bei Individual-Europameisterschaften

freuen. Da der dritte Platz bei den Titelkämpfen nicht ausgespielt wird, hatte Marc

Zwiebler durch den Einzug ins Halbfinale bereits die Bronzemedaille sicher.

 

Auch das Herrendoppel Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel)

gewann nach starken Auftritten die Bronzemedaille. Die Deutschen Vizemeister mussten sich in

ihrer Vorschlussrundenpartie dann allerdings den in Manchester an Position zwei notierten

Titelverteidigern, Lars Paaske und Jonas Rasmussen aus Dänemark, deutlich mit 10:21, 12:21

geschlagen geben. Während Ingo Kindervater schon bei der EM vor zwei Jahren im Herrendoppel

Platz drei belegt hatte (damals zusammen mit Kristof Hopp), erreichte Michael Fuchs 2010

erstmals bei Titelkämpfen dieser Art die Medaillenränge.

 

Damit bringen Athletinnen und Athleten des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) zum

dritten Mal in Folge drei Medaillen von den Individual-Europameisterschaften mit nach Hause:

2008 gewann Huaiwen Xu Gold im Dameneinzel, Juliane Schenk holte in der gleichen Disziplin

Bronze, und das Herrenduo Kristof Hopp/Ingo Kindervater jubelte ebenfalls über Platz drei. 2006

wurde Huaiwen Xu erstmals Europameisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk sicherte sich Rang

drei in jener Disziplin und zudem Silber im Damendoppel (gemeinsam mit Nicole Grether).

 

Badminton-EM aus deutscher Sicht in Zahlen:

 

Herreneinzel, Viertelfinale: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3) – Dicky Palyama (Niederlande/Nr. 5)

19:21, 21:10, 21:16

Halbfinale: Peter Hoeg Gade (Dänemark/Nr. 1) - Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3) 18:21, 21:12,

21:17

 

Dameneinzel, Viertelfinale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3) - Judith Meulendijks

(Niederlande/Nr. 7) 21:16, 16:21, 21:15

Halbfinale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3) – Pi Hongyan (Frankreich/Nr. 1) 21:14, 21:13

Finale: Tine Rasmussen (Dänemark/Nr. 2) - Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3) 21:19, 14:21,

21:18

 

Herrendoppel, Viertelfinale: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) –

Marcus Ellis/Peter Mills (England) 21:10, 13:21, 21:11

Halbfinale: Lars Paaske/Jonas Rasmussen (Dänemark/TV/Nr. 2) - Michael Fuchs/Ingo Kindervater

(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) 21:10, 21:12.

 

Weitere Informationen zur EM sowie alle Ergebnisse finden Sie auf der Veranstaltungswebseite

unter ec.badmintoneurope.com bzw. unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „Yonex

European Championships 2010“).

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Drei Medaillen für den DBV


Juliane Schenk und Mark Zwiebler (©Pabst)

Bei den Individual-Europameisterschaften vom 14.-18.04.2010 in Manchester

 

Der Deutsche Badminton-Verband e. V. (DBV) wird wie 2008 drei Medaillen von den Individual-

Europameisterschaften mit nach Hause bringen – nur die jeweiligen „Farben“ stehen noch nicht

fest. Sowohl die Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3), als

auch der nationale Titelträger im Herreneinzel, Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3), und die

Deutschen Vizemeister im Herrendoppel, Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1.

BC Beuel), erreichten bei den Titelkämpfen im englischen Manchester (14.-18.04.2010) das

Halbfinale. Da der dritte Platz bei der EM nicht ausgespielt wird, haben die Athletinnen und

Athleten somit mindestens die Bronzemedaille gewonnen. Ausgeschieden sind hingegen am

Freitag die Deutschen Meister im Mixed, Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel),

sowie Deutschlands Top-Damendoppel, Sandra Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC

Beuel).

 

Die Weltranglistenelfte Juliane Schenk bezwang in der Runde der besten Acht die an Nummer

sieben gesetzte Niederländerin Judith Meulendijks mit 21:16, 16:21, 21:15. In ihrer

Vorschlussrundenpartie trifft die 27 Jahre alte Deutsche, die 2006 und 2008 jeweils EM-Bronze im

Dameneinzel sowie 2004 (Bronze) und 2006 (Silber) bei den kontinentalen Titelkämpfen

Edelmetall im Damendoppel gewonnen hatte, am Samstag auf die Weltranglistenzehnte Pi

Hongyan. Die Französin hat in Manchester Setzplatz eins inne.

 

Marc Zwiebler setzte sich in seinem Viertelfinalmatch mit 19:21, 21:10, 21:16 gegen den an

Position fünf notierten Dicky Palyama aus den Niederlanden durch und sicherte sich damit seine

erste Medaille bei einer Individual-EM. Im Halbfinale steht der Weltranglisten-20. aus Deutschland

dem viermaligen Europameister und in Manchester Topgesetzten, Peter Hoeg Gade aus

Dänemark, gegenüber.

 

Michael Fuchs/Ingo Kindervater besiegten die Engländer Marcus Ellis/Peter Mills mit

21:10, 13:21, 21:11 und müssen sich nun mit den an Position zwei notierten

Titelverteidigern, Lars Paaske/Jonas Rasmussen aus Dänemark,

auseinandersetzen. Während Ingo Kindervater damit zum zweiten Mal in Folge eine

EM-Medaille im Herrendoppel errang (2008 holte er zusammen mit Kristof Hopp

Bronze), darf sich Michael Fuchs über seinen ersten Podestplatz bei einer

Individual-EM freuen.

 

Im Mixed reichte es für Ingo Kindervater nicht ganz zum Einzug in die Vorschlussrunde.

Gemeinsam mit Birgit Overzier unterlag der 31-Jährige der belgischen Paarung Wouter

Claes/Nathalie Descamps mit 15:21, 21:19, 17:21. Ähnlich knapp verpasste Birgit Overzier im

Damendoppel den Sieg und damit ihre erste Medaille bei einer Individual-EM: Zusammen mit

Sandra Marinello verlor die Olympiateilnehmerin von 2008 im Viertelfinale mit 21:16, 14:21, 16:21

gegen die an Nummer vier gesetzten Däninnen Line Damkjaer-Kruse/Mie Schjott-Kristensen.

 

2008 hatte der DBV bei der Individual-EM ebenfalls drei Medaillen verbucht: Huaiwen Xu gewann

damals Gold im Dameneinzel, Juliane Schenk holte in der gleichen Disziplin Bronze, und das

Herrenduo Kristof Hopp/Ingo Kindervater jubelte ebenfalls über Platz drei.

 

Badminton-EM aus deutscher Sicht in Zahlen:

Herreneinzel, Viertelfinale: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3) – Dicky Palyama (Niederlande/Nr. 5)

19:21, 21:10, 21:16

Damit im Halbfinale: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3) – Peter Hoeg Gade (Dänemark/Nr. 1)

 

Dameneinzel, Viertelfinale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3) - Judith Meulendijks

(Niederlande/Nr. 7) 21:16, 16:21, 21:15

Damit im Halbfinale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3) – Pi Hongyan (Frankreich/Nr. 1)

 

Herrendoppel, Viertelfinale: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) –

Marcus Ellis/Peter Mills (England) 21:10, 13:21, 21:11

Damit im Halbfinale: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Lars

Paaske/Jonas Rasmussen (Dänemark/TV/Nr. 2)

 

Damendoppel, Viertelfinale: Line Damkjaer-Kruse/Mie Schjott-Kristensen (Dänemark/Nr. 4) –

Sandra Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel) 16:21, 21:14, 21:16

 

Mixed, Viertelfinale: Wouter Claes/Nathalie Descamps (Belgien) - Ingo Kindervater/Birgit Overzier

(beide 1. BC Beuel) 21:15, 19:21, 21:17.

 

Weitere Informationen zur EM sowie alle Ergebnisse finden Sie auf der Veranstaltungswebseite

unter ec.badmintoneurope.com bzw. unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „Yonex

European Championships 2010“).

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Jugend-Nationalmannschaft gewinnt „inoffizielle EM“



Thomas Lohwieser und I. Herttrich/F. Holzer (©Pabst)

Fünf Siege beim Sechs-Nationen-Turnier +++ 6:3-Erfolg über Gastgeber Dänemark

 

„Frohe Ostern!“ – Für das U19-Team des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) verliefen

die Festtage in der Tat überaus erfreulich: Die Jugend-Nationalmannschaft gewann beim Sechs-

Nationen-Turnier U19 im dänischen Ishoj nach hervorragenden Leistungen aller Beteiligten die

Goldmedaille. Auf dem Weg dorthin setzte die DBV-Auswahl unter anderem mit dem 6:3-Erfolg

über Europameister Dänemark ein Ausrufezeichen.

 

„Damit haben wir unser Ziel erreicht: Nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Jugend-

Europameisterschaften 2009 in Mailand und den beiden Erfolgen der U19-Nationalmannschaft bei

den Länderspielen gegen Dänemark im August 2009 in Solingen und Willich hatten wir uns

gemeinsam vorgenommen, bei diesem prestigeträchtigen Turnier den Sieg davon zu tragen. Das

Turnier gilt in Fachkreisen als inoffizielle Jugend-Europameisterschaft, weil traditionell die

stärksten Nationen daran teilnehmen“, meinte Bundesjugendtrainer Holger Hasse erfreut.

 

Ausgetragen wird das Sechs-Nationen-Turnier nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“. Pro

Begegnung sind neun Spiele angesetzt: 2 Herreneinzel, 2 Dameneinzel, 2 Herrendoppel, 2

Damendoppel und 1 Mixed. Nach dem 6:3-Sieg zum Auftakt gegen Vize-Europameister

Niederlande setzte sich die DBV-Auswahl in der zweiten von insgesamt fünf Partien mit 5:4 gegen

Schweden durch. Dann folgte der fulminante 6:3-Erfolg über Gastgeber Dänemark, der - mit einer

Ausnahme - in Bestbesetzung angetreten war. Nach dem anschließenden Kantersieg über

Frankreich (8:1) stand die deutsche Mannschaft bereits vor der abschließenden Partie gegen

England als Turniergewinner fest. Und auch in der finalen Begegnung überzeugte der EM-Dritte:

Mit 7:2 bezwang das Team von Holger Hasse die Konkurrenz.

 

Der Titelgewinn beim Sechs-Nationen-Turnier bedeutet einen weiteren

herausragenden Erfolg für die U19er des DBV und belegt, dass sich der deutsche

Badminton-Nachwuchs auf dem richtigen Weg befindet. Zuletzt hatte der

Bundesjugendtrainer Mitte März zusammen mit der zweifachen Deutschen U19-

Meisterin Fabienne Deprez (FC Langenfeld) jubeln dürfen, als sich die 18-Jährige

für die ersten Olympischen Jugendspiele (14.-26.08.2010 in Singapur) qualifizierte.

 

Zum siegreichen Team in Ishoj zählten Lena Bonnie (1. BC Düren), Nico Coldewe (TSV Trittau),

Fabienne Deprez (FC Langenfeld), Richard Domke (SV Fischbach), Lisa Heidenreich (1. BC

Düren), Andreas Heinz (TG Hanau), Isabel Herttrich (TSV Lauf), Fabian Holzer (SV Fun-Ball

Dortelweil), Patrick Kämnitz (Horner TV), Kira Kattenbeck (TV Emsdetten), Max Schwenger (TSV

Lauf) als Spieler/innen sowie Bundesjugendtrainer Holger Hasse, Trainer Bernd Brückmann,

Teammanager Thomas Lohwieser und Physiotherapeut Rudi Allgeier. Gegen Dänemark setzte

sich die DBV-Auswahl sowohl in beiden Dameneinzeln als auch im 2. Herreneinzel, im 1.

Damendoppel, im 2. Herrendoppel und im Mixed durch.

 

Zuletzt gelang einem deutschen Team im Jahr 2000, also vor genau zehn Jahren, der Sieg beim

Sechs-Nationen-Turnier U19. Dänemarks Nachwuchsasse, an denen seit vielen Jahren bei

Großereignissen in Europa kaum ein Weg vorbeiführt, wenn es um die Vergabe von Titeln und

Medaillen geht, konnten von den Jugendlichen aus Deutschland erstmals seit 2003 wieder in ihrer

Heimat bezwungen werden. Damals hatte die DBV-Mannschaft bei den U19-

Europameisterschaften in Esbjerg den Titel gewonnen.

 

In diesem Jahr wurde beim Sechs-Nationen-Turnier auf die Austragung eines

Individualwettbewerbs verzichtet, weil sich der Großteil der Spielerinnen und Spieler schon in

knapp zwei Wochen, bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Guadalajara/Mexiko (18.-

25.04.2010), erneut gegenüber stehen wird.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Fabienne Deprez für die Olympischen Jugendspiele qualifiziert


Fabienne Deprez und Holger Hasse (©Pabst)

Die 18-Jährige vom FC Langenfeld gewann das Ausscheidungsturnier in Dänemark

 

Toller Erfolg für die zweifache Deutsche Jugendmeisterin und DM-Dritte bei den Erwachsenen im

Dameneinzel, Fabienne Deprez: Die 18-Jährige vom FC Langenfeld qualifizierte sich für die ersten

Olympischen Jugendspiele in der Geschichte, die vom 14. bis 26. August 2010 in Singapur

ausgetragen werden.

 

Beim Qualifikationsturnier der europäischen Nachwuchsasse für das Großereignis im dänischen

Svendborg (19.-21.03.2010) sicherte sich Fabienne Deprez nicht nur einen der insgesamt fünf

Startplätze, die europäischen Spielerinnen bei den „Youth Olympic Games“ (YOG) im

Dameneinzel vorbehalten sind, sondern gewann nach hervorragenden Leistungen gar das Turnier.

 

„Das ist ein herausragender Erfolg für Fabienne. Die Besten Europas nahmen an dem Turnier teil.

Wäre es als Europameisterschaft deklariert worden, wäre sie jetzt Europameisterin“, meinte

Bundesjugendtrainer Holger Hasse hocherfreut. Im Endspiel setzte sich die Vize-Europameisterin

der Jugend von 2009 im Mixed gegen keine geringere als die amtierende U17-Europameisterin

und Silbermedaillengewinnerin bei der U19-EM 2009 im Dameneinzel, Carolina Marin, durch. Die

Spanierin verzeichnete bereits bei internationalen Erwachsenenturnieren Endspielsiege in ihrer

Spezialdisziplin.

Fabienne Deprez, die am Bundesstützpunkt der Damen in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch

in der Stadt am Fluss wohnt, hatte sich mit zwei Zweisatzerfolgen in der Gruppenphase souverän

für die K.o.-Runde qualifiziert. Nachdem die Gymnasiastin darin als Nummer zwei der Setzliste

zum Auftakt in den Genuss eines Freiloses gekommen war, bezwang sie im Viertelfinale die

Russin Anastasia Chervyakova mit 21:13, 20:22, 21:15. Das Ticket für die Olympischen

Jugendspiele 2010 hatte Fabienne Deprez damit gelöst!

 

Doch es sollte für das Talent noch besser kommen: In der Vorschlussrunde bot die

Deutsche beim 18:21, 21:15, 24:22 über Sarah Milne aus England eine starke

kämpferische Vorstellung, indem sie im dritten Satz drei Matchbälle ihrer Gegnerin

abwehrte, um nach 54 Minuten Spielzeit schließlich selbst ihren ersten zu

verwandeln. Auch im Finale, gegen die topgesetzte Spanierin Carolina Marin, gab

Fabienne Deprez den ersten Satz ab. Sie konnte die Partie letztlich aber mit 11:21,

21:18, 21:12 für sich entscheiden und den Turniersieg bejubeln.

 

Im Herreneinzel nahm Max Schwenger (TSV Lauf) am Qualifikationsturnier in Svendborg teil.

Nachdem der 17-Jährige lange verletzt war und erst eine Woche zuvor wieder mit dem Training

begonnen hatte, erreichte er das Achtelfinale. Auch wenn der Nachwuchsspieler die Qualifikation

für die Youth Olympic Games damit verpasste, so sammelte er doch weitere wertvolle

Erfahrungen. „Wir haben gesehen, dass Max etwa zwei Wochen Training fehlten. Die Chance war

da“, sagte Bundesjugendtrainer Holger Hasse.

 

Während bei den Olympischen Spielen in allen fünf Badminton-Disziplinen Wettbewerbe

durchgeführt werden, spielen die Jugendlichen einzig in den Einzeldisziplinen um Medaillen. Jedes

der beiden Starterfelder (Damen und Herren) umfasst 32 Teilnehmer, wobei das Startkontingent

pro Kontinent begrenzt ist. Den europäischen Athletinnen und Athleten beispielsweise sind von

den insgesamt 32 Plätzen im Dameneinzel bzw. Herreneinzel jeweils fünf vorbehalten. Zusätzlich

dürfen die sieben besten Einzelspielerinnen und –spieler der Jugend-WM in Guadalajara/Mexiko

(18.-25.04.2010) nach Singapur reisen – unabhängig davon, welchem Kontinentalverband sie

angehören. Startberechtigt sind bei den ersten Olympischen Jugendspielen der Geschichte

Badmintonasse der Jahrgänge 1992 und 1993.

 

Weitere Informationen zu den YOG finden Sie im Internet unter yog.badmintoneurope.com

(europäische Qualifikation) bzw. unter www.singapore2010.sg/public/sg2010/en.html (offizielle

Webseite der Youth Olympic Games).

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Arno Schley zu Änderungen in der 1. Bundesliga


Im Gespräch:

Arno Schley – Vorsitzender AfBL

___________________________________________________

 

Frage: Gestern, am 13. März 2010, tagten in Berlin die Manager der Badminton

– Bundesligavereine. Sie, Herr Schley, waren dabei. Ist Berliner Luft

heilsam und anregend für eine solch hochkarätig besetzte Runde?

 

Antwort: Offensichtlich ja, denn unsere Tagung war sehr konstruktiv, denn wir

haben tatsächlich alle Tagesordnungspunkte abgearbeitet und einstim-

mig beschlossen.

 

Frage: Worum, Herr Schley, ging es denn?

 

Antwort: Es ging vor allem um den Punkt - bessere Vermarktung der Bundesliga,

und in diesem Zusammenhang um einen neuen Austragungsmodus.

 

Frage: Gibt es diesen neuen Modus schon, Herr Schley, oder muss der erst

noch gefunden werden?

 

Antwort: Nein, den gibt es schon. In der kommenden Saison wird es nur noch

sechs Spiele geben. Wir haben das dritte Herreneinzel und das zweite

Herrendoppel gestrichen. D.h. als künftig: Sechs Spiele je Begegnung!

Und auch das wird künftig anders sein. Für einen Sieg werden drei

Gewinnpunkte angerechnet, für ein Unentschieden ein Punkt. Mit

diesem neuen Modus wollen wir einfach den Anreiz zum Siegen

verstärken!

 

Frage: Und faktisch den Anreiz zum Unentschieden mindern oder vielleicht

sogar gänzlich ausschließen?

 

Antwort: Genau! Aber das ist noch nicht alles. Stichwort Play down – Runde. Die

haben wir gestrichen und das Play off modifiziert.

 

Frage: In welcher Weise modifiziert?

 

Antwort: Es wird künftig nur noch eine Halbfinalbegegnung geben und zwar

zwischen dem Zweiten und Drittplazierten.

 

Frage: Und wo wird gespielt?

 

Antwort: Spielort wird immer bei dem höher Platzierten sein.

 

Frage: Und was ist mit dem Tabellen - Ersten?

 

Antwort: Der Tabellen - Erste steht automatisch im Endspiel und zwar gegen

den Gewinner des Halbfinals. Durch diese Konstellation erhöht

sich der Anreiz für die Teams, einen möglichst hohen Tabellenplatz zu

anzustreben.

 

Frage: Aber wie ist denn nun der Abstieg geregelt?

 

Antwort: Dafür haben wir, also für den Abstieg, eine Übergangsklausel beschlos-

sen aber nur für die nächste Saison. Es wird also in der nächsten Saison

keinen Absteiger geben. Danach stocken wir dann die Bundesliga auf 10

Mannschaften auf.

 

Frage: Mit welchen Mannschaften?

 

Antwort: Mit den Meistern der beiden 2. Ligen. Dann haben wir in

der Bundesliga 10 Mannschaften. Die jeweils beiden letzten steigen

ab und die Meister der 2. Ligen auf. Ganz einfaches Prinzip!

 

Frage: Sind all diese Punkte schon beschlossene Sache?

 

Antwort: Nein, natürlich noch nicht. Es gibt dafür, so sieht es unserer weiteres

Prozedere vor, am 17. April, in Frankfurt/Main, eine weitere Tagung,

die diese Beschlüsse in einer 2. Lesung festschreiben soll.

 

Herr Schley, ich wünsche Ihnen und Ihrer hohen Runde dafür gutes

Ballgefühl und Treffsicherheit!

 

(Das Gespräch führte Peter Gütte)

 

Kooperation nun offiziell besiegelt



Foto: Dr. Claudia Pauli

Zusammenarbeit zwischen dem DBV und dem IAT bereits seit Mitte 2009

 

Im Rahmen der YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an

der Ruhr), bei denen die zweimalige Deutsche Meisterin Juliane Schenk nach Weltklasse-

Leistungen das Endspiel des Dameneinzel-Wettbewerbs erreichte, haben der Deutsche

Badminton-Verband e. V. (DBV) und das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in

Leipzig ihre bereits seit Mitte 2009 laufende Kooperation offiziell besiegelt.

 

„Wir profitieren mittel- und langfristig von der Zusammenarbeit – und haben auch schon kurzfristig

davon profitiert. Eine Videoanalyse in dem Umfang durchzuführen, wie es die Mitarbeiter des IAT

für uns machen, hätte der DBV nie geschafft. Dazu fehlt uns die Manpower. Die Möglichkeiten, die

das IAT hat, werden für uns über einen längeren Zeitraum sehr hilfreich sein“, zeigte sich DBVSportdirektor

Martin Kranitz schon jetzt sehr angetan.

Leistungssport zu betreiben sei ohne wissenschaftliche Unterstützung künftig kaum mehr möglich.

 

Daher habe man beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einen entsprechenden Antrag

gestellt, erläuterte Martin Kranitz. „Wir sind sehr zufrieden, wie sich die Zusammenarbeit

entwickelt“, meinte der DBV-Sportdirektor.

Umgekehrt ist dem IAT daran gelegen, Sportarten, die aufstreben und „in denen

man etwas bewegen kann“, in seine Arbeit einzubeziehen, wie PD Dr. Dirk Büsch,

Leiter des Fachbereichs Technik-Taktik am IAT, in welchen die Sportart Badminton

eingegliedert ist, betont. Beide Aspekte träfen auf die Rückschlagsportart zu. Als

Fachgruppenleiter Badminton im IAT ist seit Mai 2009 Wolf Gawin tätig. Der Diplom-

Sportwissenschaftler fungiert zugleich als Wissenschaftlicher Koordinator im DBV,

d.h. er betreut und koordiniert alle wissenschaftlichen Projekte.

 

„So geht es beispielsweise bei der computergestützten Spielanalyse um die Evaluierung der

taktischen Muster nationaler und internationaler Spitzenathleten, um Leistungsunterschiede

zwischen Sportlern unterschiedlichen Niveaus qualitativ und quantitativ zu belegen. Solche

Analysen und die Entwicklung von Spielerprofilen dienen unter anderem der gezielten

Vorbereitung auf zu erwartende Gegner. Darüber hinaus sollen bisherige Technikanalysen durch

die Messung der Druckkräfte am Schlägergriff erweitert werden, um den Verlauf der

Kraftentwicklung am Schlägergriff darzustellen. Dadurch wird die Analyse eines wichtigen

Parameters der Schlagtechnik – die Untersuchung der Schnittstelle zwischen Spieler und

Sportgerät – angestrebt. Letztlich soll die Effektivität der analysierten Schlagtechniken verbessert

werden“, gibt PD Dr. Dirk Büsch Beispiele.

 

Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Spitzenverband und der Forschungseinrichtung für

den deutschen Leistungssport lehnt sich an den aktuellen Olympiazyklus an, d.h. sie endet Ende

2012. Sowohl DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst als auch PD Dr. Dirk Büsch machten jedoch

deutlich, dass ihnen an einer Zusammenarbeit über das Jahr 2012 hinaus gelegen ist.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Städtetour „ Deutschland bewegt sich“


Sehr geehrte Damen und Herren,

 

bei den diesjährigen DM in Bielefeld habe ich den Präsidenten der Landesverbände die Städtetour „ Deutschland bewegt sich“ für das Jahr 2010 vorgestellt.

Diese Tour wird von der BARMER, dem ZDF und der BILD bundesweit durchgeführt ( siehe Anlage - Tourenplan 2010 ).

Es werden Vereine gesucht, die in den Austragungsorten auf Badmintonfeldern ( Ausrüstung führt der Tourtruck mit sich ) die Besucher betreuen;

diese Aktion kann in Zusammenarbeit mit der BARMER pressemäßig vermarktet werden.

Ich bin mir sicher, dass diese Vereine viele Kinder und Erwachse ( siehe Städtetour 2009 ) für unsere Sportart begeistern und dadurch Mitglieder gewinnen können!

 

Ich bitte Sie, die Informationen über die Städtetour an geeignete Vereine weiterzuleiten; für eine Rückmeldung bis Ende März wäre ich sehr dankbar.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Karl-Heinz Zwiebler

 

Deutscher Badminton-Verband e.V.

Vizepräsident Breitensport

 

Freude bei Juliane Schenk über Platz zwei





von oben nach unten:
Wang Xing, Bao Chunlai und Robert Blair (©Pabst)

Tag 6 (Schlusstag) +++ Sonntag, 07.03.2010 +++ Finalspiele in allen Disziplinen

 

„Das war ein Super-Turnier für mich. Ich gehe sehr zufrieden nach Hause. Es hat mir wahnsinnig

viel Freude gemacht hier zu spielen, die Atmosphäre war auch heute wieder richtig klasse", sagte

Juliane Schenk (SG EBT Berlin) nach dem Gewinn der Silbermedaille im Dameneinzel bei den

YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010).

 

Nach einer Weltklasse-Leistung im Halbfinale gegen die in Mülheim an der Ruhr topnotierte

Weltranglistenzweite Wang Lin (China) reichte es für Deutschlands Nummer eins tags darauf im

Endspiel nicht ganz zum Sieg: In einer ebenfalls hochklassigen Partie musste sich die zweimalige

nationale Titelträgerin als Nummer drei der Setzliste der eine Position besser eingestuften

Weltranglistenfünften Wang Xin (China) mit 17:21, 18:21 geschlagen geben. „Juliane hat hier

jeden Tag gezeigt, dass sie in die Weltspitze gehört“, lobte Jakob Hoi, der Chef-Bundestrainer des

Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV), die 27 Jahre alte Weltranglistenelfte, der er bei den

Olympischen Spielen 2012 in London den Gewinn einer Medaille zutraut.

 

Wang Xin, die ihre Halbfinalpartie mit 21:15, 21:14 gegen Chan Tsz Ka aus Hongkong gewonnen

hatte, verbuchte ihren ersten Titelgewinn bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier. Juliane

Schenk verpasste es hingegen knapp, den ersten „Heimsieg“ bei den Internationalen Badminton-

Meisterschaften von Deutschland seit 35 Jahren einzufahren. Zuletzt standen 1975 deutsche

Spieler/innen am Ende ganz oben auf dem Podest. Der letzte DBV-Sieg bei dem Turnier im

Dameneinzel liegt sogar noch länger zurück: Irmgard Latz (verh. Gerlatzka) gelang im Jahr 1966

der Titelgewinn in dieser Disziplin – als zweiter deutscher Dame in der Geschichte nach Gisela

Ellermann (verw. Markus). Diese hatte 1958, bei der vierten Austragung der 1955 erstmals

durchgeführten Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, die Goldmedaille im

Dameneinzel gewonnen. „Juliane Schenk kommt genauso wie ich aus Krefeld. Insofern würde es

mich besonders freuen, wenn sie die nächste Internationale Deutsche Meisterin werden würde. Ich

kenne auch ihre Eltern sehr gut“, sagte Irmgard Gerlatzka vor dem Finale.

Ebenso wie Gisela

Markus verfolgte sie das Geschehen am Sonntag vor Ort.

Für Juliane Schenk bedeutete der diesjährige Einzug ins Endspiel das beste Ergebnis bei den

YONEX German Open in ihrer Karriere.

 

2008 kam die Sportsoldatin der Bundeswehr in Mülheim

an der Ruhr, wo sie auch trainiert und wohnt, bis in die Vorschlussrunde. Die damalige

Halbfinalpartie musste sie aufgrund einer Verletzung vorzeitig beenden.

 

Im Dameneinzel waren die DBV-Asse bei den letzten Austragungen der Internationalen

Badminton-Meisterschaften von Deutschland stets besonders erfolgreich:

 

2007 stand die

zweimalige Europameisterin Huaiwen Xu im Endspiel, 2008 zog – wie schon erwähnt – Juliane

Schenk ins Halbfinale ein, und 2009 erreichte wiederum Huaiwen Xu – bei ihrem letzten Turnier in

Deutschland, bevor sie ihre erfolgreiche Karriere beendete – die Vorschlussrunde.

 

Im Herreneinzel und im Damendoppel hatten deutsche Spieler/innen bei den YONEX German

Open 2010 das Viertelfinale erreicht: Der Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) musste

sich am Freitag als Nummer vier der Setzliste dem vier Positionen schlechter eingestuften

Malaysier Muhammad Hafiz Hashim mit 12:21, 16:21 geschlagen geben. Die nationalen

Meisterinnen im Damendoppel, Birgit Overzier und Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren),

verloren mit 13:21, 12:21 gegen die derzeitigen Weltranglistendritten und späteren Finalistinnen

Cheng Shu/Zhao Yunlei aus China. Das deutsche Duo hatte zuvor zwei harte Dreisatzmatches

siegreich beendet. Im Herrendoppel und im Mixed kamen deutsche Spieler/innen bei der äußerst

stark besetzten Veranstaltung bis ins Achtelfinale.

 

Chinas Badmintonasse dominierten

Bei den Herren verteidigte der Weltranglistensechste Bao Chunlai seinen im Vorjahr in Mülheim an

der Ruhr gewonnenen Titel erfolgreich: Als Nummer eins der Setzliste besiegte der Chinese

seinen Landsmann Chen Long im Finale mit 21:13, 21:10. Bao Chunlai blieb damit bei den

YONEX German Open 2010 ohne Satzverlust. Chen Long, in diesem Jahr an Position zwei notiert,

hatte vor Jahresfrist als Qualifikant das Halbfinale erreicht. Dagegen verpassten es im

Damendoppel die chinesischen Vorjahressiegerinnen, auch diesmal wieder bei der Siegerehrung

das oberste Podest besteigen zu dürfen: Cheng Shu/Zhao Yunlei, die in der Runde der besten

acht Paarungen Birgit Overzier und Sandra Marinello ausgeschaltet hatten, verloren im Endspiel

als Nummer zwei der Setzliste mit 22:24, 15:21 gegen ihre topnotierten

Nationalmannschaftskolleginnen Ma Jin/Wang Xiaoli. Auch im Herrendoppel ging der Turniersieg

an China: Im einzigen Dreisatzmatch des Finaltages bezwangen Chai Baio/Zhang Nan als

Nummer fünf der Setzliste die an Position zwei notierte Paarung Chen Hung Lin/Lin Yu Lang aus

Taiwan nach 46 Minuten mit 17:21, 21:13, 21:15. Im Mixed-Wettbewerb mussten Robert Blair und

Imogen Bankier (ENG/SCO) die Finalpartie gegen Yohan Hadikusumo Wiramata/Ying Suet Tse

aus Hongkong beim Stand von 5:15 aus ihrer Sicht im ersten Satz aufgrund einer Verletzung bei

Robert Blair abbrechen, so dass auch in dieser Disziplin asiatische Spieler/innen den Titel

gewannen.

 

Die Finalspiele

Herreneinzel: Bao Chunlai (CHN/TV/Nr. 1) - Chen Long (CHN/Nr. 2) 21:13, 21:10

 

Dameneinzel: Wang Xin (CHN/Nr. 2) - Juliane Schenk (GER/Nr. 3) 21:17, 21:18

 

Herrendoppel: Chai Baio/Zhang Nan (CHN/Nr. 5) - Chen Hung Lin/Lin Yu Lang (TPE/Nr. 2)

17:21, 21:13, 21:15

 

Damendoppel: Ma Jin/Wang Xiaoli (CHN/Nr. 1) - Cheng Shu/Zhao Yunlei (CHN/Nr. 2) 24:22, 21:15

 

Mixed: Yohan Hadikusumo Wiramata/Ying Suet Tse (HKG) - Robert Blair/Imogen Bankier

(ENG/SCO) 15:5 – Aufgabe Blair/Bankier wegen einer Verletzung von Blair.

 

Alle Ergebnisse sowie zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-

Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge

als Haupt- und Titelsponsor fungierte, finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter

www.german-open-badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Finaleinzug für Juliane Schenk


Juliane Schenk bezwang im Halbfinale Wang Lin aus China (©Pabst)

Tag 5 +++ Samstag, 06.03.2010 +++ Halbfinals in allen Disziplinen

 

Deutschlands Nummer eins im Dameneinzel, die zweimalige nationale Titelträgerin Juliane Schenk

(SG EBT Berlin), hat nach einer Weltklasse-Vorstellung im Halbfinale der YONEX German Open

Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW) das Endspiel des mit

80.000,- US-Dollar dotierten Grand Prix-Turniers erreicht. Die 27 Jahre alte Weltranglistenelfte

bezwang am Samstagnachmittag die topgesetzte Weltranglistenzweite, Wang Lin aus China, mit

17:21, 21:15, 21:16. Nach 55 Minuten verwandelte die gebürtige Krefelderin, die in Mülheim an der

Ruhr trainiert und auch wohnt, ihren ersten Matchball zum Sieg und sank unter dem tosenden

Applaus der ca. 2.000 Zuschauer in der ausverkauften RWE-Sporthalle jubelnd auf die Knie.

 

Damit dürfen die Zuschauer weiter auf den ersten „Heimsieg“ bei den Internationalen Badminton-

Meisterschaften von Deutschland seit mehr als drei Jahrzehnten hoffen: Zuletzt standen 1975

deutsche Spielerinnen und Spieler bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier am Ende ganz

oben auf dem Podest. Der letzte DBV-Sieg im Dameneinzel liegt sogar noch länger zurück: Zuletzt

gelang Irmgard Latz im Jahr 1966 der Titelgewinn in dieser Disziplin. Für Juliane Schenk bedeutet

der diesjährige Einzug ins Endspiel das beste Ergebnis bei den YONEX German Open in ihrer

Karriere. 2008 kam die Sportsoldatin der Bundeswehr in Mülheim an der Ruhr bis in die

Vorschlussrunde. Die damalige Halbfinalpartie musste sie aufgrund einer Verletzung vorzeitig

beenden.

 

Im Finale am Sonntag trifft Juliane Schenk auf die in Mülheim an der Ruhr an Position zwei

notierte Wang Xin. Die Weltranglistenfünfte aus China gewann ihre Halbfinalpartie gegen Chan

Tsz Ka aus Hongkong mit 21:15, 21:14.

Im Herreneinzel und im Damendoppel hatten deutsche Spieler/innen bei den YONEX German

Open 2010 das Viertelfinale erreicht: Der Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) musste

sich am Freitag als Nummer vier der Setzliste dem vier Positionen schlechter eingestuften

Malaysier Muhammad Hafiz Hashim mit 12:21, 16:21 geschlagen geben. Die nationalen

Meisterinnen im Damendoppel, Birgit Overzier und Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren),

verloren mit 13:21, 12:21 gegen die Titelverteidigerinnen und derzeitigen Weltranglistendritten

Cheng Shu/Zhao Yunlei aus China.

 

Im Herrendoppel und im Mixed kamen in diesem Jahr deutsche Spieler/innen bei der äußerst stark

besetzten Veranstaltung bis ins Achtelfinale.

 

Vertretene Nationen im Halbfinale

 

Herreneinzel: CHN – MAS, CHN – MAS

Dameneinzel: CHN – GER, CHN – HKG

Herrendoppel: CHN – TPE, TPE – HKG

Damendoppel: CHN – RUS, CHN – TPE

Mixed: CHN – ENG/SCO, ENG - HKG

 

Damit wurden bei den 53. Internationalen Badminton-Meisterschaften vier der zehn

Halbfinalbegegnungen unter Beteiligung europäischer Spieler/innen ausgetragen.

 

Weitere Informationen

Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von

Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und

Titelsponsor fungiert, sowie die komplette Auslosung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite

unter www.german-open-badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Juliane Schenk steht bei ihrem „Heimspiel“ im Halbfinale


von oben nach unten:
Juliane Schenk, S. Marinello/B. Overzier, Marc Zwiebler (©Pabst)

Tag 4 +++ Freitag, 05.03.2010 +++ Viertelfinals in allen Disziplinen +++ Marc Zwiebler ausgeschieden

 

Erneut eine tolle Leistung von Juliane Schenk: Die 27 Jahre alte Weltranglistenelfte zog bei den

YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW)

ins Halbfinale ein. Die zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel und amtierende Deutsche Meisterin

in dieser Disziplin gewann am Freitagabend als Nummer drei der Setzliste ihre Viertelfinalpartie

gegen die ungesetzte Japanerin Megumi Taruno mit 21:18, 21:15. Damit steht Juliane Schenk ein

weiteres Mal in ihrer Karriere bei dem für den Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV)

bedeutsamsten Turnier in der Runde der besten vier Damen. Bereits 2008 hatte die Sportsoldatin

der Bundeswehr bei dem mit 80.000.- US-Dollar dotierten Grand Prix-Turnier die Vorschlussrunde

erreicht. Die damalige Halbfinalpartie, gegen die spätere Turniergewinnerin Jun Jae Youn aus

Korea, musste Juliane Schenk aufgrund einer Verletzung abbrechen.

 

In diesem Jahr bekommt es die gebürtige Krefelderin in der Vorschlussrunde mit der WM-Dritten

von 2009 und aktuellen Weltranglistenzweiten, Wang Lin, zu tun. Die in Mülheim an der Ruhr

topnotierte Chinesin bezwang im Viertelfinale die Schweizerin Jeanine Cicognini mit 21:12, 21:14.

 

Für Juliane Schenk, die in der 1. Bundesliga für die SG EBT Berlin auf Punktejagd geht, sind die

Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland stets ein „echtes Heimspiel“: Die

Silbermedaillengewinnerin beim Jahresabschlussturnier 2009 des Badminton-Weltverbandes BWF

trainiert nicht nur in Mülheim an der Ruhr, am Bundesstützpunkt der Damen, sondern wohnt auch

in der Stadt am Fluss.

 

Zuletzt standen vor 35 Jahren deutsche Spielerinnen und Spieler bei den Internationalen

Badminton-Meisterschaften von Deutschland auf dem obersten Podest. Seitdem konnte bei dem

Turnier kein/e DBV-Vertreter/in mehr einen Finalerfolg verbuchen. Der letzte DBV-Sieg im

Dameneinzel liegt sogar noch länger zurück: Zuletzt gelang Irmgard Latz im Jahr 1966 der

Titelgewinn in dieser Disziplin. 2009 hatte die zweimalige Europameisterin Huaiwen Xu die

Hoffnungen der Zuschauer auf einen „Heimsieg“ bei den YONEX German Open genährt: Die

damals 33-Jährige stand vor Jahresfrist ebenfalls im Halbfinale, unterlag jedoch der späteren

Turniersiegerin Wang Yihan aus China in drei Sätzen.

 

Juliane Schenk holte bei ihrer zuvor letzten Teilnahme an einem Grand Prix-Turnier übrigens den

Titel: Im Oktober 2009 setzte sich die zweimalige Olympiateilnehmerin bei den Bitburger

SaarLorLux Badminton Open in Saarbrücken gegen die gesamte Konkurrenz durch und verbuchte

damit ihren ersten Goldmedaillengewinn im Dameneinzel bei einem Turnier dieser Kategorie.

 

Marc Zwiebler und Damenduo ausgeschieden

 

Der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) musste sich hingegen im

Viertelfinale geschlagen geben: Der 25 Jahre alte Weltranglisten-17. unterlag als Nummer vier der

Setzliste dem in Mülheim an der Ruhr an Position acht notierten Malaysier Muhammad Hafiz

Hashim mit 12:21, 16:21.

 

Ausgeschieden ist auch das beste deutsche Damendoppel: Die nationalen Meisterinnen Birgit

Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), die zuvor bereits zwei harte Begegnungen

über drei Sätze absolvierten, verloren in der Runde der besten acht Paarungen mit 13:21, 12:21

gegen die Weltranglistendritten Cheng Shu/Zhao Yunlei. Die bei den YONEX German Open 2010

an Nummer zwei gesetzten Chinesinnen hatten im Vorjahr bei dem Turnier den Titel gewonnen.

 

Im Herrendoppel und im Mixed kamen in diesem Jahr deutsche Spieler/innen bei der äußerst stark

besetzten Veranstaltung bis ins Achtelfinale.

 

Weitere Informationen

Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von

Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und

Titelsponsor fungiert, sowie die komplette Auslosung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite

unter www.german-open-badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Deutsche Meister/innen in der nächsten Runde


Juliane Schenk (©Pabst)

Tag 2 +++ Mittwoch, 03.03.2010 +++ 1. Runde in allen Disziplinen

 

Bei den YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der

Ruhr/NRW) haben am ersten Tag des Hauptturniers in allen Disziplinen Spieler/innen des

Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) die nächste Runde erreicht. So siegten

beispielsweise alle amtierenden Deutschen Meister/innen in ihren Auftaktpartien.

 

Herreneinzel:

Im Herreneinzel gewannen drei Spieler des DBV ihr Erstrundenmatch: Der viermalige Deutsche

Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) verbuchte als Nummer vier der Setzliste einen Zweisatzerfolg

über den Malaysier Chong Wei Feng (22:20, 21:11), der zu den stärksten ungesetzten Athleten im

Teilnehmerfeld zählt. Nächster Gegner des 25 Jahre alten gebürtigen Bonners ist der Ire Scott

Evans, den Marc Zwiebler unter anderem bei den Olympischen Spielen in Peking in der ersten

Runde bezwingen konnte. Scott Evans schaltete in Mülheim an der Ruhr zum Auftakt den DMDritten

Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) durch einen Dreisatzsieg (21:16, 16:21, 21:14) aus.

Neben Marc Zwiebler erreichten aus Deutschland noch der nationale Vizemeister Dieter Domke (1.

BC Bischmisheim) und Hannes Käsbauer (PTSV Rosenheim) die zweite Runde. Der 23 Jahre alte

Dieter Domke gewann mit 21:16, 21:18 gegen den Inder Ajay Jayaram und trifft nun auf den an

Nummer sechs gesetzten Niederländer Dicky Palyama. Hannes Käsbauer bezwang in einem DBVinternen

Duell Kai Waldenberger (TV Refrath) mit 13:21, 21:19, 21:19. Der 23-Jährige steht am

Donnerstag dem Titelverteidiger und Weltranglistensechsten, Bao Chunlai aus China, gegenüber.

Die Herren tragen am Donnerstag zunächst die Zweitrundenmatches aus, ehe später am Tag die

Achtelfinalpartien folgen. Aufgrund von Niederlagen nicht mehr bei dem Grand Prix-Turnier dabei

sind neben den bereits Erwähnten auch Sven Eric Kastens, Sebastian Rduch (beide VfL 93

Hamburg), Lukas Schmidt (PTSV Rosenheim), Fabian Hammes (SV Fischbach), Daniel Benz (SG

Anspach), Andreas Heinz (TG Hanau), Patrick Kämnitz (Horner TV), Alexander Roovers (1. BV

Mülheim) und Mathieu Pohl (1. BC Düren).

 

Dameneinzel:

Bei den Damen steht die zweimalige Deutsche Meisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) im

Achtelfinale. Die 27 Jahre alte Nummer drei der Setzliste hatte beim 21:11, 21:15 über die

Niederländerin Rachel van Cutsen zu keiner Zeit Mühe. In der nächsten Runde trifft die

Weltranglistenelfte aus Deutschland auf Lydia Li Ya Cheah aus Malaysia.

Ausgeschieden sind hingegen die Deutsche Vizemeisterin Karin Schnaase (SC Union

Lüdinghausen) und die zweifache Deutsche Jugendmeisterin Fabienne Deprez (FC Langenfeld).

Karin Schnaase verpasste es beim 15:21, 16:21 gegen die Dänin Camilla Sörensen, Revanche für

die Zweisatzniederlage im Halbfinale der Team-EM in Warschau (16.-21.02.2010) zu nehmen. Die

erst 18 Jahre alte Fabienne Deprez bot bei ihrer 8:21, 24:26-Niederlage gegen Tatjana Bibik aus

Russland im zweiten Durchgang eine prima Leistung. Die Dritte der Deutschen Meisterschaften

2010 im Erwachsenenbereich hatte bei den mit 80.000 US-Dollar dotierten YONEX German Open

die Qualifikation erfolgreich bestritten und sich damit einen Startplatz im 32-köpfigen Hauptfeld des

Dameneinzel-Wettbewerbs gesichert. Und das bei ihrem ersten Auftritt bei einem Grand Prix-

Turnier überhaupt!

 

Herrendoppel:

Zwei der vier gestarteten deutschen Duos haben im Herrendoppel ihre Auftaktbegegnungen für

sich entschieden: Während die Deutschen Meister Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC

Bischmisheim) ebenso wie die Silbermedaillengewinner bei den nationalen Titelkämpfen, Michael

Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel), ins Achtelfinale einzogen, ist das

Turnier für Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim) und Maurice Niesner/Till Zander

(BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg) nach dem ersten Match in der Hauptrunde beendet. Die beiden

letztgenannten Duos hatten sich über eine erfolgreiche Qualifikation einen Startplatz im 32

Paarungen umfassenden Hauptfeld erkämpft, und speziell die Europäischen Hochschulmeister

Peter Käsbauer/Oliver Roth überzeugten in ihrer Partie vom Mittwoch. Gegen die Russen Vitalij

Durkin/Alexandr Nikolaenko, eines der Top-Duos in Europa, mussten sich die 21 und 23 Jahre

alten Deutschen erst im dritten Satz geschlagen geben (18:21, 21:11, 13:21). Kristof

Hopp/Johannes Schöttler setzten sich am Ende knapp mit 21:12, 18:21, 21:19 gegen die polnische

Paarung Adam Cwalina/Michal Logosz durch und spielen nun gegen die an Position vier notierten

Inder Rupesh K.T. Kumar/Sanave Thomas, die 20. der Weltrangliste. Michael Fuchs/Ingo

Kindervater verbuchten in ihrem Erstrundenmatch einen 21:16, 21:16-Auftakterfolg über die

Japaner Takeshi Kamura/Keigo Sonoda. Im Achtelfinale wartet auf die DBV-Asse ein „harter

Brocken“: Sie treffen auf die in Mülheim an der Ruhr an Nummer zwei gesetzten Badmintonasse

Lin Chen Hung/Lang Lin Yu aus Taiwan. Maurice Niesner/Till Zander mussten sich hingegen mit

18:21, 14:21 Yohan Hadikusumo Wiramata und Wai Hong Wong aus Hongkong geschlagen

geben. Überraschend scheiterten die bei den 53. Internationalen Badminton-Meisterschaften von

Deutschland an Position 1 notierten Malaysier Choong Tan Fook/Lee Wan Wah in der ersten

Runde.

 

Damendoppel:

Im Damendoppel schafften nicht unerwartet einzig die Deutschen Meisterinnen Birgit

Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren) den Einzug ins Achtelfinale. Bis der

Dreisatzerfolg des derzeit besten deutschen Duos perfekt war, erlebten Zuschauer wie

Spielerinnen eine extrem spannende Partie. Nachdem die in Mülheim an der Ruhr, am

Bundesstützpunkt der Damen, trainierenden Deutschen im zweiten Satz mehrere Matchbälle

vergeben hatten, setzten sie sich letztlich mit 21:15, 29:30, 21:19 gegen die starke Paarung Chan

Tsz Ka/Chau Hoi Wah aus Hongkong durch. Dabei verzeichneten die deutschen Damen beim

Stand von 17:17 im dritten Satz eine Schrecksekunde: Sandra Marinello traf Birgit Overzier

versehentlich, aber mit voller Wucht, mit dem Schläger am Daumen, woraufhin das Match kurz

unterbrochen werden musste. Die Blessur stellte sich später glücklicherweise „nur“ als Prellung der

Kapsel heraus, so dass Birgit Overzier anschließend noch zum Mixed antreten konnte. In der

Runde der besten 16 Damendoppel treffen Birgit Overzier/Sandra Marinello am Donnerstag auf die

Niederländerinnen Samantha Barning/Eefje Muskens.

Für Johanna Goliszewski/Carla Nelte (SG Anspach/TV Refrath), Mona Reich/Laura Ufermann (SG

Anspach/SC Union Lüdinghausen) und Kim Buss/Claudia Vogelgsang (TV Refrath/VfB

Friedrichshafen) hingegen sind die YONEX German Open nach einem Spiel beendet. Alle

Paarungen unterlagen ihren Kontrahenten in zwei Sätzen, wobei speziell die jungen

Nationalspielerinnen Johanna Goliszewski/Carla Nelte bei ihrer 18:21, 17:21-Niederlage gegen

Lotte Jonathans/Paulien van Dooremalen aus den Niederlanden eine ansprechende Leistung

boten.

 

Mixed:

Im Mixed schafften zwei deutsche Paarungen den Einzug in die Runde der besten 16 Gemischten

Doppel: Die Deutschen Meister Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel) gewannen am

späten Mittwochabend mit 21:19, 21:14 gegen Dmytro Zavadsky und Mariya Diptan aus der

Ukraine. Die Deutschen Vizemeister Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1.

BC Düren) zogen kurz darauf mit einem 21:16, 21:16-Erfolg über die an Position zwei notierten

Engländer Chris Adcock/Gabrielle White nach. Für den früheren Deutschen Meister in dieser

Disziplin, Tim Dettmann (SG EBT Berlin), und seine Doppelpartnerin Emelie Lennartsson

(Schweden) hingegen ist das Turnier beendet: Das Duo unterlag den Polen Adam

Cwalina/Malgorzata Kurdelska mit 17:21, 9:21.

 

Weitere Informationen:

Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von

Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und

Titelsponsor fungiert, sowie die komplette Auslosung/Ergebnisübersicht finden Sie auf der

Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Gelungener Auftakt für die DBV-Asse



Tim Dettmann (©Pabst)

Tag 1 +++ Dienstag, 02.03.2010 +++ Qualifikation

 

Gelungener Auftakt für die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes e. V.

(DBV) bei den YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an

der Ruhr/NRW): Im Herreneinzel erkämpften sich fünf Athleten über eine erfolgreiche Qualifikation

einen Platz im Hauptfeld, im Dameneinzel schaffte die zweifache Deutsche Jugendmeisterin 2010,

Fabienne Deprez (FC Langenfeld), den Sprung in eben dies. Zwei weitere deutsche Paarungen

dürfen im Herrendoppel mindestens eine Partie im Rahmen des Hauptturniers bestreiten, im Mixed

sicherte sich Tim Dettmann (SG EBT Berlin) gemeinsam mit seiner schwedischen Partnerin den

Einzug ins Hauptfeld. Im Damendoppel musste keine Qualifikation ausgetragen werden.

 

Damit stehen im Herreneinzel nun insgesamt 14 Spieler des DBV im Hauptfeld, bei den Damen

sind es drei Spielerinnen. Im Herrendoppel gehen am Mittwoch (03.03.2010) vier deutsche Duos

an den Start, im Damendoppel bleibt es bei vier Paarungen. Im Mixed sind zwei DBV-Paarungen

dabei sowie die bereits erwähnte deutsch-schwedische Kombination.

 

Im Herreneinzel dürfen bei den 53. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland

64 Spieler antreten, in den anderen Disziplinen jeweils maximal 32 Spieler/innen bzw. Paarungen.

 

Die DBV-Vertreter/innen im Hauptfeld bei den YONEX German Open 2010

 

Herreneinzel: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 4), Sven Eric Kastens, Sebastian Rduch (beide VfL

93 Hamburg), Hannes Käsbauer, Lukas Schmidt (beide PTSV Rosenheim), Fabian Hammes (SV

Fischbach), Dieter Domke, Marcel Reuter (beide 1. BC Bischmisheim), Daniel Benz (SG Anspach)

Nachgerückt über eine erfolgreiche Qualifikation: Kai Waldenberger (TV Refrath), Andreas Heinz

(TG Hanau), Patrick Kämnitz (Horner TV), Alexander Roovers (1. BV Mülheim), Mathieu Pohl (1.

BC Düren)

 

Dameneinzel: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3), Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen)

Nachgerückt über eine erfolgreiche Qualifikation: Fabienne Deprez (FC Langenfeld)

 

Herrendoppel: Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim), Michael Fuchs/Ingo

Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel)

Nachgerückt über eine erfolgreiche Qualifikation: Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV

Rosenheim), Maurice Niesner/Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg)

 

Damendoppel: Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), Johanna

Goliszewski/Carla Nelte (SG Anspach/TV Refrath), Mona Reich/Laura Ufermann (SG Anspach/SC

Union Lüdinghausen), Kim Buss/Claudia Vogelgsang (TV Refrath/VfB Friedrichshafen)

Nachgerückt über eine erfolgreiche Qualifikation: keine Qualifikation ausgetragen

 

Mixed: Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel), Johannes Schöttler/Sandra Marinello

(1. BC Bischmisheim/1. BC Düren)

Nachgerückt über eine erfolgreiche Qualifikation: Tim Dettmann/Emelie Lennartsson (SG EBT

Berlin/Schweden).

 

Weitere Informationen

Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von

Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und

Titelsponsor fungiert, sowie die komplette Auslosung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite

unter www.german-open-badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Die Gegner der DBV-Asse – Eine Übersicht



Die Gegner der DBV-Asse – Eine Übersicht

Erfolgreiche Qualifikation erhofft +++ Pressegespräch am 24.02.2010 in Mülheim

 

Eine durchwachsene Auslosung haben die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton-

Verbandes e. V. (DBV) bei den YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010

in Mülheim an der Ruhr/NRW) erwischt. Viele DBV-Asse treffen bereits frühzeitig auf sehr starke

Gegner.

 

Herreneinzel

Aussichtsreichster DBV-Vertreter im Herreneinzel ist bei den 53. Internationalen Badminton-

Meisterschaften von Deutschland der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel).

Als Nummer vier der Setzliste muss sich der Weltranglisten-16. in der ersten Runde mit Chong

Wei Feng aus Malaysia (Platz 45 im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF)

auseinandersetzen. Anschließend könnte es zu einem DBV-internen Duell zwischen dem 25-

Jährigen und Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim/Platz 106) kommen. Der amtierende DM-Dritte

müsste zum Auftakt Scott Evans aus Irland (Platz 63) bezwingen. Unglücklich verlief die

Auslosung für Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg): Der 28-Jährige trifft in seinem

Erstrundenmatch auf den Weltranglistensechsten und Titelverteidiger, Bao Chunlai (China/Nr. 1).

 

Dameneinzel

Die Weltranglistenelfte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), spielt in der ersten

Runde gegen die Niederländerin Rachel van Cutsen (Platz 37). Gegnerin der an Nummer drei

gesetzten Deutschen im Achtelfinale wäre eine Athletin aus Malaysia oder eine Spielerin aus

Korea. In der Runde der besten acht Damen würde auf die 27 Jahre alte Sportsoldatin in Petya

Nedelcheva aus Bulgarien die erste Spielerin aus den Top 20 der Weltrangliste warten (Platz 15).

Die beiden Damen standen sich bereits am vergangenen Freitag, bei der Team-EM in Warschau,

gegenüber. Juliane Schenk gelang dabei ein sicherer Zweisatzerfolg. Im Halbfinale träfe die

Deutsche wohl auf die amtierende WM-Dritte und aktuelle Weltranglistenzweite, Wang Lin aus

China. Die zweite DBV-Athletin, die definitiv im Hauptfeld steht, ist Karin Schnaase (SC Union

Lüdinghausen/Platz 73). Die 25-Jährige könnte in ihrem Auftaktmatch gegen die Dänin Camilla

Sörensen (Platz 67) Revanche nehmen für die Zweisatzniederlage im Halbfinale der Team-EM in

Warschau. Anschließend stünde die Deutsche Vizemeisterin der in Mülheim an der Ruhr an

Position zwei notierten Chinesin Xin Wang gegenüber. Die Asiatin belegt derzeit in der

Weltrangliste als viertbeste Dame ihres Heimatlandes Rang fünf.

 

Herrendoppel

Zwei Paarungen vertreten die deutschen Farben im Herrendoppel: Die Deutschen Meister Kristof

Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim/Platz 30) treffen zunächst auf die Polen

Adam Cwalina und Michal Logosz, die ihnen aus der Bundesliga (VfL 93 Hamburg/SG EBT Berlin)

bestens bekannt sind. Im Achtelfinale würden voraussichtlich die an Nummer vier gesetzten Inder

Rupesh K.T. Kumar/Sanave Thomas, die 20. der Weltrangliste, auf die DBV-Asse warten. Gegen

wen die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC

Beuel/Platz 28) zum Auftakt spielen, ist noch nicht klar. Die ursprünglich vorgesehenen

Erstrundengegner, Ruud Bosch/Koen Ridder aus den Niederlanden, sagten ihre Teilnahme an

dem ersten Grand Prix-Turnier des Jahres ab. Welche Paarung nachrückt, entscheidet sich erst

beim Briefing aller Teammanager, unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn. In der Runde der besten

16 Herrendoppel träfen die Deutschen auf die in Mülheim an der Ruhr an Position zwei notierten

Chinesen Hung Lin Chen/Yu Lang Lin.

 

Damendoppel

Vier deutsche Damendoppel werden bei den YONEX German Open 2010 um

Weltranglistenpunkte und Preisgeld kämpfen. Aussichtsreichste Vertreterinnen des DBV sind

zweifelsohne die Deutschen Meisterinnen Birgit Overzier und Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC

Düren/Platz 37). Die Finalistinnen der Dutch Open 2009 treffen zum Auftakt auf Tsz Ka Chan/Hoi

Wah Chau aus Hongkong. Im Achtelfinale wären die Niederländerinnen Samantha Barning/Eefje

Muskens oder Marion Gruber/Sabrina Jaquet aus der Schweiz Gegnerinnen der DBV-Athletinnen.

In der Runde der besten acht Doppelpaare käme es vermutlich zum Aufeinandertreffen mit den an

Nummer zwei gesetzten Titelverteidigerinnen, Shu Cheng/Zhao Yunlei. Die Chinesinnen bekleiden

derzeit Rang drei in der Weltrangliste.

 

Mixed

Im Gemischten Doppel werden die Finalisten der Deutschen Meisterschaften 2010 für den DBV

aufschlagen: Die Goldmedaillengewinner Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel)

stehen zum Auftakt der ukrainischen Paarung Dmytro Zavadsky/Mariya Diptan gegenüber.

Anschließend könnte das russische Spitzenmixed Vitalij Durkin/Nina Vislova auf die

Bundesligaspieler warten. Die Weltranglisten-22. aus Osteuropa sind in Mülheim an der Ruhr an

Position drei notiert. Die nationalen Vizemeister Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC

Bischmisheim/1. BC Düren) müssen sich gleich in der ersten Runde mit den an Nummer zwei

gesetzten Engländern Chris Adcock/Gabrielle White messen.

 

Die DBV-Vertreter/innen bei den YONEX German Open 2010

 

Sicher im Hauptfeld stehen folgende Spielerinnen und Spieler:

 

Herreneinzel (6): Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 4), Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg), Hannes

Käsbauer (PTSV Rosenheim), Fabian Hammes (SV Fischbach), Dieter Domke, Marcel Reuter

(beide 1. BC Bischmisheim)

 

Dameneinzel (2): Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3), Karin Schnaase (SC Union

Lüdinghausen)

 

Herrendoppel (2): Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim), Michael

Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel)

 

Damendoppel (4): Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), Johanna

Goliszewski/Carla Nelte (SG Anspach/TV Refrath), Mona Reich/Laura Ufermann (SG Anspach/SC

Union Lüdinghausen), Kim Buss/Claudia Vogelgsang (TV Refrath/VfB Friedrichshafen)

 

Mixed (2): Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel), Johannes Schöttler/Sandra

Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren)

 

Weitere deutsche Spieler/innen haben noch die Möglichkeit, sich über eine erfolgreiche

Qualifikation (Dienstag, 01.03.2010) einen Startplatz im Hauptfeld zu sichern.

 

Allgemeiner Hinweis zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Doppeldisziplinen: Einige

Paarungen bestritten vor den YONEX German Open 2010 erst vergleichsweise wenige Turniere

gemeinsam. Daher sind sie in der Kombination, wie sie in Mülheim an der Ruhr antreten werden,

in der Weltrangliste relativ weit hinten zu finden. An der Seite anderer Partner/innen sind einige der

Spieler/innen wesentlich besser platziert. Dies betrifft z. B. auch die beiden deutschen Mixed.

 

Pressegespräch am 24.02.2010

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich zu einem Pressegespräch anlässlich der

YONEX German Open 2010 eingeladen, bei dem Aspekte wie die Auslosung, die Chancen der

deutschen Spielerinnen und Spieler, die Zukunft des Turniers, der Kartenvorverkauf oder das

Rahmenprogramm ausführlich thematisiert werden. Angesetzt ist das Pressegespräch für

Mittwoch, den 24.02.2010, 11.30 Uhr in der RWE-Sporthalle, An den Sportstätten 6, 45468

Mülheim an der Ruhr. Um Anmeldung für das Pressegespräch im Event Office wird gebeten.

 

Weitere Informationen

Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von

Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und

Titelsponsor fungiert, sowie die komplette Auslosung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite

unter www.german-open-badminton.de. Änderungen in der Auslosung sind möglich.

 

Auskünfte zu den YONEX German Open 2010 erhalten Sie ferner im:

Event Office YONEX German Open 2010

c/o Deutscher Badminton-Verband e. V. (DBV)

Südstraße 25

D-45470 Mülheim an der Ruhr

Tel.: +49 (0)208 - 30 82 719

Fax: + 49 (0)208 - 30 82 755

E-Mail: office@german-open-badminton.de

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Deutsche Teams sind für die WM qualifiziert


Sowohl die DBV-Damen als auch die -Herren gewannen bei der EM Bronze

 

Der Deutsche Badminton-Verband e. V. (DBV) hat erneut einen herausragenden Erfolg

verzeichnet: Sowohl die deutschen Damen als auch die Herren qualifizierten sich zum fünften Mal

in Folge für die Weltmeisterschaft für Damen- und für Herrennationalmannschaften. Beide DBVAuswahlen

gewannen am Sonntag bei der Europameisterschaft für Damen- und für Herrenteams

in Warschau (16.-21.02.2010) die Bronzemedaille und lösten damit das Ticket zu den Titelkämpfen

in Malaysia (09.-16.05.2010) – und das, obwohl sie im Vergleich zu den Qualifikationsturnieren in

der Vergangenheit stark verjüngt angetreten waren. Zwei Athletinnen gaben in Warschau ihr

Länderspiel-Debüt im Bereich O19 und gleich vier Athleten standen im deutschen Aufgebot, die

maximal 23 Jahre alt sind. Beide Teams bewiesen bei der EM zweifelsohne, dass sie schon jetzt

über ein enormes Potenzial verfügen.

Damit hält die Erfolgsserie der deutschen Badmintonspielerinnen und –spieler an:

 

Seit 2002 war es jeweils beiden DBV-Teams gelungen, sich für die alle zwei Jahre stattfindende WM-Endrunde

um den Thomas Cup (Herren) bzw. Uber Cup (Damen) zu qualifizieren. Voraussetzung dafür in diesem Jahr war – ebenso wie 2008 – eine Platzierung auf dem Podest bei den kontinentalen

Titelkämpfen. Am Sonntag setzten sich die deutschen Damen im „kleinen Finale“ mit 3:0 gegen die

Niederlande durch, die Herren zogen wenige Stunden später durch einen 3:1-Erfolg im Spiel um

Rang drei über die Ukraine nach. „Wir haben unser Ziel erreicht: zwei Medaillen, mit beiden Teams

für die WM qualifiziert – es ist optimal gelaufen. Besser ging´s nicht“, sagte DBV-Sportdirektor

Martin Kranitz unmittelbar nach dem Ende des Turniers hocherfreut.

 

Im Halbfinale am Samstag unterlagen die deutschen Damen Dänemark mit 1:3,

gaben dabei jedoch eine starke Vorstellung ab. Speziell die beiden Doppel boten in

der Begegnung mit dem Titelverteidiger eine tolle Leistung: Die Deutschen

Meisterinnen, Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren),

bezwangen die Weltranglisten-13., Kamilla Rytter Juhl/Lena Frier Kristiansen, in zwei Sätzen, und Juliane Schenk und Johanna Goliszewski (SG EBT Berlin/SG

Anspach), die in Warschau erstmals in dieser Kombination antraten, mussten sich

erst in drei Sätzen den Weltranglisten-25., Helle Nielsen/Marie Röpke, geschlagen

geben. Dänemark gewann einen Tag später durch einen 3:2-Erfolg über Russland

erneut die Goldmedaille.

 

Auch für die deutschen Herren war in der Vorschlussrunde Dänemark erwartungsgemäß zu stark:

Die Athleten des DBV unterlagen den Nordeuropäern am Samstag mit 0:3. Dänemark setzte sich

tags darauf im Endspiel mit dem gleichen Ergebnis gegen Polen durch.

 

Die Ergebnisse:

Damen, Spiel um Platz drei, Deutschland – Niederlande 3:0

DE1: Juliane Schenk (SG EBT Berlin) - Patty Stolzenbach 21:16, 21:18

DD1: Birgit Overzier/Sandra Marinello

(1. BC Beuel/1. BC Düren)

- Lotte Jonathans/

Paulien van Dooremalen

16:21, 21:10, 21:19

DE2: Karin Schnaase

(SC Union Lüdinghausen)

- Thamar Peters 21:14, 21:14

DD2: Juliane Schenk/Johanna Goliszewski

(SG EBT Berlin/SG Anspach)

- Samantha Barning/Selena Piek nicht mehr

ausgetragen

DE3: Fabienne Deprez (FC Langenfeld) - Iris Tabeling nicht mehr

ausgetragen

 

Nachdem die Weltranglistenelfte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) das deutsche Team durch einen

Zweisatzerfolg über Patty Stolzenbach mit 1:0 in Führung gebracht hatte, erhöhten die Deutschen

Meisterinnen im Damendoppel, Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), in

einem spannenden Dreisatzduell mit den Niederländerinnen Lotte Jonathans/Paulien van

Dooremalen auf 2:0. Die Deutsche Vizemeisterin Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) nutzte

anschließend den ersten „Matchball“ für die DBV-Auswahl: Die 25-Jährige bezwang Thamar

Peters binnen 27 Minuten mit 21:14, 21:14 und sicherte Deutschland damit die Bronzemedaille

sowie zugleich die abermalige Qualifikation für die WM-Endrunde.

 

Herren, Spiel um Platz drei, Deutschland – Ukraine 3:1

HE1: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Dmytro Zavadsky 21:16, 27:25

HE2: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Valeriy Atrashchenkov 19:21, 21:19, 12:21

HE3: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) - Vitaliy Konov 21:15, 21:6

HD2: Johannes Schöttler/Kristof Hopp

(beide 1. BC Bischmisheim)

- Valeriy Atrashchenkov/

Vladyslav Druzchenko

22:24, 21:8, 21:17

HD1: Michael Fuchs/Ingo Kindervater

(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel)

- Vitaliy Konov/Dmytro Zavadsky nicht mehr

ausgetragen

Der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) behielt nach

gewonnenem ersten Satz gegen den Ukrainer Dmytro Zavadsky in einem

ausgeglichenen zweiten Durchgang die Nerven und entschied diesen schließlich in

der Verlängerung für sich. Der DM-Zweite Dieter Domke (1. BC Bischmisheim), der

an den Tagen zuvor aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung ausgefallen war,

verpasste es anschließend, in einem ebenfalls engen 2. Herreneinzel die Führung

auszubauen. Den zweiten Punkt für die DBV-Auswahl steuerte danach Marcel

Reuter (1. BC Bischmisheim) im 3. Herreneinzel bei, der bei den nationalen

Titelkämpfen die Bronzemedaille gewonnen hatte und in Warschau seinem

Kontrahenten keine Chance ließ. Die Deutschen Meister im Herrendoppel,

Johannes Schöttler/Kristof Hopp (beide 1. BC Bischmisheim), machten den Sieg für

das deutsche Team kurze Zeit später perfekt. Somit sind beide Mannschaften des

DBV bei der WM-Endrunde in Malaysia dabei!

 

Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter www.tournamentsoftware.com

(Stichwort „European Men's & Women's Team Championships 2010“) erhältlich.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Deutsche Teams spielen um Bronze


Bei der EM für Damen- und für Herrenteams vom 16.-21.02.2010 in Warschau

 

Die deutschen Teams sind bei der Europameisterschaft für Damen- und für

Herrennationalmannschaften in Warschau (16.-21.02.2010) im Halbfinale ausgeschieden, können

aber nach wie vor das Ticket zur WM-Endrunde lösen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg am

Sonntag im „kleinen Finale“.

 

Die Damen des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) unterlagen wie schon vor zwei

Jahren in der Vorschlussrunde Dänemark mit 1:3. Nachdem die Weltranglistenelfte Juliane Schenk

(SG EBT Berlin) das 1. Dameneinzel gegen die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF

unmittelbar vor ihr platzierte Tine Rasmussen verloren hatte, glichen die Deutschen Meisterinnen

im Damendoppel, Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), durch einen

Zweisatzerfolg im 1. Damendoppel zum 1:1 aus. Da die Titelverteidigerinnen jedoch sowohl das

anschließende 2. Dameneinzel für sich verbuchten als auch das 2. Damendoppel, stand nach vier

Partien der erneute Finaleinzug für Dänemark fest. Deutschland spielt nun am Sonntag

(21.02.2010, 12.00 Uhr) gegen die Niederlande um Platz drei. Die Athletinnen aus dem

Nachbarland unterlagen im zweiten Halbfinale Russland mit 0:3.

 

Auch die deutschen Herren standen in der Vorschlussrunde wie schon vor zwei Jahren Dänemark

gegenüber. Damals unterlagen die DBV-Asse den Nordeuropäern mit 1:3, diesmal machte das

Team um den Weltranglistenfünften Peter Gade den Sieg bereits in drei Partien perfekt. Im Spiel

um die Bronzemedaille und die damit verbundene Qualifikation für die WM-Endrunde muss sich

Deutschland nun am Sonntag (21.02.2010, 16.00 Uhr) entweder wie 2008 mit Polen oder aber mit

der Ukraine auseinandersetzen. Diese beiden Nationen bestritten am Samstag die andere

Halbfinalpartie.

 

An der WM-Endrunde dürfen aus Europa bei Damen und Herren nur die jeweils drei

besten Mannschaften der Titelkämpfe in Warschau teilnehmen. Der Wettbewerb um

den Thomas Cup (Herren) bzw. Uber Cup (Damen) wird vom 09.-16.05.2010 in

Malaysia ausgetragen. Seit 2002 war es jeweils beiden DBV-Teams gelungen, sich

für die alle zwei Jahre stattfindende WM-Endrunde zu qualifizieren. Die deutschen

Damen gewannen 2008 das „kleine Finale“ mit 3:1 gegen Schottland, die Herren

bezwangen damals mit dem gleichen Ergebnis Polen.

 

Die Ergebnisse:

Damen, Dänemark – Deutschland 3:1

DE1: Tine Rasmussen - Juliane Schenk (SG EBT Berlin) 21:16, 21:13

DD1: Kamilla Rytter Juhl/

Lena Frier Kristiansen

- Birgit Overzier/Sandra Marinello

(1. BC Beuel/1. BC Düren)

17:21, 22:24

DE2: Camilla Sörensen - Karin Schnaase

(SC Union Lüdinghausen)

21:13, 21:16

DD2: Helle Nielsen/Marie Röpke - Juliane Schenk/Johanna Goliszewski

(SG EBT Berlin/SG Anspach)

18:21, 21:15, 21:13

DE3: Karina Jörgensen - Fabienne Deprez (FC Langenfeld) nicht mehr

ausgetragen

 

Herren, Dänemark - Deutschland 3:0

HE1: Peter Gade - Marc Zwiebler (1. BC Beuel) 21:6, 21:13

HD1: Carsten Mogensen/

Mathias Boe

- Michael Fuchs/Ingo Kindervater

(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel)

21:17, 21:18

HE2: Jan O. Jörgensen - Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) 24:22, 21:17

HD2: Jonas Rasmussen/

Anders Kristiansen

- Johannes Schöttler/Kristof Hopp

(beide 1. BC Bischmisheim)

nicht mehr

ausgetragen

HE3: Joachim Persson - Fabian Hammes (SV Fischbach) nicht mehr

ausgetragen

 

Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter www.tournamentsoftware.com

(Stichwort „European Men's & Women's Team Championships 2010“) erhältlich.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Die deutschen Mannschaften stehen im Halbfinale



Jubel beim Deutschen Team nach dem 3:2 Sieg über Rußland

Bei der EM für Damen- und für Herrenteams vom 16.-21.02.2010 in Warschau

 

Die Teams des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) bleiben im Rennen um die

Qualifikation für die WM-Endrunde: Bei der Europameisterschaft für Damen- und für

Herrennationalmannschaften in Warschau (16.-21.02.2010) zogen am Freitag sowohl die

deutschen Frauen als auch die Männer in die Vorschlussrunde ein. Während die Damen im

Viertelfinale einen souveränen 3:0-Erfolg über Bulgarien verbuchten, mussten die Herren beim 3:2

gegen Russland lange um den Sieg zittern.

 

An der WM-Endrunde um den Thomas Cup (Herren) bzw. Uber Cup (Damen) dürfen aus Europa

nur die jeweils drei Teams teilnehmen, die in Warschau einen Podestplatz belegen. Die

Titelkämpfe werden vom 09.-16.05.2010 in Malaysia ausgetragen. 2002, 2004, 2006 und 2008

konnten sich jeweils beide DBV-Teams für die WM-Endrunde qualifizieren.

 

Die deutschen Damen machten den Halbfinaleinzug bei der EM bereits in den ersten drei Partien

perfekt: Sowohl die Weltranglistenelfte und amtierende Deutsche Meisterin, Juliane Schenk (SG

EBT Berlin), als auch die DM-Zweite Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) und die zweifache

Deutsche Meisterin in der Altersklasse U19, Fabienne Deprez (FC Langenfeld), gewannen ihr

Einzel. Die beiden Doppel wurden entsprechend nicht mehr ausgetragen.

 

Am Samstag (20.02.2010, 12.00 Uhr) kommt es nun im Halbfinale zur Neuauflage

der Vorschlussrundenpartie von vor zwei Jahren: Deutschland trifft auf Dänemark.

2008 hatten sich die Nordeuropäerinnen mit 3:1 gegen die DBV-Asse durchgesetzt

und anschließend auch den Titel geholt.

 

Die deutschen Damen gewannen damals

das „kleine Finale“ mit 3:1 gegen Schottland und sicherten sich folglich die

Bronzemedaille. Damit verbunden war wie in diesem Jahr die Qualifikation für die

Weltmeisterschaft. Das zweite Halbfinale bei den Damen bestreiten in Warschau

Russland und die Niederlande.

 

Bei den Herren brachte erst die fünfte und damit letzte Partie die Entscheidung.

Nachdem der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel)

und der DM-Dritte Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) die DBV-Auswahl mit 2:0 in Führung gebracht hatten,

vergab Fabian Hammes in seinem dritten Länderspiel bei den Aktiven den ersten „Matchball“: Der 21-Jährige musste sich

seinem russischen Kontrahenten Stanislav Pukhov in zwei Durchgängen geschlagen geben.

Anschließend verpassten es auch die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1.

BC Bischmisheim/1. BC Beuel), den Halbfinaleinzug zu sichern. Gegen die Weltranglisten-32.,

Vitalij Durkin/Alexandr Nikolaenko, unterlagen die vier Plätze besser eingestuften Deutschen mit

17:21, 15:21. Die Deutschen Meister, Kristof Hopp/Johannes Schöttler, lieferten sich anschließend

eine spannende Partie mit Evgeniy Dremin und Stanislav Puhkov: Nach verlorenem ersten Satz

verbuchten die DBV-Asse den zweiten Durchgang knapp für sich. Der entscheidende Satz

gestaltete sich zunächst ausgeglichen (11:11). Dann allerdings dominierten Kristof Hopp/Johannes

Schöttler das Match zunehmend und bescherten dem deutschen Team den Einzug in die Runde

der besten vier Teams.

 

In der Vorschlussrunde kommt es am Samstag (20.02.2010, 16.00 Uhr) auch bei den Herren zur

Neuauflage des EM-Halbfinals von 2008: Deutschland trifft hier ebenfalls auf Titelverteidiger

Dänemark. Wie die Damen mussten sich vor zwei Jahren auch die DBV-Spieler in der Runde der

besten vier Mannschaften mit 1:3 geschlagen geben. Das anschließende Spiel um Platz drei

gewannen die deutschen Asse mit 3:1 gegen Polen. Die Osteuropäer stehen auch im Warschau

im Halbfinale: Die Gastgeber treffen am Samstag auf die Ukraine.

 

Die Ergebnisse:

Damen, Deutschland – Bulgarien 3:0

DE1: Juliane Schenk (SG EBT Berlin) - Petya Nedelcheva 22:20, 21:13

DE2: Karin Schnaase

(SC Union Lüdinghausen)

- Linda Zechiri 21:19, 21:12

DE3: Fabienne Deprez (FC Langenfeld) - Dimitria Popstoykova 15:21, 21:9, 21:17

DD2: Juliane Schenk/Johanna Goliszewski

(SG EBT Berlin/SG Anspach)

- Petya Nedelcheva/Linda Zechiri nicht mehr

ausgetragen

DD1: Birgit Overzier/Sandra Marinello

(1. BC Beuel/1. BC Düren)

- Diana Dimora/Dimitria Popstoykova nicht mehr

ausgetragen

Die Weltranglistenelfte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) setzte sich gegen die im Ranking des

Badminton-Weltverbandes BWF vier Positionen schlechter eingestufte Bulgarin Petya Nedelcheva

ebenso in zwei Sätzen durch wie Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen/Weltranglistenplatz 73)

gegen die fast 40 Plätze besser notierte Linda Zechiri (Platz 35) – eine tolle Leistung der 25-

Jährigen! Die gerade 18 Jahre alt gewordene Fabienne Deprez (FC Langenfeld) bezwang in ihrem

dritten Länderspiel in O19 wie schon in der Regionalligapartie des FC Langenfeld beim STC Blau-

Weiß Solingen, Mitte November 2009, Dimitria Popstoykova in drei Durchgängen.

 

Herren, Deutschland – Russland 3:2

HE1: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Vladimir Malkov 21:9, 21:9

HE2: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) - Vladimir Ivanov 22:20, 25:23

HE3: Fabian Hammes (SV Fischbach) - Stanislav Pukhov 14:21, 7:21

HD1: Michael Fuchs/Ingo Kindervater

(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel)

- Vitalij Durkin/

Alexandr Nikolaenko

17:21, 15:21

HD2: Johannes Schöttler/Kristof Hopp

(beide 1. BC Bischmisheim)

- Evgeniy Dremin/Stanislav Pukhov 16:21, 21:19, 21:15

 

Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter

www.tournamentsoftware.com (Stichwort „European Men's & Women's Team

Championships 2010“) erhältlich.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

DBV-Auswahlen stehen im Viertelfinale


Kristof Hopp (©Pabst)

Bei der EM für Damen- und für Herrenteams vom 16.-21.02.2010 in Warschau

 

Die deutschen Teams haben bei der Europameisterschaft für Damen- und für

Herrennationalmannschaften in Warschau (16.-21.02.2010) jeweils den Gruppensieg verbucht und

sich damit für das Viertelfinale qualifiziert.

 

Beide Mannschaften gewannen auch ihre

abschließende Vorrundenpartie überlegen.

Die deutschen Damen ließen am Donnerstag den Schwedinnen beim 5:0 keine Chance.

Deutschland erzielte damit als einziges Team der Vorrundengruppe D drei Siege: Dem 5:0-

Auftakterfolg über Island hatten die Asse des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) ein 4:1

gegen Spanien folgen lassen. Sowohl Schweden (Platz 4) als auch Island (Platz 3) und Spanien

(Platz 2) gelang jeweils nur ein Punktgewinn.

 

Im Viertelfinale am Freitag (19.02.2010, 14.00 Uhr) treffen die deutschen Damen - wie im Vorfeld

erwartet - auf Bulgarien, die beste Mannschaft der Vorrundengruppe F. Die Bulgarinnen, die mit

der Weltranglisten-15. im Dameneinzel, Petya Nedelcheva, an der Spitze antreten, erzielten in der

Gruppenphase drei 5:0-Kantersiege: über Ungarn, die Slowakei und Wales.

 

Eine makellose Bilanz weisen auch die deutschen Herren auf: Sie verbuchten am Donnerstag in

ihrem dritten Vorrundenspiel den dritten 5:0-Erfolg und wurden entsprechend unangefochten

Erster der Gruppe D. Der heutige Gegner Tschechien (Platz 2) schaffte ebenso wie die Teams aus

Schottland (Platz 3) und Bulgarien (Platz 4) nur einen Sieg.

 

Gegner der DBV-Auswahl in der Runde der besten acht Mannschaften ist am

Freitag (19.02.2010, 18.00 Uhr) Russland, das sich als bestes Team der

Vorrundengruppe E für die K.o.-Runde qualifizierte. Im direkten Duell um den

Einzug ins Viertelfinale setzten sich die Osteuropäer gegen die zuvor punktgleichen

Schweden durch. Auch mit diesem Viertelfinal-Gegner hatten die Verantwortlichen

im DBV gerechnet.

 

Sowohl Bulgarien bei den Damen als auch Russland bei den Herren sind durchaus

als „harte Brocken“ einzuschätzen.

 

Die Ergebnisse:

Damen, Spiele der Vorrunde (Gruppe D):

Deutschland – Island 5:0

Deutschland – Spanien 4:1

Deutschland – Schweden 5:0

Deutschland – Schweden 5:0

DE1: Juliane Schenk (SG EBT Berlin) - Sophia Hansson 21:8, 21:4

DE2: Karin Schnaase

(SC Union Lüdinghausen)

- Elinor Widh 21:8, 21:11

DE3: Fabienne Deprez (FC Langenfeld) - Emilie Lennartsson 21:14, 17:21, 21:15

DD2: Juliane Schenk/Johanna Goliszewski

(SG EBT Berlin/SG Anspach) - Cecilia Bjuner/Amanda Högström 21:10, 21:15

DD1: Birgit Overzier/Carla Nelte

(1. BC Beuel/TV Refrath) - Emma Wengberg/Emilie Lennartsson 21:14, 21:13

 

Herren, Spiele der Vorrunde (Gruppe D):

Deutschland – Bulgarien 5:0

Deutschland – Schottland 5:0

Deutschland – Tschechien 5:0

Deutschland – Tschechien 5:0

 

HE1: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Petr Koukal 21:16, 21:18

HE2: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Jan Vondra 21:11, 21:11

HE3: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) - Jakub Bitman 21:17, 21:8

HD1: Michael Fuchs/Ingo Kindervater

(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Tomas Kopriva/Ondrej Kopriva 21:16, 21:13

HD2: Johannes Schöttler/Kristof Hopp

(beide 1. BC Bischmisheim) - Jakub Bitman/Pavel Drancak 21:18, 16:21, 21:5

 

Der deutsche Rekordnationalspieler Kristof Hopp bestritt am Donnerstag sein 80. Länderspiel für

den DBV.

 

Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter www.tournamentsoftware.com

(Stichwort „European Men's & Women's Team Championships 2010“) erhältlich.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

DBV-Auswahlen souverän vorn



Carola Bott (©Pabst)

Bei der EM für Damen- und für Herrenteams vom 16.-21.02.2010 in Warschau

 

Die deutschen Teams sind bei der Europameisterschaft für Damen- und für

Herrennationalmannschaften in Warschau (16.-21.02.2010) weiter auf Erfolgskurs.

 

Beide Mannschaften gewannen auch ihre zweite Vorrundenpartie deutlich und stehen in ihrer jeweiligen

Vorrundengruppe vor dem abschließenden Gruppenspiel an der Tabellenspitze.

 

Einen Tag nach ihrem 5:0-Auftaktsieg gegen Island verbuchten die Damen des Deutschen

Badminton-Verbandes e. V. (DBV) am Mittwoch einen 4:1-Erfolg gegen Spanien.

 

Die DBV Auswahl konnte als bislang einzige Mannschaft der Vorrundengruppe D schon zwei Siege

einfahren. Alle anderen Teams mussten sich mindestens einmal geschlagen geben. Im

abschließenden Gruppenspiel treffen die deutschen Spielerinnen am Donnerstag (18.02.2010,

14.00 Uhr) auf Schweden. Die Nordeuropäerinnen belegen nach ihrem Sieg über Spanien und der

Niederlage gegen Island aktuell Rang zwei. Das Team aus Island erzielte ebenfalls einen Sieg und

eine Niederlage. Es verfügt jedoch über ein schlechteres Satzverhältnis als die Mannschaft aus

Schweden und ist daher derzeit Tabellendritter. Nur der Gruppenerste erreicht das Viertelfinale, in

welchem es im K.o.-System weitergeht.

 

Die deutschen Herren ließen dem 5:0-Erfolg gegen Auftaktgegner Bulgarien am Mittwoch einen

weiteren Kantersieg folgen: Auch das Team aus Schottland konnte gegen die DBV-Auswahl kein

Match für sich entscheiden. Die deutsche Mannschaft führt die Tabelle der Vorrundengruppe D mit

der makellosen Bilanz von nunmehr 10:0 Spielen vor Tschechien (Rang 2) und Bulgarien (Rang 3)

an, die beide bis dato jeweils einen Sieg und eine Niederlage verzeichneten. Die Tschechen sind

am Donnerstag (18.02.2010, 18.00 Uhr) letzter Vorrundengegner der deutschen Herren.

 

Die Ergebnisse:

Damen, Deutschland – Spanien 4:1

DE1: Juliane Schenk (SG EBT Berlin) - Sandra Chirlaque 21:4, 21:7

DE2: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) - Carolina Marin 18:21, 21:19, 12:21

DE3: Carola Bott (1. BC Bischmisheim) - Beatriz Corrales 22:20, 19:21, 23:21

DD1: Birgit Overzier/Sandra Marinello

(1. BC Beuel/1. BC Düren)

- Ana Maria Martin/Laura Molina 21:10, 21:8

DD2: Johanna Goliszewski/Carla Nelte

(SG Anspach/TV Refrath)

- Sandra Chirlaque/Beatriz Corrales 21:12, 21:17

 

Die zweimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk, bestritt am Mittwoch ihr 75.

Länderspiel für den DBV. Carola Bott, die sich über 60 Minuten ein enorm spannendes Duell mit

ihrer spanischen Gegnerin lieferte, wurde ebenso wie Karin Schnaase zum 20. Mal nominiert. Den

Ehrenpunkt für das spanische Team erzielte die amtierende U17-Europameisterin Carolina Marin,

die als herausragendes Talent gilt und bereits ein Turnier im Erwachsenenbereich gewinnen

konnte. Karin Schnaase hatte sich schon Ende Januar, in einem Freundschafts-Länderspiel gegen

Spanien, in drei Sätzen der Vize-Europameisterin der Jugend von 2009 geschlagen geben

müssen.

 

Herren, Deutschland – Schottland 5:0

HE1: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Kieran Merrilees 21:12, 21:13

HE2: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Martin Campbell 21:14, 21:6

HD1: Michael Fuchs/Ingo Kindervater

(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel)

- Watson Briggs/Andrew Bowman 21:13, 21:17

HE3: Fabian Hammes (SV Fischbach) - Calum Menzies 21:16, 21:13

HD2: Johannes Schöttler/Kristof Hopp

(beide 1. BC Bischmisheim)

- Paul van Rietvelde/Martin Campbell 21:11, 21:16

 

Die Schotten hatten gegen das deutsche Team zu keiner Zeit eine Chance. Die DBV-Auswahl

gewann alle fünf Matches in zwei Sätzen. Fabian Hammes verbuchte dabei in seinem zweiten

Länderspiel den ersten Sieg. Bei seinem Länderspiel-Debüt in O19, Ende Januar gegen Spanien,

unterlag der 21-Jährige seinem Kontrahenten in drei Durchgängen. Michael Fuchs bestritt am

Mittwoch sein insgesamt 50. Länderspiel.

 

Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter www.tournamentsoftware.com

(Stichwort „European Men's & Women's Team Championships 2010“) erhältlich.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Auftakterfolge für die Auswahlen des DBV



Karin Schnaase (©Pabst)

Bei der EM für Damen- und für Herrenteams vom 16.-21.02.2010 in Warschau

 

Die deutschen Teams haben bei der Europameisterschaft für Damen- und für

Herrennationalmannschaften in Warschau (16.-21.02.2010) ihr jeweiliges Auftaktmatch souverän

gewonnen. Am Dienstag setzten sich zunächst die Damen des Deutschen Badminton-Verbandes

e. V. (DBV) mit 5:0 gegen Island durch, wenige Stunden später zogen die Herren gegen Bulgarien

mit dem gleichen Ergebnis nach.

 

In den weiteren Vorrundenspielen treffen die deutschen Damen, bei denen sowohl die 18 Jahre

alte zweifache Bronzemedaillengewinnerin bei den Deutschen Meisterschaften O19, Fabienne

Deprez (FC Langenfeld), als auch die anderthalb Jahre ältere Carla Nelte (TV Refrath) ihr

Länderspiel-Debüt bei den Aktiven gaben, auf Spanien (17.02.2010, 10.00 Uhr) und Schweden

(18.02.2010, 14.00 Uhr). Die Herren müssen sich – ebenfalls in der Vorrundengruppe D – mit

Schottland (17.02.2010, 14.00 Uhr) und Tschechien (18.02.2010, 18.00 Uhr) auseinandersetzen.

 

Nur die jeweils Gruppenersten erreichen das Viertelfinale, in welchem es im K.o.-System

weitergeht.

 

Die Ergebnisse:

 

Damen, Deutschland – Island 5:0

DE1: Juliane Schenk (SG EBT Berlin) - Ragna Ingolfsdottir 21:9, 21:11

DE2: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) - Tinna Helgadottir 21:12, 21:9

DD2: Johanna Goliszewski/Carla Nelte

(SG Anspach/TV Refrath)

- Snjolaug Johannsdottir/

Karitas Osk Olafsdottir

21:13, 21:6

DE3: Fabienne Deprez (FC Langenfeld) - Rakel Johannesdottir 21:14, 21:11

DD1: Birgit Overzier/Sandra Marinello

(1. BC Beuel/1. BC Düren)

- Ragna Ingolfsdottir/Tinna Helgadottir 21:17, 21:9

 

Herren, Deutschland – Bulgarien 5:0

HE1: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Stiliyan Markarski 21:13, 21:15

HE2: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Krasimir Yankov 21:17, 21:14

HE3: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) - Peyo Boychinov 21:6, 21:13

HD1: Johannes Schöttler/Kristof Hopp

(beide 1. BC Bischmisheim)

- Krasimir Yankov/Yulian Hristov 21:7, 21:13

HD2: Peter Käsbauer/Oliver Roth

(beide PTSV Rosenheim)

- Stiliyan Markarski/Peyo Boychinov 14:21, 21:15, 21:17

 

Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter www.tournamentsoftware.com

(Stichwort „European Men's & Women's Team Championships 2010“) erhältlich.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Das "Grüne Band" 2010: Erfolgsgeschichte geht weiter


 

Prinz und Friedrich neue Botschafterinnen / Baumert neues Jury-Mitglied /

 

Bewerbungsschluss 31. März

 

„Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ wird auch im 24. Jahr, als

bedeutendster Preis in der leistungssportlichen Nachwuchsförderung in den Vereinen,

wieder ausgeschrieben. Die Commerzbank hat den traditionsreichen Wettbewerb nach

der Übernahme der Dresdner Bank in ihre Sponsoringaktivitäten integriert und wird ihn

gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) weiterhin ausrichten.

 

“Das Grüne Band“ startet mit frischem Schwung ins neue Jahr: Fußball-Rekordnationalspielerin

Birgit Prinz und Hochsprungstar Ariane Friedrich konnten als hochkarätige

Botschafterinnen gewonnen werden. Sie werden sich künftig für den Förderwettbewerb

und die Nachwuchsförderung engagieren.

Vor allem zwei Ziele verfolgen die Commerzbank und der DOSB mit dem „Grünen Band“:

„Wir wollen die Vereine ermutigen, ihre Jugendarbeit weiter auszubauen und Kinder und

Jugendliche für den Leistungssport zu begeistern. Genauso wichtig ist uns aber auch,

dass Erfolge nur mit fairen Mitteln erreicht werden“, sagt Uwe Hellmann, Leiter Brand

Management der Commerzbank AG. „Wir möchten den Nachwuchs in den Vereinen zu

Spitzenleistungen motivieren. Dabei ist uns wichtig, dass Fairplay und Teamgeist im

Mittelpunkt stehen“, betont DOSB-Generaldirektor Dr. Michael Vesper. „Das ist schließlich

nicht nur Grundlage des Wettkampfsports, sondern auch ein wichtiges Wertefundament

unserer Gesellschaft.“

 

Die Jury, zu der neben Hellmann und Vesper auch Dr. Dietrich Gerber, stellvertretender

Vorsitzender im Präsidialausschuss Leistungssport des DOSB zählt, bekommt mit Armin

Baumert, Vorsitzender der Nationalen-Anti-Doping-Agentur (NADA), einen weiteren

sachkundigen Fachmann. Die Experten stützen ihre Entscheidungen auf standardisierte

und bewährte Prämierungskriterien, die auf dem Nachwuchs-Leistungssport-Konzept des

Deutschen Olympischen Sportbundes basieren.

 

Durch die Initiative konnten bis heute rund 190.000 Kinder und Jugendliche in fast 1.500

Sportvereinen mit Fördergeldern in Höhe von insgesamt 7,5 Millionen Euro unterstützt

werden – im deutschen Nachwuchssport einzigartige Zahlen.

 

2010 können 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den förderungswürdigen

olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen

Sportbundes das „Grüne Band“ erhalten. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie eine

aktive Talentförderung für Jugendliche sowie aktive Dopingprävention betreiben.

Ausgezeichnete Vereine erhalten eine Förderprämie für die Jugendarbeit in Höhe von

5.000 Euro.

Vereine oder Vereinsabteilungen können bis zum 31. März 2010 bei ihrem Spitzenverband

Bewerbungen einreichen. Die von der Jury ausgewählten Vereine werden auf

einer Deutschlandtour in verschiedenen Städten ausgezeichnet.

Bewerbungsformulare und alle damit verbundenen Informationen sind im Internet unter

www.dasgrueneband.com abrufbar. Alle weiteren Eckdaten und Einzelheiten der bundesweiten

 

Prämierungstour werden ebenfalls über die Website sowie entsprechende Pressemitteilungen

bekannt gegeben.

 

Kontakt:

 

Deutscher Olympischer Sport Bund

Ressort Medien-, und Öffentlichkeitsarbeit

Markus Boecker

Telefon +49 69 6700-304

boecker@dosb.de

 

Commerzbank AG

Group Communications

Corporate Sponsoring

Dagmar Schlaeger

Telefon +49 69 263-84714

dagmar.schlaeger@commerzbank.com

Die Besten der Welt hautnah erleben



 

Zahlreiche Spieler/innen aus den Top 10 haben gemeldet +++ Erfolgreicher Kartenvorverkauf

 

Auf absolute Hochkaräter dürfen sich die Zuschauer bei den YONEX German Open Badminton

Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW) freuen: So haben zum Beispiel aus

China Titelverteidiger Bao Chunlai, der Weltranglistensechste im Herreneinzel und Vizeweltmeister

von 2006, Wang Lin, Zweite im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF im Dameneinzel und

Dritte der Individual-Weltmeisterschaften 2009, die Weltranglistenfünfte Wang Xin, der

Weltranglistenzehnte Chen Long sowie die an Position zwei bzw. drei geführten Damendoppel Ma

Jin/Wang Xiaoli und Cheng Shu/Zhao Yunlei, die Vorjahressiegerinnen und Gewinnerinnen der

Malaysia Open 2010, für das mit 80.000,- US-Dollar dotierte Turnier gemeldet.

 

Aus Malaysia wollen unter anderem Wong Choong Hann, der für den amtierenden Deutschen

Vizemeister SG EBT Berlin in der 1. Badminton-Bundesliga antritt und im BWF-Ranking derzeit auf

Platz 14 im Herreneinzel gelistet ist, sowie Wong Mew Choo, die Erstplatzierte beim letztjährigen

Jahresabschlussturnier der BWF, in der RWE-Sporthalle aufschlagen.

 

„Ich bin sehr zufrieden mit den Meldungen“, sagt Turnierdirektor Boris Reichel und fügt hinzu: „Vor

allem, wenn man bedenkt, dass die Asiaten bis zum 28.02.2010 ihre Qualifikation für die Endrunde

um den Thomas und Uber Cup austragen. Dafür ist unser Teilnehmerfeld sensationell!“

 

Zwar hat z. B. das gesamte koreanische Team um den dreimaligen YONEX German Open-

Gewinner Lee Yong Dae (2006 und 2009 im Herrendoppel, 2008 im Mixed) aufgrund des

Ausscheidungsturniers, das gewissermaßen das Pendant zur Europameisterschaft für Damenund

für Herrennationalmannschaften (16.-21.02.2010 in Warschau) darstellt, bei der die

europäischen Teams um das Ticket zur WM kämpfen, nicht für die 53. Internationalen Badminton-

Meisterschaften von Deutschland gemeldet. Doch dafür werden zahlreiche Athletinnen und

Athleten aus anderen Nationen in die Stadt am Fluss kommen, die in der Weltrangliste in den

verschiedenen Disziplinen unter den Top 20 zu finden sind. So werden neben den Stars aus China

und Malaysia beispielsweise Spitzenkönner aus Singapur, Indonesien oder Taiwan in Mülheim an

der Ruhr zu Gast sein.

 

Auch Europa ist bei den YONEX German Open 2010 mit vielen Leistungsträgern vertreten: So

haben z. B. die Russinnen Valeria Sorokina/Nina Vislova, die amtierenden EM-Dritten im

Damendoppel, das englische Duo Chris Adcock/Robert Blair, Herreneinzel-Spezialist Rajiv

Ouseph, der aktuell beim Bundesligisten 1. BC Beuel auf Punktejagd geht, die niederländischen

Spitzenspieler Dicky Palyama, Yao Jie und Judith Meulendijks sowie das dänische Mixed Mikkel

Delbo Larsen/Mie Schjoett-Kristensen für das erste Grand Prix-Turnier des Jahres 2010 gemeldet.

 

Den besten Assen des Deutschen Badminton-Verbandes e.V. (DBV) werden speziell im

Dameneinzel und im Herreneinzel wegen ihrer hervorragenden Leistungen in den vergangenen

Monaten und ihrer guten Platzierung in der Weltrangliste Chancen eingeräumt, bei den 53.

Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland noch am Finalwochenende im

Einsatz zu sein. Der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) ist als

Weltranglisten-16. viertbester Gemeldeter im Herreneinzel, die zweimalige nationale Titelträgerin

und zweimalige EM-Dritte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) steht bei den Damen als aktuelle Elfte

des BWF-Ranking sogar an dritter Stelle.

 

Insgesamt sind in diesem Jahr 306 Meldungen beim Organisationskomitee eingegangen.

Badmintonasse aus 33 Nationen haben ihr Interesse bekundet, bei dem für den DBV wichtigsten

Turnier aufzuschlagen. Mit Ausnahme des Wettbewerbs im Damendoppel besteht in allen

Disziplinen ein deutlicher Überhang, d. h. zahlreiche Athletinnen und Athleten haben nur die

Möglichkeit, sich über eine erfolgreiche Qualifikation einen Platz im Hauptfeld zu erkämpfen - oder

müssen auf kurzfristige Absagen anderer Gemeldeter hoffen.

 

Nicht nur von den Meldungen, sondern auch vom Kartenvorverkauf, der vom 01.11.2009 bis zum

31.01.2010 lief und mit Vorzugspreisen lockte, ist Turnierdirektor Boris Reichel außerordentlich

angetan: „Wir haben einen deutlichen Zuwachs gegenüber 2009 verzeichnet - sowohl was die

Menge der verkauften Tickets betrifft als auch hinsichtlich des Umsatzes“, meint der 35-Jährige,

der am Bundesstützpunkt der Damen in Mülheim an der Ruhr als Bundestrainer Damendoppel

tätig ist. Vor allem seien diesmal viele Dauerkarten geordert worden, und speziell der Halbfinaltag

(Samstag, der 06.03.2010) wird nach Aussage von Boris Reichel „racketenvoll“ werden. Wer also

am vorletzten Veranstaltungstag einen Platz in der RWE-Sporthalle erhalten möchte, der sollte

frühzeitig anreisen, um an der Tageskasse noch eine Eintrittskarte erwerben zu können.

 

Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von

Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und

Titelsponsor fungiert, finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-openbadminton.

de. Dort sind auch die Meldungen komplett aufgeführt (Rubrik „Turnierinfos“,

Unterrubrik „Meldungen, Setzlisten, Auslosung“).

 

Auskünfte zu den YONEX German Open 2010 erhalten Sie ferner im:

 

Event Office YONEX German Open 2010

c/o Deutscher Badminton-Verband e. V. (DBV)

Südstraße 25

D-45470 Mülheim an der Ruhr

Tel.: +49 (0)208 - 30 82 719

Fax: + 49 (0)208 - 30 82 755

E-Mail: office@german-open-badminton.de

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Schenk und Zwiebler erneut siegreich



Marc Zwiebler und Juliane Schenk (©Pabst)

Bei den 58. Deutschen Einzelmeisterschaften im Badminton (04.-07.02.2010) haben in vier

Disziplinen die Goldmedaillengewinner/innen von 2009 ihren Titel erfolgreich verteidigt: Sowohl im

Damen- und im Herreneinzel als auch im Damen- und im Herrendoppel setzten sich die

Vorjahressieger/innen erneut gegen die gesamte Konkurrenz durch. Im Mixed war dies von

vorneherein nicht möglich, da die Titelverteidiger 2010 nicht gemeinsam antraten.

Erfolgreichste Teilnehmerin dieser Titelkämpfe wurde Birgit Overzier mit zwei Goldmedaillen (1.

BC Beuel, Gold im Damendoppel und im Mixed). Ebenfalls zwei Medaillen sicherten sich Sandra

Marinello (1. BC Düren, Gold im Damendoppel und Silber im Mixed), Ingo Kindervater (1. BC

Beuel, Gold im Mixed und Silber im Herrendoppel), Johannes Schöttler (1. BC Bischmisheim, Gold

im Herrendoppel und Silber im Mixed), Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim, Silber im

Herrendoppel und Bronze im Mixed), Nicol Bittner (PTSV Rosenheim, Silber im Damendoppel und

Bronze im Mixed), Janet Köhler (TSV Trittau, Bronze im Dameneinzel und im Damendoppel),

Fabienne Deprez (FC Langenfeld, Bronze im Dameneinzel und im Mixed).

Herreneinzel

Im Herreneinzel entschied der Topgesetzte, Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1), das Endspiel

gegen den eine Position niedriger eingestuften Dieter Domke (1. BC Bischmisheim/Nr. 2) mit

21:11, 21:13 für sich. Der 25 Jahre alte Student verbuchte damit seinen vierten Titelgewinn bei den

Deutschen Meisterschaften nach 2005, 2008 und 2009. Nachdem Dieter Domke, der

Vizeeuropameister der Jugend von 2005, vor zwei Jahren nach einer Halbfinalniederlage gegen

Marc Zwiebler DM-Dritter geworden war und 2009 bei den nationalen Titelkämpfen

verletzungsbedingt nicht antreten konnte, verbuchte er mit dem diesjährigen Finaleinzug seinen

bislang größten Erfolg bei Titelkämpfen dieser Art.

Bronze ging an Dieter Domkes Vereinskollegen Marcel Reuter (1. BC

Bischmisheim/Nr. 3/4), der im Vorjahr ebenfalls Dritter geworden war, und den

amtierenden Deutschen Jugendmeister Nikolaj Persson (TSV Trittau/Nr. 9/16). Der

18-Jährige hatte im Viertelfinale in einem engen Match (21:14, 14:21, 24:22) den

siebenmaligen nationalen Titelträger Björn Joppien (FC Langenfeld/Nr. 3/4)

ausgeschaltet. Der heute 29-Jährige hatte 2009 als erster Spieler in der Historie der

Titelkämpfe zum zehnten Mal in Folge ein DM-Endspiel erreicht.

Dameneinzel

Bei den Damen erspielte sich die Weltranglistenelfte Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1) ebenso

wie Marc Zwiebler ohne Satzverlust im Verlauf des Turniers die Goldmedaille. Die 27 Jahre alte

zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel ließ der an Position zwei notierten Karin Schnaase (SC

Union Lüdinghausen) beim 21:6, 21:10 keine Chance. Juliane Schenk verwandelte ihren zweiten

Matchball zum insgesamt zweiten Titelgewinn bei den nationalen Meisterschaften nach der

„Premiere“ im Vorjahr. Aber auch Karin Schnaase darf mit ihrer Leistung in Bielefeld zufrieden

sein: Die 24-Jährige erzielte 2010 das beste Ergebnis in ihrer Karriere bei Deutschen

Meisterschaften der Aktiven (O19). Als jeweils unterlegene Halbfinalistinnen gewannen Jugend-

Nationalspielerin Fabienne Deprez (FC Langenfeld/Nr. 3/4) und Vorjahresfinalistin Janet Köhler

(TSV Trittau/Nr. 5/8) Bronze. Fabienne Deprez, die einen Tag nach Beendigung der Titelkämpfe

18 Jahre alt wird, sicherte sich in diesem Jahr erstmals bei den nationalen Meisterschaften der

Erwachsenen Edelmetall – und das dann sogar in zwei Disziplinen: Die Schülerin, die am

Bundesstützpunkt der Damen in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch in der Stadt am Fluss

wohnt, wurde auch im Mixed Dritte (s.u.).

Herrendoppel

Bei den Herren verteidigten in einer Neuauflage des Vorjahresfinals Kristof Hopp/Johannes

Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim/Nr. 2) ihren Titel erfolgreich. Als Nummer zwei der Setzliste

bezwangen sie das topnotierte Duo Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC

Beuel/Nr. 1) mit 21:18, 21:11. Dritte wurden Maurice Niesner/Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93

Hamburg/Nr. 3/4) und Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim/Nr. 3/4). Die Bayern,

die im vergangenen Jahr bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften die Goldmedaille im

Herrendoppel gewonnen hatten, lieferten sich in der Vorschlussrunde eine hochklassige Partie mit

Kristof Hopp und Johannes Schöttler, aus welcher Letztere erst „nach Verlängerung“ siegreich

hervorgingen (10:21, 21:13, 21:11).

Damendoppel

Im Damendoppel gewannen Sandra Marinello und Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 1)

zum zweiten Mal in Folge den Titel. Im Endspiel setzte sich das deutsche Spitzenduo mit 21:11,

21:14 gegen die mehrmaligen Olympiateilnehmerinnen Nicol Bittner und Karen Neumann (PTSV

Rosenheim/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) durch. Die heute 34 bzw. 38 Jahre alten vielfachen

Nationalspielerinnen waren im Vorjahr Dritte bei den Deutschen Meisterschaften geworden. Über

Platz drei bei den aktuellen Titelkämpfen freuten sich Janet Köhler und Katja Michalowsky (TSV

Trittau/SV Unkel/Nr. 5/8) sowie die Achtelfinalistinnen der Jugend-WM 2009, Isabel Herttrich/Inken

Wienefeld (TSV Lauf/VfL 93 Hamburg/Nr. 5/8). Die U19-Nationalspielerinnen deuteten in Bielefeld

einmal mehr ihr Potenzial an. Für die Nachwuchstalente bedeutet die Bronzemedaille das erste

Edelmetall bei Deutschen Meisterschaften im Erwachsenenbereich. Die frühere Nationalspielerin

Janet Köhler hatte 2009 im Damendoppel an der Seite von Annekatrin Lillie (BW Wittorf) Silber

geholt.

Mixed

Im Mixed siegten die Topgesetzten, Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC

Beuel/Nr. 1), im Endspiel binnen 30 Minuten mit 21:19, 21:8 über und das an

Position zwei notierte Duo, Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC

Bischmisheim/1. BC Düren/Nr. 2). Nachdem Birgit Overzier seit 2005 ohne

Unterbrechung jeweils die Silbermedaille in dieser Disziplin gewonnen hatte, holte

die Spezialistin für Damendoppel und Mixed nun erstmals den Titel. 2009 war die

heute 25-Jährige gemeinsam mit ihrem jetzigen Gegenspieler, Johannes Schöttler,

in Bielefeld angetreten und Zweite geworden. Ingo Kindervater, Mannschaftskollege

von Birgit Overzier in der 1. Badminton-Bundesliga, setzte sich zuletzt vor zwei

Jahren im Gemischten Doppel gegen die gesamte nationale Konkurrenz durch:

2008 sicherte er sich an der Seite von Kathrin Piotrowski DM-Gold.

Die Titelverteidiger, Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim) und Annekatrin Lillie (BW Wittorf), traten

nicht wieder gemeinsam an. Michael Fuchs nahm aber auch 2010 im Mixed eine Medaille mit nach

Hause: Der 27-Jährige erreichte mit seiner Partnerin Nicol Bittner (PTSV Rosenheim) als Nummer

drei der Setzliste das Halbfinale und gewann damit Bronze. Über ihre zweite DM-Medaille 2010

durfte sich Fabienne Deprez freuen: Die U19-Vizeeuropameisterin im Mixed von 2009 wurde an

der Seite ihres Vereinskollegen Mike Joppien (beide FC Langenfeld) ebenfalls Dritte. Annekatrin

Lillie schied an der Seite von Maurice Niesner (BV Gifhorn) in der Runde der besten acht

Paarungen aus.

Die Ergebnisse:

Herreneinzel, Finale: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1/TV) - Dieter Domke (1. BC

Bischmisheim/Nr. 2) 21:11, 21:13

Halbfinale: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1/TV) - Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim/Nr. 3/4)

21:12, 21:11, Dieter Domke (1. BC Bischmisheim/Nr. 2) - Nikolaj Persson (TSV Trittau/Nr. 9/16)

21:13, 21:14

Dameneinzel, Finale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1/TV) - Karin Schnaase (SC Union

Lüdinghausen/Nr. 2) 21:6, 21:10

Halbfinale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1/TV) - Fabienne Deprez (FC Langenfeld/Nr. 3/4)

21:13, 21:12, Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen/Nr. 2) - Janet Köhler (TSV Trittau/Nr. 5/8)

21:16, 21:11

Herrendoppel, Finale: Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim/Nr. 2/TV) -

Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 1) 21:18, 21:11

Halbfinale: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 1) - Maurice

Niesner/Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) 21:17, 21:15, Kristof Hopp/Johannes

Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim/Nr. 2/TV) - Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV

Rosenheim/Nr. 3/4) 10:21, 21:13, 21:11

Damendoppel, Finale: Sandra Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 1/TV) - Nicol

Bittner/Karen Neumann (PTSV Rosenheim/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) 21:11, 21:14

Halbfinale: Sandra Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 1/TV) - Janet

Köhler/Katja Michalowsky (TSV Trittau/SV Unkel/Nr. 5/8) 21:13, 21:19, Nicol Bittner/Karen

Neumann (PTSV Rosenheim/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) - Isabel Herttrich/Inken Wienefeld (TSV

Lauf/VfL 93 Hamburg/Nr. 5/8) 21:17, 21:16

Mixed, Finale: Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel/Nr. 1) - Johannes

Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren/Nr. 2) 21:9, 21:8

Halbfinale: Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel/Nr. 1) - Mike Joppien/Fabienne

Deprez (beide FC Langenfeld) 21:15, 21:10, Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC

Bischmisheim/1. BC Düren/Nr. 2) - Michael Fuchs/Nicol Bittner (1. BC Bischmisheim/PTSV

Rosenheim/Nr. 3/4) 21:17, 22:20.

Hinweis: Der dritte Platz wird bei den Deutschen Meisterschaften nicht ausgespielt. Die im

Halbfinale jeweils unterlegenen Spieler/innen bzw. Paarungen erhalten beide die Bronzemedaille.

Die Medaillengewinner/innen 2010:

Herreneinzel:

Gold: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1)

Silber: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim/Nr. 2)

Bronze: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim/Nr. 3/4)

Bronze: Nikolaj Persson (TSV Trittau/Nr. 9/16)

Dameneinzel:

Gold: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1)

Silber: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen/Nr. 2)

Bronze: Fabienne Deprez (FC Langenfeld/Nr. 3/4)

Bronze: Janet Köhler (TSV Trittau/Nr. 5/8)

Herrendoppel:

Gold: Kristof Hopp/Johannes Schöttler (1. BC Bischmisheim/SG EBT Berlin/Nr. 2)

Silber: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 1)

Bronze: Maurice Niesner/Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4)

Bronze: Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim/Nr. 3/4)

Damendoppel:

Gold: Sandra Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 1)

Silber: Nicol Bittner/Karen Neumann (PTSV Rosenheim/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4)

Bronze: Isabel Herttrich/Inken Wienefeld (TSV Lauf/VfL 93 Hamburg/Nr. 5/8)

Bronze: Janet Köhler/Katja Michalowsky (TSV Trittau/SV Unkel/Nr. 5/8)

Mixed:

Gold: Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel/Nr. 1)

Silber: Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren/Nr. 2)

Bronze: Michael Fuchs/Nicol Bittner (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim/Nr. 3/4)

Bronze: Mike Joppien/Fabienne Deprez (beide FC Langenfeld)

Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen, Setzlisten und Zeitpläne sind unter www.alleturniere.de

(Stichwort „58. Deutsche Meisterschaften 2010“) erhältlich.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV

Jakob Hoi neuer Chef-Bundestrainer im DBV



Jakob Hoi (Foto: Dr. Claudia Pauli)

Seit 2009 bereits als Bundestrainer für Herrendoppel/Mixed tätig +++ „1a-Lösung“

 

Anlässlich der 58. Deutschen Einzelmeisterschaften im Badminton, die noch bis zum Sonntag in

Bielefeld ausgetragen werden (04.-07.02.2010), hat der Deutsche Badminton-Verband e. V. (DBV)

seinen neuen Chef-Bundestrainer vorgestellt: Der Däne Jakob Hoi, der seit dem 01.05.2009 als

Bundestrainer für die Disziplinen Herrendoppel und Mixed am Bundesstützpunkt Saarbrücken tätig

ist, übernimmt ab sofort zusätzlich diese Aufgabe.

 

„Seine Vorstellungen und seine Philosophie von Badminton decken sich mit den Zielen, die der

DBV verfolgt. Zudem ähnelt seine Arbeitsweise in großen Teilen dem, was der vorherige Chef-

Bundestrainer, Detlef Poste, präferierte. Es wird somit unter Jakob Hoi keinen totalen

Richtungswechsel geben. Er macht manches genauso wie sein Vorgänger, manches ganz anders

und manches ein bisschen anders“, erläutert Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im

DBV, und fügt hinzu: „Seit Jakob Hoi für uns arbeitet, hat er dort, wo er aufgetreten ist, sehr viel

Zustimmung erfahren. So genießt Jakob Hoi zum Beispiel eine sehr hohe Akzeptanz sowohl bei

den Athletinnen und Athleten als auch bei den anderen Trainern aus unserem Team.“

 

Nachdem der langjährige Chef-Bundestrainer Detlef Poste im Jahr 2008 beim DBV die

Geschäftsführung übernommen hatte, arbeitete der Verband zunächst ohne Chefcoach. „Uns war

von Anfang an klar, dass wir spätestens zu Beginn dieses Jahres wieder eine Person mit dieser

Aufgabe würden betrauen wollen. Aber wir suchten natürlich nach einer 1a-Lösung. In den letzten

Monaten hat sich herausgestellt, dass Jakob Hoi diese 1a-Lösung darstellt. Er passt sehr gut zu

uns“, erklärt Dietrich Heppner.

 

Jakob Hoi begann seine Trainerlaufbahn schon in sehr jungen Jahren. Im Laufe

seiner bisherigen Karriere arbeitete er nicht nur stets in Vereinen als Coach,

sondern war darüber hinaus auch als Stützpunkttrainer am Top-Stützpunkt in

Bröndby beschäftigt. Zudem wurde Jakob Hoi vom Dänischen Badminton-Verband

für die Elitetrainerausbildung berufen. Bevor der heute 33-Jährige zum DBV

wechselte, war er viele Jahre äußerst erfolgreich als Jugend-Nationaltrainer

Dänemarks tätig.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

DBV-Auswahl bleibt gegen Spanien ungeschlagen


Siege in den Freundschafts-Länderspielen in Augsburg und Kaiserslautern

 

Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat auch den insgesamt siebten Vergleich mit dem

Team aus Spanien für sich entschieden. Einen Tag nach dem 3:2-Erfolg in Augsburg bezwang die

Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) am Mittwochabend (27.01.2010) in

Kaiserslautern die Gäste aus Südeuropa mit 4:1. Einzig das abschließende Herrendoppel ging aus

deutscher Sicht verloren – dies allerdings äußerst knapp. Die früheren Partien gegen Spanien

hatten die DBV-Asse jeweils mit 5:0 gewonnen.

Vor 1.000 Zuschauern in der Barbarossahalle stand der Sieg für das deutsche Team bereits zur

Pause fest: Sowohl das Mixed als auch die beiden Einzel konnten die Gastgeber im zweiten

Freundschafts-Länderspiel in dieser Woche gegen die mit all ihren Top-Leuten angereisten

Spanier für sich entscheiden. Tags zuvor hatten die Gäste das Dameneinzel und das Herreneinzel

gewonnen, so dass die DBV-Asse in Rückstand geraten waren. In Kaiserslautern verbuchte nun

Carola Bott einen deutlichen Sieg über die amtierende U17-Europameisterin Carolina Marin. Dieter

Domke, der in Kaiserslautern aufwuchs und viele Jahre für den SV Fischbach aufschlug, setzte

sich in drei Durchgängen gegen seinen Kontrahenten Pablo Abian durch.

Deutschland – Spanien in Kaiserslautern 4:1

 

Die einzelnen Ergebnisse:

MX: Peter Käsbauer/Johanna Goliszewski (PTSV Rosenheim/SG Anspach) - Ernesto Velazquez/Haidee Ojeda 22:20, 21:19

DE: Carola Bott (1. BC Bischmisheim) - Carolina Marin 21:14, 21:11

HE: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Pablo Abian 21:11, 19:21, 21:12

DD: Karin Schnaase/Johanna Goliszewski (SC Union Lüdinghausen/SG Anspach) - Ana Maria Martin/Carolina Marin 21:11, 21:14

HD: Josche Zurwonne/Tim Dettmann (beide SG EBT Berlin) - Carlos Longo Esteban/Pablo Abian 21:11, 16:21, 22:24

 

Die Damen beider Teams treffen schon in Kürze erneut aufeinander: Bei der EM für

Damen- und für Herrennationalmannschaften (16.-21.02.2010 in Warschau)

gehören Deutschland und Spanien zusammen mit Island und Schweden der

Vorrundengruppen D an.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

DBV-Auswahl gelingt knapper Sieg


DBV-Auswahl gelingt knapper Sieg

Beim Freundschafts-Länderspiel in Augsburg

 

Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat ihre Erfolgsbilanz gegen das Team aus Spanien

weiter ausgebaut. Am Dienstagabend (26.01.2010) setzte sich die Auswahl des Deutschen

Badminton-Verbandes e. V. (DBV) im Rahmen eines Freundschaftsspiels in Augsburg mit 3:2

gegen die Gäste durch. Damit verbuchte das deutsche Team im sechsten Aufeinandertreffen den

sechsten Sieg. Die vorherigen fünf Partien gegen Spanien hatten die DBV-Asse allerdings jeweils

mit 5:0 gewonnen.

Vor 1.200 Zuschauern, die für eine phantastische Stimmung in der Halle sorgten, lagen die

Gastgeber zur Pause mit 1:2 zurück, starteten dann jedoch eine Aufholjagd. Die mit all ihren

Spitzenleuten angereisten Spanier konnten beide Einzel für sich entscheiden: Bei den Damen

bezwang die amtierende U17-Europameisterin Carolina Marin die 17-malige deutsche

Nationalspielerin Karin Schnaase in drei Sätzen. Ebenfalls knapp unterlag Fabian Hammes bei

seinem Länderspiel-Debüt bei den Aktiven (O19) seinem Gegner. Der 21-Jährige vom SV

Fischbach kam anstelle des ursprünglich für die Partie in Augsburg vorgesehenen

Bischmisheimers Marcel Reuter zum Einsatz.

Auch für Roman Spitko stand die Partie unter einem besonderen Stern: Der 31-Jährige, der in

Meitingen bei Augsburg aufwuchs, verabschiedete sich am Dienstag nach vielen erfolgreichen

Jahren vom Leistungssport. Roman Spitko gewann unter anderem als Mitglied des deutschen

Teams Silber (2006) und Bronze (2008) bei der EM für Herrennationalmannschaften und holte

2007 und 2008 jeweils gemeinsam mit Michael Fuchs bei den Deutschen Meisterschaften den Titel

im Herrendoppel. Auch am 26.01.2010 war er in dieser Disziplin siegreich.

Am Mittwoch (27.01.2010) treffen die beiden Mannschaften erneut aufeinander. Austragungsort

des insgesamt siebten Vergleichs zwischen Deutschland und Spanien im Badminton wird dann die

Barbarossahalle in Kaiserslautern sein. Auch diese Begegnung beginnt um 19.00 Uhr.

Ausgerichtet werden die Freundschafts-Länderspiele am 26./27.01.2010 von Heinz

Bußmann (Advantage Sportmarketing) in Zusammenarbeit mit der TSG Augsburg

bzw. dem BV Kaiserslautern. Während Augsburg erstmals Gastgeberstadt eines

Badminton-Länderspiels war, führte Kaiserslautern schon einmal einen

Freundschaftsvergleich durch. Gegner der deutschen Auswahl war am 27.05.1981

das Team aus China. Die Badminton-Abteilung der TSG Augsburg richtete die

Veranstaltung anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Vereins aus.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Juliane Schenk und Marc Zwiebler sind die „Badmintonspieler des Jahres 2009“

Die aktuelle Weltranglistenneunte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) und der dreimalige Deutsche

Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) sind von den Leserinnen und Lesern der Zeitschrift

Badminton Sport, Verbandsmagazin des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV), zur

„Spielerin des Jahres 2009“ bzw. zum „Spieler des Jahres 2009“ gewählt worden.

 

Marc Zwiebler, 25 Jahre alter Spezialist für Herreneinzel, darf sich damit bereits zum zweiten Mal

in Folge über die Auszeichnung freuen. Der gebürtige Bonner, der am Bundesstützpunkt der

Herren in Saarbrücken trainiert, hatte sich auch bei der Wahl zum „Spieler des Jahres 2008“ gegen

die Konkurrenz durchgesetzt. Bei der aktuellen Abstimmung entfielen auf Marc Zwiebler, der im

Herbst 2009 als erster deutscher Spieler das Finale eines Super Series-Turniers erreicht hatte

(Turnier der zweithöchsten Kategorie - nach Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften), 74,5

Prozent der abgegebenen Stimmen und folglich die überwältigende Mehrheit.

 

Bei den Damen hingegen gestaltete sich die Entscheidung deutlich knapper: Bei der dritten

Auflage der von der Zeitschrift Badminton Sport in Zusammenarbeit mit dem DBV initiierten Wahl

votierten 41,7 Prozent für die WM-Viertelfinalistin Juliane Schenk. Auf die „Spielerin des Jahres

2008“, Birgit Overzier (1. BC Beuel), entfielen 39,7 Prozent der Stimmen. Die 27 Jahre alte

zweimalige Olympiateilnehmerin Juliane Schenk wurde erstmals von den Leserinnen und Lesern

des einzigen überregionalen Badmintonmagazins Deutschlands mit diesem Titel bedacht.

 

Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften O 19 in Bielefeld werden Dietrich

Heppner, für den Leistungssport zuständiger Vizepräsident im DBV, und Dr. Claudia

Pauli, Chefredakteurin der Zeitschrift Badminton Sport, am Halbfinaltag

(06.02.2010) Juliane Schenk und Marc Zwiebler die silbernen Wanderpokale

übergeben. Die Trophäen wurden bei der Einführung der Wahl im Jahr 2007 vom

Meyer & Meyer Verlag, welcher die DBV-Verbandszeitschrift verlegt, gestiftet.

 

Die bisherigen Wahl-Gewinner:

„Spielerin des Jahres“ „Spieler des Jahres“

2007 Fabienne Deprez (FC Langenfeld) Björn Joppien (FC Langenfeld)

2008 Birgit Overzier (1. BC Beuel) Marc Zwiebler (1. BC Beuel)

2009 Juliane Schenk (SG EBT Berlin) Marc Zwiebler (1. BC Beuel)

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Der Kartenvorverkauf geht in den Endspurt



 

Der Kartenvorverkauf geht in den Endspurt

Vorzugspreise nur noch bis 31.01.2010

 

+++ Meldungen werden mit Spannung erwartet

 

Wer jetzt noch im Zusammenhang mit dem Erwerb von Eintrittskarten für die YONEX German

Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW) in den Genuss

von Vorzugspreisen kommen und/oder am Finalwochenende einen Platz in der RWE-Sporthalle

garantiert haben möchte, der sollte sich sputen: Denn der Kartenvorverkauf endet bereits in

wenigen Wochen, genauer am 31.01.2010. All jenen Badmintonfans, die bis Ende Januar Tickets

ordern, wird ein Rabatt in Höhe von 15 Prozent auf den Normalpreis an der Tageskasse gewährt.

Eine Kartenbestellung ist unkompliziert über die Veranstaltungswebseite www.german-openbadminton.

de möglich. Eine Vorbestellung empfiehlt sich auch deshalb, weil in den Vorjahren

speziell an den beiden letzten Veranstaltungstagen nur noch sehr wenige bzw. keine Tickets mehr

vor Ort erhältlich waren.

 

Gespannt warten die Organisatoren der 53. Internationalen Badminton-Meisterschaften von

Deutschland auf den Meldeschluss am 02.02.2010. Die meisten Nationen geben traditionell erst

recht spät ihr Aufgebot für das erste Grand Prix-Turnier des Jahres bekannt. In der Vergangenheit

beeindruckten unter anderem Superstars wie die koreanischen Olympiasieger im Mixed, Lee Yong

Dae und Lee Hyo Jung, die Weltmeisterin im Dameneinzel von 2007, Zhu Lin, oder Wang Yihan

(beide China), die im Jahr 2009 erstmals bei den YONEX German Open den Titel gewann,

anschließend bei fünf Super Series-Turnieren die Konkurrenz im Dameneinzel hinter sich ließ und

bereits seit vielen Wochen in der Weltrangliste auf Rang eins geführt wird, die Zuschauer mit ihrem

Können. Sicher ist in jedem Fall: In Mülheim an der Ruhr bietet sich für Sportbegeisterte die

Möglichkeit, Weltklasse-Badminton hautnah zu erleben. An den sechs Veranstaltungstagen

werden mehr als 300 Top-Leute aus etwa 30 Nationen in den fünf Disziplinen um Preisgeld und

Weltranglistenpunkte spielen.

 

Aus Deutschland werden bei der mit 80.000,- US-Dollar dotierten Veranstaltung wie üblich

einerseits routinierte Athletinnen und Athleten an den Start gehen, andererseits aber auch

zahlreiche Nachwuchsasse. Dabei freuen sich absolute Weltklassespielerinnen und –spieler wie

die Weltranglistenneunte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) oder die deutsche Nummer eins bei den

Herren, Marc Zwiebler (1. BC Beuel), ebenso über kräftige Unterstützung seitens der heimischen

Fans wie die aufstrebenden Talente, von denen sich viele über eine erfolgreiche Qualifikation

einen Startplatz im Hauptfeld des für den Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV)

prestigeträchtigsten Turniers sichern wollen.

 

Für den Großteil der deutschen Spielerinnen bedeuten die Internationalen Badminton-

Meisterschaften von Deutschland übrigens ein echtes „Heimspiel“: Der Bundesstützpunkt der

Damen befindet sich nur etwa 200 Meter von der RWE-Sporthalle entfernt. Viele DBV-Athletinnen

wohnen entsprechend auch in Mülheim an der Ruhr.

Wie in den vergangenen beiden Jahren dürfen sich alle Beteiligten nicht nur auf Spitzen-

Badminton freuen, sondern auch auf Live-Musik am Finaltag: Bereits zum dritten Mal in Folge wird

die Rock-Pop-Soul-Cover-Band „Lautstark“ vor Beginn der Endspiele und in den Pausen zwischen

den Matches Songs für jeden Geschmack präsentieren und zudem wieder die Siegerehrungen

sowie die Ehrenrunden der Gewinner mit passenden Werken begleiten. Eine tolle Atmosphäre in

der Halle ist damit sicher!

 

Weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, bei

denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert,

finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de.

Auskünfte zu den YONEX German Open 2010 erhalten Sie ferner im:

 

Event Office YONEX German Open 2010

c/o Deutscher Badminton-Verband e. V. (DBV)

Südstraße 25

D-45470 Mülheim an der Ruhr

Tel.: +49 (0)208 - 30 82 719

Fax: + 49 (0)208 - 30 82 755

E-Mail: office@german-open-badminton.de

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Mach mit - spiel Dich fit



„Mach mit – spiel Dich fit“

Bundesweites Schulsportprojekt des DBV gestartet +++ Einladung an alle Schulen

 

Badminton ist eine faszinierende Sportart: extrem schnell, vielfältig in ihrem Anforderungsprofil, geschlechter- und generationenübergreifend, emotional - um nur einige Beispiele zu nennen. Um bereits Kinder und Jugendliche auf die Rückschlagsportart aufmerksam zu machen und sie dafür zu begeistern, hat der Deutsche Badminton-Verband e.V. (DBV) in Zusammenarbeit mit den 16 Badminton-Landesverbänden zum Beginn des Schuljahres 2009/2010 ein bundesweites Schulsportprojekt ins Leben gerufen.

 

Ziel des unter dem Motto „Mach mit – spiel Dich fit“ stehenden Projektes ist es, Schülerinnen und Schülern im Alter von zehn bis zwölf Jahren die Schulsportart Badminton näher zu bringen und die Nachwuchssportler dazu zu animieren, regelmäßig zum Schläger zu greifen. „Die Zukunft des Badmintonsports wird schließlich von unseren Kindern getragen – und diese gilt es früh für unsere tolle Sportart zu begeistern“, erläutert Karl-Heinz Zwiebler, DBV-Vizepräsident für den Breitensport.

 

Darüber hinaus geht es dem DBV darum, Badminton regional weiter zu verbreiten. Auch wenn das Projekt bundesweit durchgeführt wird, ist es auf die einzelne Schule – und damit lokal – begrenzt. Dabei übernimmt der DBV die zentrale Koordination. Um es vor Ort umzusetzen, ist die Unterstützung durch die Landesverbände sowie die lokale Mitarbeit der Vereine und Lehrkräfte notwendig. Entsprechend sollen vor allem in solchen Regionen, in denen der Badmintonsport noch nicht so verbreitet ist, Aktivitäten initiiert werden.

 

Genauso möchte der DBV dazu beitragen, die Kommunikation und lokale Kooperation zwischen Schulen und Vereinen weiter auszubauen und zu verbessern. Die gemeinsame Teilnahme am Schulsportprojekt könnte der Anfang weiterer Gemeinschaftsaktionen sein.

 

„Das Projekt ist aus dem Wunsch heraus entstanden, dass sich der DBV im Rahmen des Schulsports zukünftig aktiver aufstellen will. Er sieht sich mit diesem Projekt als ein Ideen- und Impulsgeber für seine Landesverbände sowie für die Vereine“, so der DBV-Referatsleiter für den Schulsport, Klaus-Dieter Lemke.

 

„Der DBV als Initiator des Schulsportprojektes wird bei der Umsetzung ebenso von den 16 Badminton-Landesverbänden unterstützt wie von den zahlreichen Vereinen vor Ort sowie von vielen Kultusministerien, Landesschulbehörden und anderen für den Schulsport zuständigen Institutionen – und natürlich den Schulen“, sagt Professor Dr. Stefan Wengler, der Koordinator des Projektes, erfreut.

 

 

Der DBV und seine Landesverbände haben die 5. und 6. Klassen aller Schulen in Deutschland eingeladen, an dem bislang einmaligen Projekt dieser Art im Badmintonbereich teilzunehmen.

 

Die Schulturniere werden in zwei Phasen durchgeführt: Im Rahmen eines Klassenentscheides werden in Einzelturnieren und getrennt nach Jahrgangsstufen die besten Jungen und Mädchen einer Klasse ermittelt. Diese kämpfen dann im klassenübergreifenden Finalturnier um den Titel des Schulsiegers. Für alle Schülerinnen und Schüler, die sich am Schulsportprojekt beteiligen, stellt der DBV Urkunden zur Verfügung. Darüber hinaus verlost der DBV unter allen Siegern der Jahrgangsstufen hochwertige Badmintonschläger seines Schulsportpartners YONEX. Unter allen Schulen, die bei dem Projekt mitmachen, werden zudem Badminton-Sets der Firma YONEX verlost, bestehend aus Schlägern, Netzen und Bällen.

 

Alle Schulen, die sich an dem Projekt beteiligen möchten, erhalten ausführliche Informationen und umfangreiche Materialien, die den Sportlehrerinnen und -lehrern eine Hilfestellung sowohl bei der Vorbereitung, als auch bei der eigentlichen Durchführung der Teilbereiche des Projektes (Unterrichtseinheiten, Abschlussturnier etc.), sein sollen. Möglich ist auch die Zusammenarbeit mit einem lokalen Badmintonverein (bzw. einem Sportverein mit einer Badmintonabteilung), um die Umsetzung des Projektes zu erleichtern. Der DBV ist hier gerne bei der Kontaktvermittlung behilflich.

 

Die Laufzeit des Projektes ist auf zwei Jahre angelegt. Neben der Firma YONEX, die seit vielen Jahren als offizieller Ausrüster der deutschen Badminton-Nationalmannschaft fungiert, fördern der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die BARMER das Projekt.

 

Weitere Informationen zum Schulsportprojekt des DBV und seiner 16 Landesverbände finden Sie auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de (Rubrik „DBV“, Unterrubrik „Schulsport/Projekt: Mach mit – spiel Dich fit“). Dort stehen z. B. das Anmeldeformular für Schulen bzw. Vereine sowie die Projekt-Broschüre zum Download bereit.

 

 

 

Für Rückfragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

 

Projektkoordination:

Prof. Dr. Stefan Wengler, Tel.: 030/79014633, E-Mail: wengler@sportsrightsmarketing.com.

Projektmitarbeiter:

Klaus Hasselmann, Tel.: 02052/961629 E-Mail: klaus.hasselmann@der-fx.de.

Fragen zur Umsetzung im Schulsportunterricht:

Referatsleiter Schulsport:

Klaus-Dieter Lemke, Tel.: 04242/869994, E-Mail: kd.lemke@genion.de.

Vizepräsident Breitensport:

Karl-Heinz Zwiebler, Tel.: 0228/462872, E-Mail: kh.zwiebler@web.de.

 

 

 

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

 

Grand Prix-Turnier auch 2010 mit Live-Musik



 

Rock-Pop-Soul-Cover-Band „Lautstark“ erneut dabei +++ Vorzugspreise bis 31.01.2010

 

Alle Badmintonfans dürfen sich erneut auf eine Mischung aus Spitzensport und Konzert bei den

YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW)

freuen: Bereits zum dritten Mal in Folge haben die Organisatoren des mit 80.000,- US-Dollar

dotierten Grand Prix-Turniers die Rock-Pop-Soul-Cover-Band „Lautstark“ (www.lautstark-live.de)

für den Finaltag engagiert. Die zehnköpfige Band wird am Sonntag, den 07.03.2010 ab 12.00 Uhr

mit Songs für jeden Geschmack für sicherlich gute Stimmung in der RWE-Sporthalle sorgen und

die Zuschauer für die anstehenden fünf Partien „anwärmen“. Spielbeginn ist am letzten

Veranstaltungstag um 14.00 Uhr. Zudem wird die Band in den Pausen zwischen den Matches

populäre Stücke zum Besten geben und natürlich wieder die Siegerehrungen sowie die

Ehrenrunden der Gewinner mit passenden Werken begleiten.

 

Dass diese besondere Inszenierungsart bei allen Beteiligten ankommt, zeigte sich bei den beiden

vorangegangenen YONEX German Open eindrücklich. Als zum Beispiel 2009 die Koreaner Lee

Yong Dae und Shin Baek Cheol als Sieger im Herrendoppel nur wenige Meter entfernt von den

Zuschauern ihre Ehrenrunde drehten, mit ihren Blumensträußen ins Publikum winkten, und dabei

„Lautstark“ lautstark „We are the champions“ darbot, hielt es keinen Badmintonfan mehr auf

seinem Sitz. Genauso bekamen viele Zuschauer eine Gänsehaut, als Xu Chen und Zhao Yunlei,

die Erfolgreichsten im Mixed-Wettbewerb bei den diesjährigen YONEX German Open, mit „Simply

the best“ vom 2009-er-Turnier verabschiedet wurden.

 

Herausragende Erfolge

 

Und wer weiß? Vielleicht kommt im nächsten Jahr ja einmal ein Vertreter des Deutschen

Badminton-Verbandes e. V. (DBV) in den Genuss, Live-Musik von „Lautstark“ anlässlich seines

Sieges zu hören.

 

Nach den hervorragenden Erfolgen der deutschen Badmintonasse bei den

Turnieren der letzten Monate stehen die Chancen nicht schlecht, dass auch in der „sympathischen

Stadt an der Ruhr“ einer Athletin, einem Athleten oder einer Paarung des DBV ein solcher Coup

gelingt.

 

So freute sich z. B. Juliane Schenk (SG EBT Berlin) bei den Bitburger SaarLorLux Badminton

Open Anfang Oktober über den ersten Titelgewinn im Dameneinzel bei einem Grand Prix-Turnier.

Bei den Dutch Open in der Woche danach gab es durch Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1.

BC Bischmisheim) und Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) das

erste rein deutsche Finale bei einem Grand Prix-Turnier, und wieder eine Woche später erreichte

Marc Zwiebler beim Super Series-Turnier in Dänemark das Endspiel.

Juliane Schenk schaffte zudem im November erstmals in ihrer Karriere den Sprung unter die TOP

10 der Weltrangliste im Dameneinzel und belegte beim Jahresabschlussturnier des Weltverbandes

BWF - unter Beteiligung der weltbesten Badmintonasse - den zweiten Platz.

 

Seit 2007 wieder ganz nah dran

 

Bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland standen zuletzt im Jahr 1975

deutsche Spieler am Ende auf dem obersten Podest: Marieluise Zizmann siegte im Damendoppel

an der Seite von Brigitte Steden und im Mixed gemeinsam mit Wolfgang Bochow. Bei den drei

vorangegangenen Austragungen waren DBV-Asse allerdings schon wieder nah dran am

Titelgewinn: So zog die zweimalige Europameisterin Huaiwen Xu, die im Sommer dieses Jahres

ihre glanzvolle Karriere beendete, 2007 ins Finale ein und erreichte 2009 die Vorschlussrunde. Ins

Halbfinale der YONEX German Open kam 2008 auch Juliane Schenk. Darin musste die

Sportsoldatin der Bundeswehr dann leider aufgrund einer Verletzung aufgeben.

 

15 Prozent Vorverkaufsrabatt

 

Der Kartenvorverkauf für die prestigeträchtige Veranstaltung läuft seit dem 01.11.2009. Speziell

ein Besuch der YONEX German Open am Finalwochenende ist bei den Badmintonfans

erfahrungsgemäß äußerst beliebt, sodass man sich nicht darauf verlassen sollte, Tickets noch an

der Tageskasse beziehen zu können. Zudem bietet eine frühzeitige Bestellung weitere Vorteile:

Karten sind gewiss eine schöne Überraschung für das nahende Weihnachtsfest, außerdem wird

bei einer Ticketorder bis zum 31.01.2010 ein Rabatt in Höhe von 15 Prozent auf den Normalpreis

an der Tageskasse gewährt.

 

Eine Kartenbestellung ist unkompliziert über die Veranstaltungswebseite www.german-openbadminton.

de möglich. Auf der Onlinepräsenz finden Sie außerdem zahlreiche weitere

Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, bei denen die

Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert.

 

Weitere Auskünfte zu den YGO 2010 erhalten Sie ferner im:

 

Event Office YONEX German Open 2010

c/o Deutscher Badminton-Verband e. V. (DBV)

Südstraße 25

D-45470 Mülheim an der Ruhr

Tel.: +49 (0)208 - 30 82 719

Fax: + 49 (0)208 - 30 82 755

E-Mail: office@german-open-badminton.de

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Bedeutsame Badmintonereignisse im Jahr 2010


 

Warschau, Manchester, Paris: In diesen (Welt-)Städten haben die Asse des Deutschen

Badminton-Verbandes e. V. (DBV) im Jahr 2010 die Chance, Medaillen bei einem Badminton-

Großereignis zu gewinnen. Ziel der DBV-Athletinnen und Athleten ist es, diese Liste noch um

Kuala Lumpur zu erweitern.

 

Erstes Top-Event im kommenden Jahr ist die Europameisterschaft für Herren- und

Damennationalmannschaften, die Mitte Februar in Polens Hauptstadt ausgetragen wird. Die

Titelkämpfe stehen unter besonderen Vorzeichen, schließlich stellen sie zugleich den

Qualifikationswettbewerb für die Thomas- und Uber Cup-Endrunde, welche für Mai in Kuala

Lumpur (Malaysia) angesetzt ist, dar. Nur wer sich in Warschau unter die drei besten Teams bei

den Herren bzw. bei den Damen spielt, der darf auch an der Weltmeisterschaft teilnehmen.

 

Im April sind die DBV-Athletinnen und Athleten einzeln gefordert: Bei den Individual-

Europameisterschaften in Manchester wollen die besten Badmintonspielerinnen und –spieler der

Bundesrepublik an die erfolgreichen Veranstaltungen dieser Art der vergangenen Jahre

anknüpfen. 2008 und 2006 gewannen deutsche Badmintonasse jeweils drei Medaillen.

 

Wenige Monate später messen sich die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton-

Verbandes e. V. dann mit der internationalen Konkurrenz: In Frankreichs Hauptstadt finden Ende

August die Individual-Weltmeisterschaften statt. Nachdem die aktuelle Weltranglistenneunte

Juliane Schenk (SG EBT Berlin) in diesem Jahr bereits an einer Medaille „schnupperte“ und diese

nach einem extrem engen Viertelfinalmatch nur haarscharf verpasste, möchte die gebürtige

Krefelderin 2010 endlich erstmals bei einer Einzel-WM einen Podestplatz erreichen.

 

Neben den Europa- und Weltmeisterschaften stehen im kommenden Jahr

zahlreiche weitere bedeutsame Turniere im Kalender der Leistungssportlerinnen

und –sportler des DBV.

 

Weitere Termine für das Jahr 2010 finden Sie auf der DBV-Homepage unter

www.badminton.de (u. a. im Bereich „DBV“, Unterrubrik „DBV-Terminplan“).

Juliane Schenk auf Platz zwei - ein historischer Erfolg

Speziell in der zweiten Jahreshälfte 2009 verzeichnete die Deutsche Meisterin im Dameneinzel,

Juliane Schenk (SG EBT Berlin), einen herausragenden Erfolg nach dem anderen: Platzierung

unter den besten acht Damen bei der Individual-WM (August), erster Titelgewinn in ihrer

Spezialdisziplin bei einem Grand Prix-Turnier (Oktober; Bitburger SaarLorLux Badminton Open),

Einzug in die Top 10 der Weltrangliste (November) – um nur einige zu nennen. Nun darf die 27-

Jährige ein weiteres Mal wahrlich stolz auf ihre Leistung sein: Die Weltranglistenneunte wurde bei

den BWF World Super Series Masters Finals (02.-06.12.2009 in Johor Bahru, Malaysia) Zweite im

Dameneinzel-Wettbewerb.

Damit erzielte Juliane Schenk das beste Ergebnis, das jemals ein/e Vertreter/in des Deutschen

Badminton-Verbandes e. V. (DBV) bei einem Jahresabschlussturnier des Badminton-

Weltverbandes BWF verzeichnete. Schon der Einzug der zweimaligen EM-Dritten in die

Vorschlussrunde der mit insgesamt 500.000,- US-Dollar dotierten Veranstaltung war ein

historischer Erfolg. Schließlich hatten sich im Jahr 2008 in Huaiwen Xu (Dameneinzel) und Nicole

Grether (Damendoppel) zum ersten Mal überhaupt deutsche Spielerinnen für ein

Jahresabschlussturnier der BWF qualifizieren können. Damals schieden allerdings beide Damen

nach der Gruppenphase aus. Bereits von 1983 bis 2000 hatte die BWF (damals noch unter dem

Namen International Badminton Federation, IBF) ein Finalturnier mit den besten Athletinnen und

Athleten des jeweiligen Jahres durchgeführt – zu jener Zeit unter dem Namen „World Grand Prix-

Finale“. Doch in jener Zeit schafften niemals deutschen Athletinnen oder Athleten den Sprung

dorthin, während sich nun zweimal in Folge gleich jeweils zwei Spielerinnen für das Turnier

qualifizierten.

Nach zwei Siegen und einer Niederlage in der Gruppenphase hatte Juliane Schenk in Malaysia als

Gruppenerste das Halbfinale erreicht. Darin setzte sich die gebürtige Krefelderin mit 21:18, 21:18

gegen die indische Weltranglistenachte Saina Nehwal durch und revanchierte sich damit für die

beiden Dreisatz-Niederlagen, die sie im Juni und im Oktober bei Super Series-Turnieren gegen die

Jugend-Weltmeisterin von 2008 erlitten hatte.

Im Finale war dann allerdings die Lokalmatadorin Wong Mew Choo zu stark für

Juliane Schenk. Die Sportsoldatin der Bundeswehr musste sich der Weltranglisten-

20. nach 34 Minuten mit 15:21, 7:21 geschlagen geben. Die Malaysierin gewann

beim BWF-Finale alle Matches und erhielt für ihren Turniererfolg ein Preisgeld in

Höhe von 40.000,- US-Dollar. Juliane Schenk darf sich über die ebenfalls schöne

Summe von 20.000,- US-Dollar freuen.

Die zweite deutsche Teilnehmerin am BWF-Finale, Nicole Grether (SG EBT Berlin), war sowohl im

Dameneinzel als auch im Damendoppel nach der Gruppenphase ausgeschieden. Dennoch darf

auch die 35-Jährige zweifelsohne zufrieden mit sich sein: Allein die Tatsache, dass sie sich in zwei

Disziplinen für das Turnier qualifizierte, ist als großer Erfolg zu werten.

Alle Ergebnisse vom Jahresabschlussturnier der BWF in Malaysia finden Sie im Internet unter

www.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX-SUNRISE BWF WORLD SUPER SERIES

MASTERS FINALS 2009“) sowie auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de.

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

Master Finals 2009 in Malaysia

 

 

Juliane Schenk dank zweier Siege Gruppenerste.

 

Nicole Grether verbucht ersten Erfolg im Damendoppel.

 

Die Weltranglistenneunte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat bei den BWF World Super Series

Masters Finals, dem Jahresabschlussturnier des Badminton-Weltverbandes BWF (02.-06.12.2009

in Malaysia), auch ihr zweites Spiel in der Vorrundengruppe B des Dameneinzel-Wettbewerbs

gewonnen. Einen Tag nach ihrem 21:17, 21:14-Auftakterfolg über ihre Vereinskollegin Nicole

Grether setzte sich die 27 Jahre alte Deutsche Meisterin mit 21:13, 21:10 gegen Yao Jie aus den

Niederlanden durch.

Damit weist Juliane Schenk vor dem abschließenden Gruppenspiel am Freitag (13.35 Uhr MEZ)

gegen die Thailänderin Salakjit Ponsana derzeit als einzige Athletin aus ihrer Gruppe zwei Siege

auf. Entsprechend stehen die Chancen für die zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel gut, bei der

mit 500.000,- US-Dollar dotierten Veranstaltung die Vorschlussrunde zu erreichen. Die beiden

besten Spieler/innen bzw. Paarungen der Gruppenphase bestreiten die Halbfinals, während das

Turnier für die anderen Athletinnen und Athleten nach den Gruppenspielen endet. Salakjit

Ponsana hatte ihre erste Partie, gegen Yao Jie, in zwei Sätzen verloren.

Die deutsche Rekordnationalspielerin Nicole Grether hingegen hat im Dameneinzel nach zwei

Niederlagen keine Möglichkeit mehr, die Vorschlussrunde zu erreichen. Die 35-Jährige verlor ihr

zweites Gruppenspiel mit 17:21, 7:21 gegen Juliane Schenks morgige Gegnerin Salakjit Ponsana.

 

In der Damendoppel-Konkurrenz verbuchte Nicole Grether dafür am Donnerstag ihren ersten Sieg.

Zusammen mit ihrer kanadischen Doppelpartnerin Charmaine Reid setzte sich die Vize-

Europameisterin von 2006 in dieser Disziplin (gemeinsam mit Juliane Schenk) mit 21:17, 21:13

gegen die damit bislang erfolglosen Engländerinnen Gabrielle White/Jenny Wallwork durch. Am

Mittwoch musste sich das deutsch-kanadische Duo mit 11:21, 11:21 den Lokalmatadoren Chin Eei

Hui/Wong Pei Tty geschlagen geben, welche die Tabelle der Gruppe A aktuell mit zwei Siegen

anführen und sich bereits für die Runde der besten vier Paarungen qualifiziert haben.

Nicole Grether/Charmaine Reid spielen am Freitag (02.00 Uhr MEZ) gegen die

amtierenden Europameisterinnen, Kamilla Rytter Juhl/Lena Frier Kristiansen aus

Dänemark, um Tabellenplatz zwei und damit um den Einzug ins Halbfinale. Die

Däninnen erzielten bislang ebenfalls einen Sieg.

 

Alle Ergebnisse vom Jahresabschlussturnier der BWF in Malaysia finden Sie im

Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX-SUNRISE BWF

WORLD SUPER SERIES MASTERS FINALS 2009“) sowie auf der DBV-Homepage

unter www.badminton.de.

 

 

Dr. Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)